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 Markus Zwosta mit seinen Nachbarskindern im Slum von Manila.

Spendenaktion bringt fast 10000 Euro für Projekte aus Lindau

Leser haben bei der Weihnachtsspendenaktion der Lindauer Zeitung im Corona-Jahr Rekordsummen gespendet. Die beiden Lindauer Projekte erhalten darum jeweils 4900 Euro. Die Verantwortlichen sind begeistert – und wissen schon genau, wofür sie das Geld ausgeben.

„Das ist der Wahnsinn, wir freuen uns riesig“, sagt Markus Zwosta, als er von der Spendensumme erfährt. Gemeinsam mit seiner Frau Verena Zwosta betreut er zwei Projekte auf den Philippinen, die die beiden selbst ins Leben gerufen haben: In einem Projekt vermitteln sie Kinder aus ...

Markus Zwosta und seine Frau Verena kümmern sich um die Kinder im Slum.

Wer sich kein Pausenbrot leisten kann, der geht auch nicht zur Schule

Dass die Kinder aus dem Slum der philippinischen Hauptstadt Manila regelmäßig zur Schule gehen, ist nicht selbstverständlich. Doch seit einiger Zeit haben sie zwei Menschen, die ihnen dabei helfen: Die Lindauerin Verena Zwosta und ihr Mann Markus leben seit zwei Jahren selbst im Slum von Manila. In einem ihrer Projekte vermitteln sie den Kindern aus ihrer Nachbarschaft Paten.

Manche Kinder im Slum besuchen die Schule überhaupt nicht, andere nur unregelmäßig.

Joven Acosta mit seiner Familie, die im vergangenen Jahr ziemlich gewachsen ist: Gemeinsam mit seiner Frau kümmert er sich um vi

So lebt eine Patchwork-Familie im philippinischen Slum

Lindau/Manila - Die Familie von Joven Acosta ist in den vergangenen Monaten sehr gewachsen. Noch bis vor kurzem hatte der Philippino mit seiner Frau zwei Kinder, nun sind sie zu acht. Joven Acosta und seine Frau haben vier Pflegekinder bei sich aufgenommen. Unterstützt wird die Patchwork-Familie von Markus und Verena Zwosta, die im Slum von Manila ein Hilfsprojekt aufbauen.

„Wir sind alle miteinander sehr glücklich“, schreibt der Familienvater.

 Verena Zwosta mit Bunso, einem Mädchen aus dem Patenschaftsprogramm. Das Foto wurde vor der Corona-Krise aufgenommen.

Lindauer leben und arbeiten mit Kindern im philippinischen Slum

Vor zwei Jahren sind Verena und Markus Zwosta dorthin gezogen, wo eigentlich keiner freiwillig wohnt: ins Slum der philippinischen Hauptstadt Manila. Sie haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Kindern der Ärmsten zu helfen. Dann erreichte das Coronavirus das Slum und veränderte alles. Doch die beiden kämpfen weiter für ihre Schützlinge.

Verena und Markus Zwosta haben sich bei der Hilfsorganisation „Servants Asia“ kennengelernt. Markus Zwosta, der aus Nürnberg stammt und eigentlich Mechatroniker ist, arbeitete damals schon ...

Vor sieben Wochen haben sich Markus und Verena Zwosta mit Corona angesteckt. Jetzt geht es ihnen wieder besser.

Lindauer Paar erkrankt in philippinischem Slum an Corona

Es gab Momente in den vergangenen Wochen, da fühlte sich Markus Zwosta dem Tod nah. Seit eineinhalb Jahren lebt er mit seiner Frau Verena im Slum der philippinischen Hauptstadt Manila. Dort helfen die beiden den Ärmsten. Vor sieben Wochen erkrankt das Paar dann plötzlich an dem neuartigen Virus. Zu einem Arzt oder ins Krankenhaus können die beiden nicht.

Während seine Frau Verena zwei bis drei Tage lang nur leichte Symptome spürt, trifft das Virus den 34-jährigen Markus Zwosta mit voller Wucht.

 Verena Zwosta mit Bunso, einem Kind aus dem Patenschaftsprogramm

Lindauerin arbeitet während der Coronakrise auf den Philippinen: Im Slum gibt es keinen Abstand

Wegen des Coronavirus voneinander Abstand halten – wer mit seiner Großfamilie auf wenigen Quadratmetern im Slum wohnt, für den klingt das wie ein schlechter Witz. Seit eineinhalb Jahren lebt die Lindauerin Verena Zwosta mit ihrem Mann in einem Slum auf den Philippinen. Dort arbeiten die beiden für eine Hilfsorganisation. Die Quarantänemaßnahmen der Regierung halten sie für sehr gefährlich. Denn sie führen dazu, dass die Menschen hungern.

Offiziell gibt es auf den Philippinen etwas mehr als 500 Corona-Infizierte.