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1899 Hoffenheim - FC Schalke 04

Schalke kassiert auch als Absteiger - TSG mit „Feuerwerk“

Für den FC Schalke 04 läuft auch als Absteiger alles wie gewohnt. Auch eine Zwei-Tore-Führung genügte dem abgeschlagenen Tabellenletzten beim 2:4 (2:0) bei der TSG 1899 Hoffenheim nicht, um die vier Spiele lange Bundesliga-Abschiedstour mit einem Sieg zu eröffnen.

«In der zweiten Halbzeit war ein krasser Unterschied zu sehen. In der ersten Halbzeit haben wir viel gut gemacht, danach war davon nichts mehr zu sehen», kommentierte Trainer Dimitrios Grammozis.

Andrej Kramaric

Hoffenheim will gegen Schalke Klassenerhalt fix machen

Die TSG 1899 Hoffenheim kann am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den FC Schalke 04 den Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga auch rechnerisch klar machen. Gegen den Absteiger hat das Team von Trainer Sebastian Hoeneß noch etwas gutzumachen: Im Hinspiel in Gelsenkirchen leisteten sich die Kraichgauer ein peinliches 0:4 und sorgten dafür, dass Schalke seine 30 Spiele andauernde Sieglos-Serie beendete. «Das ist keine schöne Erinnerung», räumte der 38 Jahre alte Coach ein.

Erling Haaland

Fußball-Bundesliga am Samstag: Fünf Spiele, fünf Köpfe

Die Bayern können Meister werden - entweder schon am Nachmittag bei einem Patzer von RB Leipzig. Oder am Abend mit einem Sieg gegen Mönchengladbach. David Alaba wird dann sein drittletztes Spiel für den deutschen Rekordmeister bestreiten.

Zudem stehen zwei Trainer und zwei Angreifer im Fokus. Fünf Spiele, fünf Köpfe, auf die in den Samstagspielen der Fußball-Bundesliga zu achten ist:

ERLING HAALAND: Im Hinspiel Anfang Januar machte er den Unterschied.

Alexander Rosen, Hoffenheims Direktor Profifussball

Hoffenheim-Manager Rosen: Einstimmig weiter mit Hoeneß

Der Blick bei der TSG 1899 Hoffenheim geht auch bei Sebastian Hoeneß bereits auf die Planung der neuen Saison, noch aber müssen die Kraichgauer den Klassenverbleib rechnerisch klar machen. Sportchef Alexander Rosen hat dem 38-Jährigen am Ende einer ebenso schwierigen wie enttäuschenden Runde eine Jobgarantie gegeben. «Die Ausrichtung, mit welchem Trainer wir in die neue Saison gehen, ist völlig klar und in der Clubführung einstimmig entschieden: mit Sebastian Hoeneß», sagte Rosen im Interview der «Rhein-Neckar-Zeitung» (Heidelberg/Donnerstag).

Ratlosigkeit

FC Schalke 04 nach Horrorsaison vor dem Abstieg

Noch zu Beginn des Jahres 2020 schien alles im Lot. Schalke hatte Mönchengladbach geschlagen und rangierte in der Tabelle auf Platz 5. Bei nur drei Punkten Rückstand auf den Zweiten FC Bayern schien eine Qualifikation für die Champions League nahe.

Was danach folgte war ein beispielloser Absturz. Nach 16 Spielen ohne Sieg beendete der Revierclub die Saison 20/21 als Zwölfter. Nicht nur sportlich ging es turbulent zu. So trat der durch die Corona-Ausbrüche in seinen Schlachtbetrieben in Schlagzeilen geratene Aufsichtsratschef Clemens ...

Sami Khedira

Nun auch Khedira: Hertha-Hoffnung fehlt im „Muss-Spiel“

Hätte Pal Dardai doch bloß auf sein Bauchgefühl gehört. Das schmerzhafte Aus für Sami Khedira ahnte der weiter glücklose Hertha-Trainer beim 0:2 gegen den VfL Wolfsburg schon in der Halbzeitpause voraus.

Der Ex-Weltmeister wollte sich aber nicht auswechseln lassen. «Ich kenne meine Spieler besser als die sich selber», ärgerte sich Dardai. Am Sonntag blieb neben den immer akuter werdenden Abstiegssorgen dann nur das bange Warten auf die Diagnose für den noch recht wirkungslosen Leitspieler.

Pal Dardai

Hertha BSC: Dardai will positive Ausstrahlung

Trotz der alarmierenden Situation bei Hertha BSC möchte Trainer Pal Dardai von seinen Profis positive Energie und Selbstbewusstsein sehen.

«Es ist sehr schwierig», erklärte der Ungar vor dem Spiel der Berliner in der Fußball-Bundesliga beim formstarken VfL Wolfsburg. Aber wenn er die jüngsten Auftritte seines Teams bewerte, habe er auch positive Dinge gesehen. «Irgendwann müssen Punkte kommen und ein Sieg. Wir haben unseren Plan», betonte Dardai.

Vedad Ibisevic

Ibisevic: Ex-Schalke-Coach Baum „hatte ein Problem mit mir“

Fußball-Profi Vedad Ibisevic sieht ein Vier-Augen- Gespräch mit dem damaligen Trainer Markus Baum als Grund für seine Suspendierung beim FC Schalke 04.

„Danach hat er Jochen Schneider gebeten, mich zu suspendieren“, sagte der 36 Jahre alte Stürmer der „Sport Bild“ und ergänzte: „Ich bin es gewohnt, dann auch ehrlich miteinander sprechen zu können. Dass ich dann hintenherum erfahre, dass dieses Gespräch der Auslöser für die Suspendierung war, finde ich schwierig“, sagte der Bosnier.

Schneider rechtfertigt Schalker Transferpolitik

Jochen Schneider hat nach seinem angekündigten Aus als Sportchef beim FC Schalke 04 die viel kritisierte Personalpolitik der vergangenen Monate verteidigt.

Etliche getätigte und nicht getätigte Transfers hätten mit der angespannten finanziellen Lage des Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga zu tun. Beim Schalker Online-Format „mitGEredet digital“ am Dienstagabend räumte Schneider im Gespräch mit Mitgliedern auch ein, dass die Trennung von Vedad Ibisevic ein Fehler gewesen sei.

Ozan Kabak

FC Schalke: Ein 1:4 gilt als Fortschritt

Ein Jahr zum Vergessen für den FC Schalke 04: Was vielversprechend begann, droht im Desaster zu enden.

Beim bislang letzten - und einzigen in 2020 - erreichten Bundesligasieg wähnte sich der stolze Traditionsclub auf dem Weg zurück an die Liga-Spitze. Mehr als zehn Monate liegt das damals beeindruckende 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach nun zurück. 25 sieglose Ligaspiele später wirkt der 17. Januar inzwischen wie eine Fantasie.

Am Samstag sahen sich beide Clubs wieder.