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 Knapp 10000 Menschen waren in der Weingartener Evangelischen Stadtkirche zu Gast bei der Vesperkirche.

Bilanz der Vesperkirche: Mit dem Motto „Nähe leben“ ein Zeichen gesetzt

Der rote Schal ist abgelegt: Diakon Gerd Gunßers, Mitbegründer der Vesperkirche, hat ihn drei Wochen lang als Erkennungszeichen getragen. Nach 21 Tagen ist die diesjährige Auflage in der Evangelischen Stadtkirche in Weingarten am Sonntag zu Ende gegangen.

21 Tage lang hat das Motto „Nähe leben“ die Veranstaltung getragen. „Wir haben damit ein Zeichen gesetzt“, meint Gunßer. Selten habe ein Vesperkirchen-Thema die Menschen so berührt. So könnte es also sein: Miteinander essen, miteinander sprechen, Menschlichkeit zeigen.

Seit neun Jahren ehrenamtlich als Arzt bei der Vesperkirche: Berno Müller.

So arbeitet der Arzt bei der Vesperkirche in Weingarten

Berno Müller ist ein unkomplizierter Gesprächspartner. Grüner Kapuzenpulli, Cordhose, Turnschuhe. Nur das Stethoskop, das er sich locker um den Hals gehängt hat, verrät ansatzweise, mit wem man es zu tun hat.

Berno Müller ist von Beruf Arzt. Zwar praktiziert der 50-Jährige seit Jahren nicht mehr, arbeitet als ärztlicher Direktor in der Pharmaindustrie und dennoch sind die drei Wochen Vesperkirche jedes Jahr fester Bestandteil in seinem Terminkalender – und das seit neun Jahren.

Zwei junge Männer in der Vesperkirche

Weingartener Schüler helfen bei der Vesperkirche

Jannis Nitschke und Dennis Damsen gehen in die neunte Klasse am Gymnasium Weingarten. Im Rahmen ihres Religionskurses machen sie ein freiwilliges Sozialpraktikum bei der Vesperkirche.

Den gesellschaftlichen Horizont erweitern „Reich und arm, jung und alt begegnen sich, indem sie gemeinsam an einem Tisch essen“, sagt Mechthild Vogt-Günzler, die Religionslehrerin der beiden. Orte, an denen dies möglich ist, gebe es kaum noch. Bei der Vesperkirche können die Schüler mit Menschen aus „verschiedenen gesellschaftlichen Welten“ ...

 Der Regenbogen über Weingarten.

Sturm "Sabine" bringt Weingarten jede Menge Arbeit – und einen Regenbogen

Sturm Sabine hat auch in Weingarten einige Spuren hinterlassen, zog aber glimpflicher vorbei als befürchtet. Dennoch musste die Feuerwehr insgesamt zwölf mal wegen des Unwetters ausrücken. Gerade umgestürzte oder einsturzgefährdete Bäume bereiteten in der Zeit zwischen 9.30 Uhr und 13.15 Uhr teilweise erhebliche Probleme. Doch nicht nur das. Auch die Schulen und die Vesperkirche waren von dem stürmischen Wetter indirekt betroffen.

+++ Hier gibt es alle Ereignisse des Tages im Überblick +++

So fehlten an der Grundschule ...

 Vesperkirche Weingarten 2020: Alexander Geiger schenkt Kaffee und Getränke aus.

Weingartentag bei der Vesperkirche

Der dritte Tag der Vesperkirche in der Evangelischen Stadtkirche war der Tag der Weingartener: Oberbürgermeister Markus Ewald verkaufte Essensbons, Bürgermeister Alexander Geiger (im Bild) schenkte Kaffee aus, Verwaltungsdirektorin Sylvia Burg, Rainer Beck Fachbereichsleiter Gesellschaft, Bildung und Soziales, Nico Habnitt-Wölfle, Abteilungsleiter Grundstücksverkehr, Rechtswesen und Geschäftsstelle Gremien, und Raphaela Wichert, Assistentin des Bürgermeisters, kümmerten sich um das Wohlbefinden der Gäste direkt am Tisch, Pressesprecherin ...

