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Saison-MVP Linus Weber streckt sich vergebens: Die Häfler präsentierten sich im Finale ziemlich chancenlos. Ihn selbst zieht es

Enttäuschung und Stolz nach Finalniederlage – Friedrichshafen vor Umbruch

Ein spezieller Schachzug sollte die Wende einleiten. Joe Worsley und Arno Van de Velde statt Dejan Vincic und Marcus Böhme – Michael Warm verfolgte für das dritte Spiel im Play-off-Finale gegen die Berlin Recycling Volleys eine klare Strategie. „Wir wollten alles auf den Aufschlag setzen“, sagte Warm, Trainer des Volleyball-Bundesligisten VfB Friedrichshafen. Aber auch das funktionierte nicht, auch das brachte in dieser Finalserie keine Wende mehr.

Nico Brunetti

Kommentar: Unpassendes Ende

Zweiter – wieder einmal. Der VfB Friedrichshafen sammelt fleißig Silbermedaillen und musste nun schon zum fünften Mal hintereinander den BR Volleys beim Jubel über die deutsche Meisterschaft zusehen. Als wäre das nicht schon frustrierend genug, passierte das auch noch auf eine klare Art und Weise. Die Hauptstädter haben damit eindrucksvoll die aktuellen Machtverhältnisse in der deutschen Volleyball-Bundesliga klargestellt. So groß die Lücke nach dieser Finalserie auch erscheinen mag, gibt es aber Hoffnung.

Die Arbeit von Timo Meßmer fließt unmittelbar in die Spiele der Youngstars ein.

Timo Meßmer: Der wichtige Zuarbeiter von Youngstars-Trainer Adrian Pfleghar

Zum ihrem letzten Ligaspiel empfangen die Volley Youngstars am Samstag um 16 Uhr (live auf sporttotal.tv) den GSVE Delitzsch in der Zeppelin Cat Halle A1 in Friedrichshafen. Dank des Scoutings geht der Volleyball-Zweitligist gut vorbereitet in den Saisonabschluss.

Der Mann, mit dem das unmittelbar zusammenhängt, heißt Timo Meßmer. Er hat bei den Youngstars die wichtige Aufgabe als Scout übernommen und späht regelmäßig den Gegner aus. Während des Spiels sitzt Meßmer mit seinem Notebook hinter dem Spielfeld und blickt abwechselnd aufs ...

Markus Steuerwald hat bei seinem Abschied einige Tränen vergossen.

VfB-Libero Markus Steuerwald geht von Bord: „Es ist Zeit für etwas Neues“

Noch vor der Siegerehrung schnappte sich Thilo Späth-Westerholt das Mikrofon. Er hatte etwas zu verkünden und wollte das unmittelbar nach dem Play-off-Finale hinter sich bringen. Dabei spannte er die Menschen am Fernseher und in der Zeppelin Cat Halle A1 nicht lange auf die Folter, teilte die unangenehme Nachricht zügig mit: Markus Steuerwald verlässt den Volleyball-Bundesligisten VfB Friedrichshafen. Späth-Westerholt, Geschäftsführer des Vereins, ging der Abschied des 32-jährigen Liberos nah.

Enttäuschung beim VfB Friedrichshafen nach dem verlorenen Play-off-Finale gegen Berlin.

Berlin vernichtet die Titelhoffnung des VfB Friedrichshafen

Der Titel der Volleyball-Bundesliga geht nach Berlin. Mit einem deutlichen 3:0 (25:21, 25:18, 25:21) in der Friedrichshafener Zeppelin Cat Halle A1 tüteten die Berlin Recycling Volleys die fünfte deutsche Meisterschaft hintereinander ein.

Der VfB Friedrichshafen unterlag damit auch im dritten Duell der Finalserie und muss sich mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben. Direkt nach dem Spiel wurde Markus Steuerwald verabschiedet – der VfB-Libero wird den Verein verlassen.

