Suchergebnis

Tischtennis: Ergebnisse des TTC und der TTF

Tischtennis: Ergebnisse des TTC und der TTF

Für die Tischtennis-Bundesligisten vom TTC Neu-Ulm und den TTF Liebherr Ochsenhausen gab es am Wochenende gemischte Ergebnisse. Während die TTF gleich zwei Spiele nach ihrer knapp 5-wöchigen Pause hatte, verlor der TTC Neu-Ulm sein drittes Spiel in Folge. Und das obwohl sie davor 5 Spiele in Folge gewonnen haben. Allein der 18-jährige Russe Vladimir Sidorenko konnte sein Spiel gegen den SV Werder Bremen gewinnen. Kay Stumper und Tiago Apolonia untelagen in ihren Partien.

In der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena kennt sich Düsseldorfs Tischtennisstar Timo Boll aus, in Pfaffenhofen war er aber noch nicht.

Timo Boll feiert eine Premiere

Von Rio bis Peking, von Atlanta bis Kapstadt – Timo Boll kennt nach fast 25 Jahren als Tischtennis-Profi die großen Hallen der Welt. Am Mittwoch wird der 39-Jährige wohl erstmals in einer ihm bisher unbekannten kleineren Arena aufschlagen: in Pfaffenhofen. Dort erwartet der Tabellenzweite TTC Neu-Ulm den Rekordmeister Borussia Düsseldorf zum Bundesliga-Spitzenspiel (19 Uhr).

Für die Borussia kommt der gute Saisonstart der Neu-Ulmer nicht von ungefähr.

 Einer von nun drei Anführern beim Tischtennis-Bundesligisten TTC Neu-Ulm: Emmanuel Lebesson, Europameister von 2016 aus Frankre

Neu-Ulmer Großangriff: Chinas Tischtennis-Ass Hao Shuai verstärkt den TTC

Eigentlich war die Karriere von Hao Shuai bereits vor 15 Jahren beendet. Wenn ein Chinese in einem WM-Viertelfinale im Tischtennis zu Hause in Schanghai 3:0 und 10:7 vorne liegt und noch verliert wie der damals 22-Jährige aus Tianjin gegen den Dänen Michael Maze, dann war es das mit seiner Nationalkarriere – zumindest im Einzel. Er wird auf ewig in die Schublade „zeigt in wichtigen Situationen Nerven“ gesteckt und von Jüngeren ersetzt. Tatsächlich bekam Hao Shuai 2007 noch eine Chance, schied wieder im Viertelfinale aus und durfte sich fortan ...

Hugo Calderano und die TTF sollen noch im Oktober auf Neu-Ulm treffen.

Tischtennis: Derby zwischen Neu-Ulm und Ochsenhausen abgesagt

Das für Freitag geplante Tischtennis-Bundesligaspiel zwischen dem TTC Neu-Ulm und den TTF Liebherr Ochsenhausen ist coronabedingt abgesagt und verschoben worden. „Aufgrund der derzeitigen Situation ist eine konzentrierte Vorbereitung und sichere Durchführung des Derbys leider nicht gewährleistet“, wird die Neu-Ulmer Teamchefin Nadine Berti in einer Pressemitteilung zitiert.

Nachdem das Auswärtsspiel des TTC Neu-Ulm in Bad Königshofen am vergangenen Wochenende bereits abgesagt worden war, musste nun auch das Derby nach Rücksprache ...

Der Tischtennis-Doppelweltmeister von 1989, Steffen Fetzner (l.), und der Neu-Ulmer TTC-Trainer Dimitrij Mazunov trafen sich in

Tischtennis: Hallenfrage fürs Derby weiter ungeklärt

Nachdem die TTF Liebherr Ochsenhausen bereits ihr erstes Spiel in der Tischtennis-Bundesliga gegen Saarbrücken coronabedingt hatten verlegen müssen, ist nun auch Lokalkonkurrent TTC Neu-Ulm von einer Verschiebung betroffen. Das für den kommenden Sonntag angesetzte Gastspiel in Bad Königshofen ist vorerst abgesetzt worden. Die Heimspielstätte des TSV Bad Königshofen ist auf behördliche Anordnung nach einem Anstieg der Infektionszahlen bis auf Weiteres für den Trainings- und Wettkampfbetrieb gesperrt.