 Erster Tag der Vesperkirche in Weingarten. Die Verantwortlichen sind zufrieden, an Feinheiten im Ablauf müsse man noch feilen.

„Es war ein guter erster Tag“: Auftakt zur Vesperkirche

In Weingarten hat die Vesperkirche in der evangelischen Stadtkirche begonnen. Für die 450 Ehrenamtlichen ist der erste Tag immer etwas Besonderes. „Der erste Tag ist sehr wichtig“, sagt Gerd Gunßer, Diakon und Mitbegründer der Vesperkirche. Das Team müsse sich finden, die Abläufe sind noch ungewohnt. Worauf Gunßer das Team immer wieder einschwört: „Hygiene, Hygiene, Hygiene.“

Es ist Gunßers zwölfte Vesperkirche, die noch bis zum 16. Februar in der evangelischen Stadtkirche gastiert.

 Die Vesperkirche richtet sich an alle, ohne Ansicht ihrer Herkunft, ihres Alters, ihrer Religion, ihres sozialen Status.

Alle gemeinsam an einem Tisch: Vesperkirche in Weingarten startet am Dienstag

Wie viel kostet das Essen bei der Vesperkirche? Müssen auch Kinder was zahlen? Und wer darf überhaupt kommen?

Das gemeinsame Projekt von Diakonischem Werk Ravensburg und der Johannes-Ziegler-Stiftung in Wilhelmsdorf beginnt am Dienstag, 28. Januar, und läuft bis 16. Februar in der evangelischem Stadtkirche in Weingarten. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.

Was gibt es in der Vesperkirche? In erster Linie gibt es dort Mittagessen, meist zwei Gerichte zur Auswahl, ein vegetarisches und eines mit Fleisch.

 Vesperkirche Weingarten öffnet am Montag ihre Türen

Vesperkirche Weingarten öffnet am Montag ihre Türen

Drei Wochen offene Gemeinschaft, drei Wochen „Nähe leben“ in der evangelischen Stadtkirche Weingarten. Die Vesperkirche lädt ein zum gemeinsamen Mittagessen, zu Gesprächen über Gott und die Welt, zu Kulturveranstaltungen und Gottesdiensten. Am Montag, 27. Januar geht es los mit dem öffentlichen Eröffnungsgottesdienst um 19 Uhr und anschließendem Sektempfang. Ab Dienstag findet die Vesperkirche dann täglich von 11 bis 15 Uhr statt. Das Projekt ist ausschließlich spendenfinanziert.

Mann steht neben einem Schild mit Fotos darauf

Arme in der Gesellschaft:„Das Urvertrauen hat sich abgeschliffen“

Enttäuscht, über den Tisch gezogen, die Welt will mir Böses, Neid, Misstrauen – Diakon Gerd Gunßer hat für das, wie sich die Menschen in den vergangenen Jahren verändert haben viele Umschreibungen.

Insbesondere bei jenen, die durch sämtliche soziale Raster gerutscht sind und bei ihm in der Diakonischen Bezirksstelle in Ravensburg zu Beratungsgesprächen kommen. Oftmals sei dieses Angebot der einzige Familienbezug, den sie noch haben. Die Hoffnungslosigkeit sei so tief, dass sie den Glauben, es könne sich für sie zum Guten wenden, ...

„Nahe leben“ heißt das Motto der diesjährigen Vesperkirche in der Evengelichen Stadtkirche in Weingarten.

Die Vorbereitungen für die Vesperkirche in Weingarten sind abgeschlossen

Gut zwei Wochen vor Beginn der Vesperkirche in Weingarten sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Das sagte Diakon Gerd Gunßer im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“.

Demnach haben sich für die Tage von 28. Januar bis 16. Februar insgesamt 450 Ehrenamtliche Helfer für das gemeinsame Mittagessen gemeldet. Der Speiseplan steht, der Tisch ist gedeckt.

Finanzierung aus Spenden Weingarten ist zum vierten Mal Austragungsort nach der Einführung vor 12 Jahren.