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Export spürt weiter Gegenwind - Ausfuhren gesunken

Trüber Jahresausklang für Export und Maschinenbau

Der Export schwächelt, Maschinenbauer erhalten weniger Aufträge und die Weltbank senkt ihre Konjunkturprognose: Ein baldiges Ende der Flaute scheint vorerst nicht in Sicht.

Globale Handelskonflikte und die Abkühlung der Weltkonjunktur belasteten die deutsche Exportbilanz auch im November. Einen Lichtblick gab es bei der Industrieproduktion. Ökonomen sehen darin aber noch keine Trendwende. Zudem beurteilt die Weltbank die globalen Wachstumsperspektiven skeptischer als zuletzt.

Eine Ölraffinerie

Welche Auswirkungen die Iran-Krise auf die deutsche Wirtschaft hat

Die militärischen Spannungen zwischen Iran und den USA haben in den vergangenen Tagen große Verunsicherung ausgelöst – auch in der Wirtschaft. Je länger die Krise andauert, desto gravierender dürften die Auswirkungen auf die Konjunktur sein.

Am deutlichsten kann man die aktuelle Entwicklung am Ölpreis ablesen. Nach den iranischen Angriffen auf Militärstützpunkte im Irak, die von den USA genutzt werden, waren die Ölpreise zunächst stark gestiegen.

DIHK warnt vor Folgen bei Eskalation im Nahen Osten

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag warnt vor negativen Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft bei einer weiteren Eskalation im Nahen Osten. Wenn die Rohölpreise dauerhaft weiter ansteigen, würde das Heizöl-, Benzin und Dieselkosten auch in Deutschland in die Höhe treiben - und damit Unternehmen wie Verbraucher treffen, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier in Berlin. So würde allein der jüngste Ölpreisanstieg von fünf Prozent seit Ende der vergangenen Woche aufs Jahr gerechnet die deutsche Volkswirtschaft rund zwei ...

USA verlegen Soldaten in den Nahen Osten

DIHK warnt vor Folgen bei Eskalation im Nahen Osten

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat vor negativen Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft bei einer weiteren Eskalation im Nahen Osten gewarnt.

„Steigen die Rohölpreise in Folge einer weiteren Eskalation nun dauerhaft weiter an, würde das Heizöl-, Benzin und Dieselkosten auch in Deutschland in die Höhe treiben - und damit Unternehmen wie Verbraucher empfindlich treffen“, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier in Berlin.

Ölraffinerie

Iran-Krise lässt Ölpreise weiter steigen

Die Ölpreise sind wegen der Eskalation der Lage im Nahen Osten weiter auf einem Höhenflug.

Der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg zeitweise bis auf 64,72 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Damit erreichte der Preis den höchsten Stand seit vergangenem April. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnte vor negativen Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft.

„Steigen die Rohölpreise in Folge einer weiteren Eskalation nun dauerhaft weiter an, würde das Heizöl-, Benzin und ...

Deutsche Exporte

Deutsche Exporte nach Saudi-Arabien brechen ein

Die deutschen Exporte nach Saudi-Arabien könnten in diesem Jahr erstmals seit neun Jahren wieder unter die Marke von sechs Milliarden Euro sinken.

In den ersten sieben Monaten ging der Wert der Ausfuhren nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent zurück auf 3,1 Milliarden Euro. „Das ist ein Schlag ins Kontor des Geschäfts deutscher Unternehmen mit Saudi-Arabien“, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der Deutschen Presse-Agentur.

Export

Exporteure wieder mit besseren Geschäften

Lichtblick für die Exportnation Deutschland: Nach einem Einbruch im Juni haben Deutschlands Exporteure im Juli dieses Jahres trotz internationaler Handelskonflikte wieder bessere Geschäfte gemacht.

Waren „Made in Germany“ im Gesamtwert von 115,2 Milliarden Euro wurden in dem Monat ins Ausland verkauft, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das waren nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker 3,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 0,7 Prozent mehr als im Juni 2019.

Waldbrände im Amazonas

Europa macht wegen Amazonas-Bränden Druck auf Bolsonaro

Angesichts der verheerenden Brände im Amazonas-Regenwald verstärken die Europäer den Druck auf Brasiliens rechtspopulistischen Staatschef Jair Bolsonaro.

Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigte am Freitag an, das jüngst ausgehandelte Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen EU und vier südamerikanischen Staaten abzulehnen. Er will zudem beim G7-Gipfel im französischen Biarritz über die Feuerkatastrophe sprechen. Präsident Bolsonaro verbat sich Ratschläge aus dem Ausland.

Proteste in Hongkong

Hongkong: Es geht um mehr als ein Auslieferungsgesetz

Die Lage in Hongkong spitzt sich immer weiter zu. Aktivisten legen den Flughafen lahm, Chinas Regierung lässt gepanzerte Fahrzeuge an der Grenze auffahren. Wie konnte es so weit kommen? Die wichtigsten Fragen zum Konflikt:

Warum ist die Lage am Hongkonger Flughafen eskaliert?

Demonstranten hatten in den letzten Tagen schon mehrfach friedlich am Flughafen der Stadt protestiert, ohne dass es zu Einschränkungen des Betriebs kam.

 Container-Umschlagbahnhof in Ulm: Das Geschäft der deutschen Exporteure war zuletzt in allen Regionen rückläufig.

Magere Halbjahresbilanz

Der exportorientierten deutschen Wirtschaft schwinden angesichts internationaler Handelskonflikte allmählich die Kräfte. Im Juni lieferten die deutschen Unternehmen 0,1 Prozent weniger Waren und Dienstleistungen aus als noch im Mai. Verglichen mit dem Juni 2018 brachen die Ausfuhren sogar um acht Prozent ein. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. In einer etwas längerfristigen Betrachtung relativiert sich das Bild zwar etwas. Im gesamten ersten Halbjahr legten die Ausfuhren nämlich um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.