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Länderbeschäftigte bekommen 2,8 Prozent mehr Gehalt und 1300 Euro

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder bekommen 2,8 Prozent mehr Geld und eine steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung von 1300 Euro. Darauf haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber in Potsdam verständigt, wie Verdi und der Beamtenbund dbb am Montag mitteilten.

© dpa-infocom, dpa:211129-99-184250/1

Warnstreik im öffentlichen Dienst

Länderbeschäftigte bekommen 2,8 Prozent mehr Gehalt

In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder außer Hessen ist eine Einigung erzielt worden. Das teilten die Gewerkschaften am Montag in Potsdam mit.

Demnach erhalten die Beschäftigten Anfang 2022 „eine steuerfreie Zahlung nach den Corona-Regelungen in Höhe von 1300 Euro“. Zum 1. Dezember 2022 werden die Gehälter um 2,8 Prozent erhöht.

Spürbare Einkommensverbesserungen Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Studierende erhalten nach Angaben der Gewerkschaft eine ...

Verdi-Kundgebung in Stuttgart

Tarifverhandlungen für Länder-Beschäftigte bleiben zäh

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder gehen in die Verlängerung. Wie Sprecher der Gewerkschaft Verdi und der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) in Potsdam mitteilten, würden die Gespräche morgen Vormittag um 10.30 Uhr fortgesetzt.

Auch in der Nacht sollten die Beratungen noch weitergehen. Vertreter von Gewerkschaften und Bundesländern suchen seit Samstag in der möglicherweise entscheidenden dritten Verhandlungsrunde nach einer Lösung in dem festgefahrenen Tarifstreit.

Frank Werneke

Verdi: Tarif-Einigung für Länder-Beschäftigte offen

Die Gewerkschaft Verdi hat die Arbeitgeber vor der nächsten Tarifrunde um den öffentlichen Dienst der Länder zu deutlichen Nachbesserungen aufgefordert.

Der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke sagte in Potsdam, die Gewerkschaft komme zur dritten Runde mit dem festen Willen, ein Ergebnis zu erzielen. «Ob das gelingt, ist offen.» Bislang liege kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber vor, dies sei überfällig.

Die Gewerkschaften Verdi und der Beamtenbund dbb setzten mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) die ...

Weitere Warnstreiks an den Unikliniken

Weitere Warnstreiks in bayerischen Unikliniken

An bayerischen Unikliniken haben sich am Freitag erneut mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Warnstreiks für höhere Einkommen beteiligt. Wie der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter Norbert Flach sagte, waren die Unikliniken Augsburg, Erlangen und Regensburg sowie in München die Unikliniken Innenstadt, Großhadern und Rechts der Isar betroffen. «Notdienste und Intensivstationen wurden davon nicht berührt», betonte der Gewerkschafter.

Gewerkschaft: 500 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreik

Bei einem Warnstreik im Öffentlichen Dienst haben sich am Freitag über 500 Beschäftigte an einer Kundgebung in Stuttgart beteiligt. Verdi-Chef Frank Werneke sagte: «Die Finanzministerinnen und Finanzminister im Arbeitgeberlager leben teilweise in einer Welt alternativer Fakten.» Sie wischten Corona als temporäre Belastung vom Tisch und negierten gleichzeitig die jüngsten Steuerschätzungen, die ihnen satte Mehreinnahmen prognostizieren. In die Kliniken sei die Lage dramatisch.

Warnstreik Verdi

Gewerkschaft: 900 Beschäftigte beteiligen sich an Streiks

Vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Verdi im Südwesten noch einmal den Druck erhöht. Verdi-Landeschef Martin Gross sagte am Donnerstag: «Die Arbeitgeber müssen sich bis zum Wochenende entscheiden, ob sie den zweiten Corona-Winter mit oder gegen ihre eigenen Beschäftigten bestreiten wollen.» Die bundesweiten Gespräche werden am Wochenende in Potsdam in dritter Runde fortgesetzt.

Am Donnerstag beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben über 900 Beschäftigte an den kurzfristigen ...

Warnstreik

Warnstreiks im Öffentlichen Dienst: Unikliniken betroffen

Warnstreiks im Öffentlichen Dienst der Länder haben am Donnerstag die bayerischen Unikliniken und Dutzende weitere Einrichtungen getroffen. Deutlich mehr als 1000 Beschäftigte hätten sich an den Aktionen beteiligt, hieß es von der Gewerkschaft Verdi. Die Warnstreiks seien sehr gut angelaufen, sagte ein Sprecher. «Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung.»

Der Gewerkschaft zufolge waren alle Unikliniken betroffen. Die Corona-Stationen habe man aber natürlich ausgespart, sagte der Sprecher.

Warnstreiks im öffentlichen Dienst Bayerns geplant

Mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst wollen die bayerischen Beschäftigten in den aktuellen Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber machen. Vor allem heute soll es Aktionen geben, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Betroffen sein werden demnach unter anderem Ämter, Museen, Gerichte, Straßenmeistereien, Universitäten, Studentenwerke, Theater sowie die Schlösser- und Seenverwaltung. Auch Beschäftigte an Universitätskliniken sollen sich beteiligen, in München soll der Ausstand an den Unikliniken sogar bis Freitag dauern.

 Die Streikenden trafen sich auf dem Gelände des ZfP.

Bis zu 600 Überstunden in einem Jahr: ZfP-Mitarbeiter streiken

Mit wehenden Fahnen, gelben Westen und Hygienemasken haben mehr als 70 Mitarbeitende der Zentren für Psychiatrie (ZfP) am Mittwoch die Arbeit niedergelegt, um auf ihre schwierigen Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. Den Warnstreik organisierte die Gewerkschaft Verdi.

Verdi fordert in der laufenden Tarifrunde für Beschäftigte der Länder eine Lohnerhöhung um fünf Prozent und mindestens 150 Euro monatlich. Beschäftigte in Kliniken sollen monatlich 300 Euro mehr bekommen, Auszubildende 100 Euro.