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Alles auf Kante genäht

Bei den Bahnunternehmen ist alles auf Kante genäht

Ein Prestigeprojekt sollte die Stärkung der Konkurrenz im Schienennahverkehr für Verkehrsminister Winfried Hermann werden. Doch auch nach einem halben Jahr Regelbetrieb reißen die Probleme nicht ab. Vor allem fehlende Züge sind ein Ärgernis. Von 158 Neufahrzeugen sind bis Mitte Dezember nur 120 geliefert worden. Dafür können die Betreiber am wenigsten. Aber wenn im Vergleich plötzlich die Deutsche Bahn als Vorbild in Sachen Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit wirkt, dann stimmt etwas nicht.

Triebwagen von Go Ahead im Stuttgarter Hauptbahnhof: Der Betreiber übernimmt künftig unter anderem auch den Betrieb der Regional

Bahn-Konkurrenz mit Problemen

Die Bahnunternehmen Go Ahead und Abellio übernehmen weitere Strecken in Baden-Württemberg von der Deutschen Bahn. Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag geht unter anderem der Betrieb der Regionalbahnen zwischen Stuttgart und Ulm an das britische Unternehmen Go Ahead über. Dort, wo das Unternehmen schon heute aktiv ist, ist die Bilanz durchwachsen.

Mehr Wettbewerb, mehr Service, mehr Pünktlichkeit: So hatte es sich Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) vorgestellt, als der Zuschlag für wichtige Teile des Schienennahverkehrs im ...

Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg

Millionenschweres Finanzpaket für Bahnhöfe geplant

Mal müssen Aufzüge her, mal werden Rampen benötigt oder Info-Tafeln und bei vielen weiteren Bahnhöfen wird es höchste Zeit, die Bahnsteige zu erhöhen. Denn Reisende sollen in Baden-Württemberg bequemer und vor allem frei von Hindernissen und fremder Hilfe - also barrierefrei - in die Züge einsteigen können. Allerdings ist das derzeit an mehr als jedem zweiten Bahnhof in Baden-Württemberg nicht der Fall. Ein großes Finanzierungspaket von Bund, Bahn, Land und Kommunen soll helfen, zumindest einen Teil der sanierungsbedürftigen Stationen auf ...

Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg

Gericht verurteilt Land zu neuer Luftreinhalte-Planung

Das Land muss nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes die Planung für saubere Luft in Ludwigsburg überarbeiten und dabei von Anfang an Dieselfahrverbote ernsthaft in Betracht ziehen. Nur wenn es sichere Mittel gebe, die Grenzwertüberschreitungen für Stickstoffdioxid gleich schnell und wirksam wie Fahrverbote zu drücken, könne man von letzteren absehen, teilten die Mannheimer Richter mit. Am Freitag veröffentlichten sie die Gründe ihres Urteils von Ende November.

„Jetzt haben wir das Land mit im Boot“: Wenn das Aktionsprogramm des Verkehrsministeriums hält, was es verspricht, dürften in La

1000 Zebrastreifen: Langenargen soll fußgängerfreundlicher werden

Fußgänger auf dem Vormarsch: Langenargen hat es als eine von nur sechs Kommunen in das Aktionsprogramm des Verkehrsministeriums „Sichere Straßenquerung – 1000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg“ geschafft. Die Folge: Ein Fachbüro unterstützt die Gemeinde dabei, neue Fußgängerüberwege einzurichten. Die Kosten für die Planungsleistung in Höhe von 50 000 Euro übernimmt das Land. Aber auch die Bürger sollen mitsprechen. Klingt überzogen, ist es offenbar aber nicht.

Andreas Scheuer

Untersuchungsausschuss zur geplatzten Pkw-Maut gestartet

Für Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) dürfte auch das neue Jahr ungemütlich werden. Um sein Vorgehen bei der geplatzten Pkw-Maut zu durchleuchten, hat ein Untersuchungsausschuss im Bundestag die Arbeit aufgenommen - das „schärfstes Schwert“ der Opposition.

Dabei steht für Grüne, FDP und Linke das Urteil schon so gut wie fest: Scheuer habe schwere Fehler auf Kosten der Steuerzahler gemacht, um die Maut als CSU-Prestigeobjekt umzusetzen.

„Ich habe noch nie gehört, dass Politik auf Gerichtsurteile bis zum Schluss warten muss“: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer

Maut-Debakel: Für Verkehrsminister Scheuer wird die Luft immer dünner

Im Sommer war Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) noch bester Dinge.

Ihn treffe keine Schuld am Debakel mit der Pkw-Maut, war er sich sicher. „Die Vorwürfe wären doch auch gekommen, wenn ich nicht gehandelt hätte“, sagte er damals.

Doch der Minister hatte sehr früh gehandelt, als er trotz der noch ausstehenden Klage Österreichs beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) dem Konzertveranstalter CTS Eventim und dessen österreichischen Partner Kapsch TrafficCom einen rund zwei Milliarden Euro schweren Auftrag zur ...

Kabinettssitzung

Scheuer sucht vor Maut-U-Ausschuss den Befreiungsschlag

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ist kurz vor dem Beginn des Maut-Untersuchungsausschusses in die Offensive gegangen. Das Ministerium sei erfolgreich und werde weiter erfolgreich sein, sagte Scheuer am Mittwoch in Berlin.

Er verwies auf höhere Investitionen in die Bahn, den Radverkehr oder den Breitbandausbau sowie Maßnahmen für mehr Klimaschutz. „Es geht mir um das Wohl der Menschen.“ Er wolle ab dem ersten Tag 2020 durchstarten.

 Landrat Elmar Stegmann, Lindaus Oberbürgermeister Gerhard Ecker und der ehemalige Landtagsabgeordnete Eberhard Rotter (von link

Minister sagt Bau der fünf neuen Bahnhalte im Landkreis Lindau fest zu

Die fünf neuen Bahnhalte zwischen Lindau und Hergatz kommen. Das sagt das Verkehrsministerium fest zu. Und im Januar soll der Stadtrat entscheiden, ob am Lotzbeckweg eine Brücke oder eine Unterführung besser ist.

Auch wenn der neue Reutiner Bahnhof in einem Jahr in Betrieb geht, werden Stadt und Bahn in Lindau noch auf Jahre hinaus gemeinsam Projekte verwirklichen. So hat das Verkehrsministerium jetzt Zweifel ausgeräumt und den Bau neuer Bahnhalte in Lindau-Aeschach, Oberreitnau, Weißensberg, Schlachters und Hergensweiler bekräftigt.

 Der Kreis will mit den Planungen für die Elektrifizierung der Zollernbahn beginnen.

Kosten für Elektrifizierung der Zollernbahn steigen erheblich

Der Landkreis hat in den Verhandlungen mit dem Land Fortschritte für die Elektrifizierung der Zollernbahn zwischen Ebingen und Sigmaringen erzielt: Das Land will ein Viertel der Planungskosten übernehmen, beantwortet Landrätin Stefanie Bürkle eine Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“: „Wir haben am 2. Dezember vom Verkehrsministerium eine verbindliche Zusage bekommen.“

Zudem stellt der Bund eine deutlich höhere Förderung der Elektrifizierung in Aussicht.