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Die Feuerwehren löschen Brände und leisten vielfältig Hilfe, doch nicht immer rücken sie kostenlos aus.

Stundensatz für die Teilortwehren sinkt um einen Euro

Wer eine kostenpflichtige Hilfeleistung der Laupheimer Teilortwehren in Anspruch nimmt, kommt künftig ein bisschen günstiger weg. Die Stadtverwaltung hat neu kalkuliert und will vom 1. April an 16 Euro für jede Einsatzstunde von Feuerwehrangehörigen berechnen, einen Euro weniger als bisher.

Eine Änderung des Feuerwehrgesetzes hat die Grundlagen für die Kalkulation neu geregelt. Das Laupheimer Rathaus ermittelte daraufhin den Durchschnittswert der Rechnungsergebnisse aus den Jahren 2013 bis 2016.

So stellen sich die Volksbank und ihr Architekt das neue Wohn- und Geschäftshaus Mittelstraße 4 vor.

Für die Volksbank tut sich eine Hürde auf

Die Stadtverwaltung hält das Wohn- und Geschäftshaus, das die Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal in der Mittelstraße 4 errichten will, für genehmigungsfähig. Trotzdem tun sich Hürden auf, weil etliche Mitglieder im Bau- und Umweltausschuss am Montag nicht bereit waren, die von der Bank beantragte Ablösung von neun Autostellplätzen zu akzeptieren. Würden die Räte mehrheitlich mit „Nein“ stimmen, müsste die Stadt das Baugesuch in der aktuellen Form ablehnen.


In diese Baulücke in der Rabenstraße soll ein Parkhaus. Das würde sie „quasi enteignen“, beklagt die Nachbarin zur Rechten.

„Kapituliert wird nicht“

Bei einer Gegenstimme (Burkhard Volkholz) hat der Gemeinderat am Montag den Bebauungsplan „Biberacher Straße – Rabenstraße, Teiländerung 1“, der für den geplanten Parkhausbau aufgestellt wurde, als Satzung beschlossen. Hedi Wörz, die direkt neben dem Parkhaus wohnen müsste, kündigte rechtliche Schritte gegen das Vorhaben an.

Bei der jüngsten erneuten Auslegung des Planwerks hatte die 89-Jährige ihren Einspruch bekräftigt. Die angestrebte Bebauungsplanänderung verstoße gegen diverse gesetzliche Vorgaben;


Soll der OB-Wahlkampf zeitgleich mit den Haushaltsberatungen geführt werden oder besser nicht? Diese Frage beschäftigt den Rat.

„Die Bedenken sind da“

Ob es denn richtig sei, wie geplant noch vor der Oberbürgermeisterwahl am 10. Dezember in die Haushaltsberatungen für 2018 einzusteigen? Diese Frage hat Anja Reinalter, Stadträtin der Offenen Liste, am Montag im Gemeinderat aufgeworfen.

Sie werde ihrerseits von Bürgern gefragt, ob die Chancengleichheit in der heißen Phase des Wahlkampfs gewahrt bliebe, wenn dem OB-Kandidaten Gerold Rechle just zu diesem Zeitpunkt als Kämmerer und Stadtwerkechef eine öffentlichkeitswirksame Rolle bei den Etatgesprächen zufalle, verdeutlichte ...


Burkhard Volkholz

Freude und Frust über die Bundestagswahl

Die Wahl ist gelaufen, das Ergebnis sorgt für Freude auf der einen Seite und Frustration auf der anderen. Der Absturz der großen Parteien, das Erstarken der AfD sind die beherrschenden Themen dabei. Eine kleine Umfrage in Laupheim fördert sehr unterschiedliche Ansichten zutage.

Burkhard Volkholz, CDU-Fraktions- und -Stadtverbandsvorsitzender in Laupheim: „Es ist das schlechteste Ergebnis. Das hat mich auch überrascht, aber daran gibt es nichts zu deuteln!

Nördlich der Mehrzweckhalle (im Bild links) können sich die Baustetter den Anbau einer Sporthalle vorstellen.

Ortschaftsrat will Sporthalle für Baustetten

Die Baustetter lassen in Sachen Sporthalle nicht locker. Am Mittwoch hat der Ortschaftsrat einen Antrag an den Laupheimer Gemeinderat verabschiedet. Darin wird ein Anbau an die Mehrzweckhalle gefordert, alternativ der Bau einer frei stehenden Halle mit den Grundmaßen 30 mal 20 Meter an einem Standort Richtung Laupheim.

Erst am Montag hatte der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats einen im Juli gestellten Antrag des Baustetter FW-Stadtrats Peter Hertenberger zurückgewiesen.

Diese drei Abbildungen verdeutlichen die geplanten Bauabschnitte auf dem Klinikgelände am Bronner Berg. Links der Zustand heute.

Erst wird neu gebaut, dann abgerissen

Mit einer Bebauungsplanänderung will die Stadt Laupheim den Boden für den Neubau eines Gesundheitszentrums am Bronner Berg bereiten. Am Montag hat der Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats beschlossen, den Planentwurf auszulegen. Die Bürgerschaft und Träger öffentlicher Belange haben einen Monat lang Gelegenheit, die Unterlagen einzusehen und Anregungen und Einwände vorzubringen.

Der Geltungsbereich der Änderung umfasst den nördlichen Teil des Flurstücks, auf dem die Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH seit 2013 das ehemalige ...

Gerold Rechle

Gerold Rechle peilt den Chefsessel an

Gerold Rechle will neuer Oberbürgermeister von Laupheim werden: Am Montag bestätigte der Erste Bürgermeister und Stadtkämmerer auf telefonische Nachfrage der SZ, dass er sich entschlossen hat, für die Nachfolge von Rainer Kapellen zu kandidieren, der nach einer Amtsperiode nicht mehr antritt (die SZ berichtete). Näher dazu äußern möchte sich Rechle, der derzeit mit seiner Familie im Griechenland-Urlaub weilt, aber erst nach seiner Rückkehr nach Laupheim am morgigen Mittwoch.


Gretel Bergmann 2014 in ihrem Haus in New York bei Ansicht alter Siegerurkunden.

Zum Tod von Gretel Bergmann: Von Liebe und Hass

Nur Sekunden brauchen Hochspringer, um die Latte zu überqueren, und genauso schnell, bis fast zuletzt, hat Gretel Bergmann erfasst, wer sie anrief aus der alten Heimat. „Kommt rüber auf ein Glas Champagner“, ermunterte sie Gratulanten aus Laupheim zu einem Besuch in Amerika anlässlich ihres 103. Geburtstags am 12. April. Am Dienstag ist die ehemalige Spitzensportlerin in ihrem Haus in New York gestorben. „Unsere Mutter ist friedlich eingeschlafen“


Derzeit finden beim Laupheimer Hof Grundwasseruntersuchungen statt.

Spezielles Bauverfahren soll dafür sorgen, dass die Keller ringsum trocken bleiben

Wie lässt sich die Hotelerweiterung „Laupheimer Hof“ realisieren, ohne dass Nachbarn Probleme mit dem Grundwasser bekommen? Professor Rolf Schrodi, Hochschullehrer für Geotechnik in Biberach und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger, hat dazu im Auftrag der Stadt Laupheim ein Gutachten zur geologischen und hydrogeologischen Situation erstellt. Er stützt sich auf ein Baugrundgutachten der Fachfirma Baugrund Süd.

Am Montag hat Schrodi im Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats das Verfahren erläutert, mit dem die ...