Deutscher Meister

„Überragendes Gefühl“: Berlin Volleys fast wie der FC Bayern

Stolz streiften sich die Spieler der Berlin Volleys die schnell herbeigeschafften neuen Gewinner-T-Shirts über. Auf der Vorderseite des schwarzen Stoffs war in leuchtend orangenen Großbuchstaben der Schriftzug «Deutscher Meister 2021» aufgedruckt, darüber die Zahl 11.

Mit einem souveränen 3:0-Sieg beim VfB Friedrichshafen hatte die Mannschaft des französischen Trainers Cedric Enard nicht nur den Gewinn des elften Meistertitels für den Verein perfekt gemacht, sondern ihre nationale Sonderstellung als FC Bayern des deutschen ...

 Am Donnerstag gewannen die BR Volleys in der Zeppelin Cat Halle A1 eindrucksvoll mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:21) und setzten sich

VfB-Volleyballer wieder nur Zweiter

Alles wie gehabt in der Volleyball-Bundesliga: Meister sind wieder die Berlin Recycling Volleys. Wie seit 2016 jedes Jahr. Der VfB Friedrichshafen musste zum vierten Mal in Folge mit ansehen, wie die Berliner am Bodensee die Meisterschaft bejubeln.

Am Donnerstag gewannen die BR Volleys in der Zeppelin Cat Halle A1 eindrucksvoll mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:21) und setzten sich in der Serie „Best of Five“ mit 3:0 durch. Für den VfB endet damit eine letztlich enttäuschende Saison ohne Titel.

 Einsatz, Wille, Leidenschaft – und notfalls auch mal ein bisschen brüllen: Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen (re. Marcus

Heimspiel gegen Berlin: Häfler Volleyballer brauchen einen Sieg

2017, 2018 und 2019 haben die Profis der Berlin Recycling Volleys in der ZF-Arena jeweils die deutsche Meisterschaft gefeiert. Nun gibt es diesen Spielort in Friedrichshafen zwar nicht mehr. An der Ausgangsposition vor dem dritten Spiel im Play-off-Finale der diesjährigen Bundesligasaison hat sich aber nichts geändert.

Wieder könnten die Berliner am Bodensee jubeln. Die VfB-Volleyballer stehen vor dem Duell am Donnerstag (18 Uhr/Sport1) in der Zeppelin Cat Halle A1 unter dem größtmöglichen Druck.

 Die jüngsten beiden Spiele in Ostrach (hinten: Luke Ender) hat der FC Albstadt (vorne: Richard Titer) klar gewonnen - zuletzt g

Eberhart freut sich auf TV-Shows

Mit dem Beschluss des Beirats des Württembergischen Fußballverbandes (WFV), die Ligarunde mit sofortiger Wirkung abzubrechen und zu annullieren (siehe SZ vom Samstag), ist auch klar, dass es in diesem Jahr weder Auf- noch Absteiger gibt. Für einige Vereine, deren Mannschaft um Titel und Aufstieg mitgespielt hätten, sind damit Träume und Hoffnung zunichte gemacht worden, für andere, deren Team im Abstiegskampf verstrickt war, bedeutet die Entscheidung der Verbleib in der Liga.

Olympia und den deutschen Rekord im Blick: Richard Ringer ist nach seinem Wechsel von der Bahn im Marathon angekommen.

Trotz Super-Zeit keine Euphorie: Richard Ringer blickt mit Sorgen auf Olympia

So wirklich genießen kann Richard Ringer seinen Erfolg nicht. Statt sich in der Sonne der Toskana von den Strapazen des Vortags zu erholen, blickt der Läufer aus Uhldingen-Mühlhofen durch das Hotelzimmerfenster auf das verregnete Siena. Doch die Stimmung kann ihm auch das schlechte Wetter nicht vermiesen. Schließlich ist dem 32-Jährigen am Sonntag ein wichtiger Schritt in Richtung Olympische Spiele in Tokio gelungen. Beim Marathon auf dem Flughafen von Siena – seinem erst zweiten Rennen über die 42,195 Kilometer – steigerte Ringer seine ...