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Esther Kinsky

Poetisches Totenrequiem: „Hain“ von Esther Kinsky

Der Mann der Autorin ist nach einer langen, schweren Krankheit gestorben. Zwei Monate später macht sie sich auf zu einer Reise nach Italien, die sie zusammen nicht mehr geschafft haben.

Das ist der Ausgangspunkt in Esther Kinskys Roman „Hain“ - ein leises, todtrauriges und anrührendes Buch, das jetzt mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet wurde.

Die Reise der Autorin geht in ein unbekanntes Italien, in kleine, abgelegene Orte jenseits von Latte Macchiato, Medici und Michelangelo.

Esther Kinsky: «Hain»

Poetisches Totenrequiem: „Hain“ von Esther Kinsky

Der Mann der Autorin ist nach einer langen, schweren Krankheit gestorben. Zwei Monate später macht sie sich auf zu einer Reise nach Italien, die sie zusammen nicht mehr geschafft haben. Das ist der Ausgangspunkt in Esther Kinskys Roman „Hain“ - ein leises, todtrauriges und anrührendes Buch, das jetzt mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet wurde.

Die Reise der Autorin geht in ein unbekanntes Italien, in kleine, abgelegene Orte jenseits von Latte Macchiato, Medici und Michelangelo.

Eva Menasse ist am Freitag, 15. September, im Bocksaal zu sehen und zu hören.

Eva Menasse gastiert bei der „Rathauslesung“

Aus ihrem neuen Erzählband „Tiere für Fortgeschrittene“ liest die Schriftstellerin Eva Menasse bei der Rathauslesung am Freitag, 15. September, um 20 Uhr im Bocksaal. Erst im Juni habe die Schriftstellerin den mit 20 000 Euro dotierten Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg erhalten, schreibt die Stadtverwaltung Leutkirch.

Die Reihe „Literatur im Rathaus“ entstand auf Initiative des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) in Baden-Württemberg.

Jeannette Lander mit 86 Jahren gestorben

Die Schriftstellerin Jeannette Lander ist mit 86 Jahren im brandenburgischen Nauen gestorben. Das teilte ihr Sohn Marcel Seyppel der dpa in Berlin am Mittwoch mit.

Lander, 1931 als Tochter polnisch-jüdischer Auswanderer in New York geboren, lebte seit 1960 in Berlin, die letzten Jahre im Havelland. Für ihre Romane, Erzählungen und Rundfunkessays erhielt sie mehrere Preise.

Schon für ihren ersten Roman „Ein Sommer in der Woche der Itke K.

Heijo Hangen

Meister des „Moduls“: Heijo Hangen wird 90

Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Konkreten Kunst: Der Koblenzer Maler und Grafiker Heijo Hangen feiert an diesem Samstag (29. April) seinen 90. Geburtstag.

Auch in seinem zehnten Lebensjahrzehnt will er aktiv sein: „Ich bereite gerade eine neue Ausstellung vor“, sagte Hangen der Deutschen Presse-Agentur. Diese ist aus Anlass seines runden Geburtstags vom 16. Juli bis zum 10. September im „Leopold-Hoesch-Museum - Papiermuseum“ im nordrhein-westfälischen Düren geplant.


Verschiedene Motive aus dem Ersten Weltkrieg, hier die Zeichnung „Gebet“ erinnern an Henselmanns Erlebnisse.

Der Sigmaringen Architekt Xaver Henselmann hätte ein großer Baumeister werden können

Ihm stand eine große Karriere als Architekt bevor, preisgekrönt und als Meister gewürdigt, hätte Xaver Henselmann aus Laiz große Repräsentativbauten errichten können, wäre er nicht kurz vor Kriegsende am 9. Juni 1918 in der Region den während des ganzen Krieges hart umkämpften Hartmannsweilerkopf gefallen. Jetzt hat ihm die Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte in ihrem neuen Band zwei Beträge gewidmet, die auch als Sonderdruck erschienen sind.

Lewitscharoff bei den Isnyer Literaturtagen.

Mit Dante geht sie aufs Ganze

Aus Berlin in die „letzte Ecke des Allgäus“ ist Sibylle Lewitscharoff ins Kurhaus am Park angereist. Im Rahmen der 17. Isnyer Literaturtage las die Büchner-Preisträgerin von 2013 aus ihrem jüngsten, 2016 erschienenen Roman „Das Pfingstwunder“ im gut besuchten kleinen Saal. Was geschieht, wenn sich während eines Kongresses 33 Dante-Gelehrte in Luft auflösen und der 34.Dantist allein zurückbleibt? Lewitscharoff las ausgewählte Passagen und brillierte mit viel Wissen über „Die Göttliche Komödie“.

Eva Menasse

Lehrstunde mit Eva Menasse: „Tiere für Fortgeschrittene“

Eine Frau trauert um ihren Jugendfreund. Er hätte es nicht gut gefunden, dass sie mit ihrer Patchwork-Familie in einen All-inclusive-Urlaub in der Türkei will. Sie bucht trotzdem, der Kinder wegen, die sich amüsieren sollen. Für sie selbst wird sich der Spaß in Grenzen halten, sie verharrt in ihrer Opferrolle.

Die in Österreich geborene Wahlberlinerin Eva Menasse ist eine scharfe Beobachterin des Alltags. Mit ihrem Roman „Vienna“ kam sie 2005 groß heraus.

Stillleben aus dem Jahr 1935: Fingerhut in grünem Krug.

Ein gelungener Dialog

Helmuth Macke war ein talentierter Künstler. Er konnte zeichnen, hatte ein Gespür für Farben und war mutig genug, eigenständig neue Wege zu gehen. Dennoch steht er nach wie vor im Schatten seines bedeutenden Vetters August Macke, der vier Jahre älter war. In einer großen Ausstellung erinnern erstmals fünf deutsche Museen anlässlich seines 80. Todestages an Helmuth Macke. Den Auftakt übernimmt die Städtische Wessenberg-Galerie in Konstanz mit dem Schwerpunkt auf den Jahren 1933 bis 1936, in denen der Künstler am Bodensee lebte.

Übernahme

Chinesischer Investor übernimmt Inter Mailand

Der chinesische Konzern Suning übernimmt für 270 Millionen Euro die Mehrheit am italienischen Traditionsclub Inter Mailand.

Der Einzelhandelsriese kündigte nach Angaben der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua die Übernahme von 70 Prozent der Anteile an dem italienischen Fußball-Erstligisten an. „Eine Partnerschaft mit Inter Mailand, einem Club mit einer langen Geschichte und großartigen Ergebnissen, ist nicht nur eine Ehre, sondern auch eine große Verantwortung - ebenso eine Mission für Suning“, sagte Zhang Jindong, ...