 Die TTF Liebherr Ochsenhausen gehen optimistisch in die neue Spielzeit: (hinten von links) Hugo Calderano, Simon Gauzy, Maciej

TTF haben große Ziele

Das Erreichen der Play-offs und des Pokal-Final-Fours: Mit diesen Zielen gehen die TTF Liebherr Ochsenhausen in die Tischtennissaison 20/21. Die TTF werden ihre Heimspiele wieder in Ochsenhausen austragen, nachdem sie zuletzt zwei Jahre nach Ehingen ausgewichen waren. Beim Traditionsverein aus Oberschwaben hat es zur neuen Spielzeit einen personellen Umbruch gegeben. Die Ochsenhauser starten mit zwei Wochen Verspätung in die Saison. Das kommende Bundesliga-Heimspiel gegen 1.

Dimitrij Mazunov machte schon vor dem Spiel in Homburg die klare Ansage, dass ein Sieg zum Saisonauftakt in der Tischtennis-Bund

Auftaktsieg von Neu-Ulm gegen Aufsteiger Bad Homburg

Das Duell zweier ehemaliger Teamkameraden brachte die Entscheidung: Der TTC Neu-Ulm ist mit einem Sieg in die neue Saison der Tischtennis-Bundesliga gestartet. Gegen den TTC OE Bad Homburg gewann das Team von Trainer Dmitrij Mazunov am Sonntagnachmittag mit 3:1. Die entscheidende Partie war die zwischen dem ehemaligen Neu-Ulmer Gustavo Tsuboi und Tiago Apolonia vom TTC. Apolonia entschied die Begegnung mit einem 3:0 (11:9/11:8/11:9) und bescherte seinem Team so den Auftaktsieg.

 Frischer Franzose: Emmanuel Lebesson (32), Europameister von 2016, ist zum TTC Neu-Ulm gewechselt.

Tischtennis-Bundesliga: Der TTC Neu-Ulm setzt zum Sprung auf die Spitze an

Am Sonntag beginnt die neue Bundesliga-Saison, das Tischtennis macht als erste Hallensportart den Vorreiter in Deutschland. Dass der Deutsche Olympische Sportbund die Leibesübung im Gegensatz zum Hand- oder Basketball nicht als Kontakt-, sondern als Individualsportart einstufte, machte das Unterfangen in Corona-Zeiten etwas leichter – in vorauseilendem Gehorsam hatten die Macher des Sports bereits im Sommer das Doppel aus den Modi entfernt. Wie knifflig die Runde dennoch werden könnte, sah man sofort.

 Stefan Fegerl spielte zwei Jahre für die TTF und holte mit dem Club bereits 2019 das Double aus Pokal und Meisterschaft.

TTF verabschieden „Opa“ und „Leitwolf“

Stefan Fegerl ist einer von drei Spielern, die den Tischtennis-Bundesligisten TTF Liebherr Ochsenhausen zum Ende der Spielzeit 2019/20 verlassen haben. Die zwei anderen sind Jakub Dyjas (wechselte zu K.S. Dekorglass Dzialdowo/Polen) und Vladimir Sidorenko (zum TTC Neu-Ulm). Zwei Jahre stand Fegerl bei den TTF unter Vertrag, fuhr mit diesen zwei Titel ein und erreichte mit Ochsenhausen insgesamt vier Endspiele.

Der 31-jährige Stefan Fegerl, der zwar der „Opa“ des Teams war, zugleich aber auch eine Art „Leitwolf“, zählt noch lange ...

Dmitrij Mazunov wird nach dem Titel 2019 mit Champagner begossen.

Zwei Herzen in der Brust: Dmitrij Mazunov verlässt Ochsenhausen und beginnt in Neu-Ulm

Seit Dienstag ist Dmitrij Mazunov Trainer des Tischtennis-Bundesliga-Emporkömmlings TTC Neu-Ulm, eine Herausforderung, ein Neuanfang, dem frei nach Hermann Hesse durchaus ein Zauber innewohnen dürfte. Allerdings auch eine Umstellung, ein Neudenken, ein Abschiednehmen, denn mehr als sein halbes Berufsleben verbrachte der 49-Jährige bei den TTF Liebherr Ochsenhausen, die er als Trainer und Spieler zu sieben Titeln führte. Siebzehn Jahre war Mazunov dort, insgesamt neun als Spieler – zweimal ging er, zweimal kam er wieder zurück – und acht als ...