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 Das Freibad-Service-Team freut sich schon auf den Sommer.

Närrischer Schlagabtausch in den Gaststätten

Wenn im Gasthaus Donau der Chef mit den Putzfrauen tanzt, in der Weinstube Engel ein Körperscanner zum Einsatz kommt und im Café Seelos weit nach Mitternacht noch lauthals Udo Jürgens Kultschlager „Mit 66 Jahren…“ gesungen wird, dann ist Maschgera-Obend in Sigmaringen. Der alte Brauch, vor einigen Jahren durch den Vetter Guser wiederbelebt, erfreute sich auch dieses Mal großer Resonanz und sorgte am Rosenmontag bei aktiven wie passiven Beteiligten für jede Menge Gaudi.

 Die Alt-Bräutlingsgesellen starten mit dem Fanfarenzug der Vetter Guser den Narrensprung.

Sigmaringer Narren trotzen dem Regenwetter

Kurz vor Ende der Fasnet sind die Narren am Dienstag durch Sigmaringen gezogen. 23 Gruppen waren dabei und haben trotz Regenwetter gute Stimmung in die Innenstadt gebracht. Musikalisch führte der Fanfarenzug der Vetter Guser die Gruppen an – der eine oder andere hatte sich aufs Wetter vorbereitet und über die Uniform ein Regencape gezogen. Auch die Sigmaringer Feuerwehr war mit einem Spielmannszug dabei, allerdings gaben sie sich optimistischer: mancher von ihnen trugen Sonnenbrillen.

 Zwei feste Größen im Programm: Sandy Speh und Johannes Bartmann mit ihren Sängerknaben.

Der Vetter Guser hat einige Goldstücke zu bieten

Wenn ein Narr seinem Gegenüber Freude bereitet, wenn er ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubert, hat er sein Ziel erreicht. Gemessen am Applaus und den Reaktionen waren die Besucher der Vetter-Guser-Bälle von drei Programmpunkten besonders erfreut. Die Schwobamädle spielten mit schwäbischen und französischen Vorurteilen. Die Sängerknaben und das Café Kleindienst rissen die Zuschauer mit.

Nach der langatmigen, ermüdenden Begrüßungszeremonie hatten es die Akteure schwer, Tempo in das Programm zu bringen.

Eindrücke vom Vetter-Guser-Ball

Die Vetter-Guser-Bälle sind einer der Höhepunkte der Sigmaringer Fasnet. Zwei Mal war das knapp fünfstündige Programm am Samstag zu sehen. Lena Zielke hat fotografiert.

 Zunftmeister Hartwig Mahlke nimmt Bürgermeister Marcus Ehm den Rathausschlüssel ab.

Zunftmeister lobt Bürgermeister

Ausladend wie der Vetter-Guser-Ball ist die Übergabe der Bräutlingsstange am Sonntagvormittag: Sobald der Oberbräutlingsgeselle Raphael Vees die Stange in den Händen hält und mit ihr auf dem Marktplatz tanzt, beginnt die Semerenger Fasnet offiziell. Am Nachmittag laden die Bräutlingsgesellen die Hochzeiter ein, die am Fasnetsdienstag ab 10 Uhr auf dem Marktplatz um den Brunnen getragen werden.

Zu Beginn der Stangenübergabe übernehmen die Narren den Rathausschlüssel von Bürgermeister Marcus Ehm.

 Maritta Lieb hält in St. Johann die Narrenpredigt.

Die Kanzel ist ganz in Frauenhand

Eigentlich hatte Diakon Werner Knubben das Thema Frauen und Kirche schon im vergangenen Jahr bei seiner Narrenpredigt angesprochen, doch aus aktuellem Anlass thematisierte die katholische Kirche die Rolle der Frauen erneut. Und, wie man während der Messe für Narren am Sonntag erleben konnte, ist dies bitter nötig.

Pfarrer Ekkehard Baumgartner leitet die Narrenpredigt mit diesen Worten ein: „Für die Nachfolge von Liviu Jitianu habe ich in Freiburg eine Pfarrerin beantragt.

 Die Räamasänger bringen Partylaune in die Redaktion, unter anderem mit Hits von Marianne Rosenberg und Udo Jürgens.

Narren trumpfen mit Weihnachtsliedern in der Sigmaringer Redaktion auf

Auch die Semerenga SZ-Redaktion hat am Schmotzigen jede Menge närrischen Besuch empfangen. Nach Schülerbefreiung und Umzug hatten die Redakteure offiziell ab 11.30 Uhr eingeladen, gehalten haben sich die Narren nicht wirklich dran – „besser zu früh in der Redaktion erscheinen als gar nicht“, war die dezente, aber nicht ganz ernstzunehmende Entschuldigung der Diversus, der ersten Gesangsgruppe, die bereits kurz nach 11 Uhr in der Redaktion aufschlug.

 Standpauke: Das „Ü“ ist tabu, wird Gulle Dannegger (rechts) von Winfried Kretschmann ermahnt. Der Vortrag des Ministerpräsident

Kretschmanns Husarenstreich

Die Brunnenbergfasnet hat einen neuen Star auf der Bühne: Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Zum wiederholten Mal hat der Ehrengast aus Laiz seine Zuschauerrolle aufgegeben und einen närrischen Beitrag abgeliefert. Im Kretschmann’schen Dauerfeuer: Bergschultes August Dannegger.

„Ihr kennat Schwäbisch und auch Französisch, aber boides it so ganz“, poltert der Ministerpräsident. Dabei hält er den Programmzettel in der Hand. Auf dessen Rückseite abgedruckt: Die Nationalhymne des Bergchors: Mir send verrückt noch Semerenga.

 Sieben Punkte bekam das neu formierte Allerlei um Leonie Schröck, Nicole Diesch, Annalena Chevalier und Franziska Zepf im verga

Der Vetter Guser lädt erstmals andere Zünfte ein

Die Semerenger Fasnet steht vor der Tür: Der Vetter Guser als größte Zunft in der Stadt hat für die Bälle am Fasnetssamstag einige Neuerungen geplant. „Wir haben alle Zünfte eingeladen, mit uns in die Stadthalle einzumarschieren“, sagt Phil Sutter, Narrenrat und Regisseur.

Einmal mehr versucht der Vetter Guser, die Semerenger Fasnet in ganzer Breite darzustellen. Allein im Stadtgebiet gibt es sieben Narrenvereinigungen, die ihre eigenen Veranstaltungen und Bräuche haben.

 Gäste aus der Schweiz: Die Röllizunft aus Siebnen – hier aufgenommen in Lindau – ist eine von 58 Narrenvereinen, die in Pfullen

Großes Treffen in Pfullendorf: Das müssen Narren wissen

Nach dem Narrentreffen ist vor dem Narrentreffen: Eine Woche nach dem Treffen des Viererbunds in Überlingen rückt Pfullendorf in den Fokus der schwäbisch-alemannischen Fasnet. Zwei Tage lang treffen sich im Linzgau am kommenden Wochenende namhafte Zünfte der Vereinigung. Der Pfullendorfer Stegstrecker-Zunft ist das Kunststück gelungen, rund 50 Mitgliedszünfte in ihre Stadt zu holen. Dies verheißt bunte Narrenbilder und einen stattlichen Umzug. Da die Organisatoren mit einer vierstündigen Dauer rechnen, beginnt der Umzug am Sonntag, 2.