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Das Holz soll schnell aus dem Wald – doch halten das alle Brücken aus im Land? Darüber streitet die Landesregeirung.

Weiter mehr als 400 Brücken zu marode für schwere Holz-Lkw

Im monatelangen Streit um den Abtransport von Holz aus den Wäldern gibt es Bewegung: Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) gibt weitere rund 110 Brücken für schwere Transporter frei – allerdings unter Auflagen. Es bleiben mehr als 400 Bauwerke, die aus Sicht des Ministeriums weiterhin zu marode für solche Lkw sind. Forstminister Peter Hauk (CDU) ist nicht zufrieden.

Eigentlich dürfen Lkw in Deutschland nur fahren, wenn sie inklusive Ladung nicht schwerer als 40 Tonnen sind.

Schulbus-Haltestelle

Verkehrsministerium zu Schulbussen: Landkreise sind gefragt

Die Finanzierung des Landes zusätzlicher Schulbusse wird von Landkreisen teils mehr, teils weniger genutzt. Dies teilte Uwe Lahl, Amtschef des Verkehrsministeriums, am Donnerstag mit. „Es liegt jetzt in den Händen der Kreisverwaltungen“, so Lahl. Es gebe „wundervolle Landkreise“, die das Angebot des Landes annehmen, andere könnten da jetzt nachziehen. Die zusätzlichen Busse sollen dem Schutz vor Corona-Infektionen dienen, indem die Schülerinnen und Schüler nicht so eng beieinander sitzen.

Eröffnung der neuen Außenstelle des bayerischen Bauministeriums

Interims-Bauministerium in Augsburg eröffnet

Zumindest für die kommenden drei Jahre hat das bayerische Bauministerium jetzt auch offiziell eine Bleibe in Augsburg gefunden. Das Gebäude, das am Donnerstag von Ministerpräsident Markus Söder und Bauministerin Kerstin Schreyer (beide CSU) eröffnet wurde, liegt im Stadtjägerviertel unweit des Hauptbahnhofs in der nördlichen Innenstadt und ist das ehemalige Telegraphenamt. Bis Mitte nächsten Jahres sollen rund 60 Mitarbeiter hier ihre Arbeit aufnehmen.

Eckpunkte zum Corona-Sonderprogramm für Schulbusse

Eckpunkte zum Corona-Sonderprogramm für Schulbusse

Das Verkehrsministerium will mit einem Corona-Sonderprogramm Schulbusse unterstützen. Sogenannte Verstärkerbusse könnten den dichten Schulbusverkehr etwas entzerren - die Hoffnung ist, dass weniger Schüler pro eingesetztem Bus fahren. Die Verstärkerbusse können beispielsweise aus dem Touristikbereich hinzugezogen werden, dafür stehen bis zu 10 Millionen Euro Fördermittel bereit. Wir haben mit betroffenen Unternehmen und mit Verkehrsminister Hermann über die Situationen bei Busunternehmen gesprochen.

EU-Schienengipfel

Scheuer für mehr Bahn-Direktverbindungen zwischen EU-Städten

Die meisten Ideen für mehr Bahnverkehr in Europa, die Industrie und Politik derzeit vortragen, sind alt. Dazu gehört etwa der Ausbau der Gleis-Infrastruktur oder das automatische Kuppeln von Güterzügen.

Dazu zählt auch die Vorstellung von mehr Direktverbindungen zwischen europäischen Großstädten. 30 Jahre lang verband der „Trans-Europ-Express“ (TEE) westeuropäische Metropolen miteinander, bevor er 1987 eingestellt wurde. Angetrieben von mächtigen Dieselloks sollte er schon damals eine komfortable Alternative zum Luftverkehr bieten.

Uwe Lahl

Baden-Württemberg und Aargau bringen Verkehrsprojekte voran

Baden-Württemberg und der schweizerische Kanton Aargau wollen bei grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen am Hochrhein künftig besser zusammenarbeiten. Die Grenzübergänge mit den Rheinquerungen zur Schweiz dürften keine Hindernisse bei der Zunahme der Verbindungen zwischen der Schweiz und Deutschland sein, sagte der Amtschef im Verkehrsministerium, Uwe Lahl, am Montag in Waldshut-Tiengen. „Sie sind vielmehr die Nahtstellen der engen Verflechtung zweier wirtschaftlich starker Regionen, die sich gegenseitig nutzen.

 Helmfried Schäfer, Bürgermeister von Bergatreute, stellte sich im Herbst 2017 mit einem Transparent an die viel befahrene Lande

Radweg von Baienfurt nach Bergatreute wird greifbar

Viele Jahre haben Bürgermeister und Bürger für einen Radweg entlang der Landesstraße zwischen Baienfurt und Bergatreute gekämpft. Jetzt kommt das Projekt tatsächlich in die Gänge.

Viele Laster, fast keine Geschwindigkeitsbegrenzung und bereits einige schwere Unfälle: Die L 314 sei zu gefährlich für Fahrradfahrer, finden die Radwegbefürworter.

Bergatreutes Bürgermeister Helmfried Schäfer setzt sich bereits seit rund 20 Jahren für den Bau eines Radwegs entlang der Landesstraße ein.

 So sehen die ungewöhnlichen Verbotsschilder aus

Ungewöhnliche Verbotsschilder appellieren an Autofahrer

Auf dem Parkplatz bei Mettenberg und am Burrenwald-Parkplatz bei Biberach ziehen drei besondere Warnschilder seit Kurzem die Blicke der dort Verweilenden auf sich. Die Schilder weisen auf ein vermeintliches Verbot von Sonnenschein, Regen und Wildwechsel an diesen Stellen hin.

Mit einem Augenzwinkern folgt dann der Hinweis, dass dieses Verbot selbstverständlich unbeachtet bleiben wird – und Verkehrsteilnehmer deshalb aufgerufen sind, ihre Geschwindigkeit den Gegebenheiten anzupassen.

 Kommt die Unterführung, muss sie auch tauglich für den Schwerverkehr sein. Von dem ist Kißlegg, insbesondere durch viele Kiesla

Kißlegg wartet wohl noch bis 2033 auf die Unterführung

In dieser Dekade wird es wohl nichts mehr. Dass die L265, also die Schlossstraße beziehungsweise Immenrieder Straße, unter die Schienen verlegt wird, ist Zukunftsmusik. Gemeinde und Regierungspräsidium wollen den Weg beharrlich miteinander gehen – und etwa um das Jahr 2033 unter den Gleisen durchfahren. Das wurde bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch deutlich. Warum allein die Planung noch zehn Jahre dauert und was die Räte davon halten: ein Überblick.

Verkehrsminister Andreas Scheuer

Scheuer verteidigt Vorgehen bei der Pkw-Maut

Zwei Wochen vor seiner ersten Vernehmung im Untersuchungsausschuss des Bundestags hat Verkehrsminister Andreas Scheuer sein umstrittenes Vorgehen bei der gescheiterten Pkw-Maut verteidigt.

„Ich werde klarstellen, dass es ein regelkonformes Verfahren war, das juristisch beim EuGH gescheitert ist“, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Scheuer soll am 1. Oktober erstmals vor dem Ausschuss aussagen, der die Vorgänge rund um die gescheiterte Pkw-Maut aufarbeiten soll.