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 Eine Malerei des aus Isny stammenden, wohl über 80-jährigen Kurienkardinals Franz Ehrle im Vatikan in Rom.

Wie der Isnyer Kardinal Ehrle den Vatikan prägte

Manfred Haaga, Isnyer Gymnasiallehrer i.R., betreibt seit Jahren grundlegende lokalhistorische Forschung und hat diese schon mehrfach im Arbeitskreis Heimatpflege und im ökumenischen Arbeitskreis Bildung öffentlich gemacht.

Für Haaga gehört Kardinal Franz Ehrle (1845-1934) neben den Theologen Johannes Nider, Paul Fagius und Johannes Marbach zu den bedeutendsten Isnyer Persönlichkeiten. Nun hat er auf Einladung des Arbeitskreises Bildung einen Vortrag über die Person gehalten.

Frau mit Gehhilfe

So kämpfte eine Baienfurterin für Frauen im Priesteramt

Rom, im Herbst 1962: Eine junge Lehrerin, Anfang 30, nimmt an der Pressekonferenz zur Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils teil. Sie meldet sich und fragt, ob denn auch Frauen zum Konzil geladen sind.

„Daraufhin wurde es im Saal mucksmäuschenstill“, erinnert sich die heute 89-jährige Josefa Theresia Münch, geboren in Baienfurt und Vorkämpferin für die Rechte von Frauen in der katholischen Kirche.

Die Antwort von Walther Kampe, Pressebeauftragter der deutschen Bischöfe, lautet damals: „Vielleicht beim dritten ...

Papst Franziskus läuft die Zeit davon

Papst Franziskus läuft die Zeit davon

Internationaler, bunter, sozial engagierter, dialogbereiter, jünger: Papst Franziskus baut das Kardinalskollegium so um, dass er sich auf die Loyalität neuer Purpurträger für seinen Kurs verlassen kann. Der Argentinier kämpft um das Ansehen der katholischen Kirche. Das ist auch bitter nötig, nachdem Täter im weltweiten Missbrauchsskandal sogar aus dem „Senat der Kirche“ kamen. Zwei schlimme Beispiele: Der australische Kardinal George Pell sitzt wegen sexueller Übergriffe im Gefängnis, sein Kollege Theodore McCarrick aus den USA wurde als ...

Statistik

Papst Franziskus ernennt soziale, dialogbereite und international aufgestellte Priester fürs Kardinalskollegium

Papst Franziskus sichert seinen innerkirchlichen Reformkurs ab: Das Kardinalskollegium, in das er am Samstag 13 neue Mitglieder aufgenommen hat, ist sozialer, dialogbereiter und internationaler aufgestellt denn je. 68 Nationen sind jetzt im Kreis der Papstwähler vertreten, 2013 waren es bei Franziskus’ Amtsantritt 50. Der Einfluss der Europäer und der Nordamerikaner schwindet, aus Deutschland kommen nur noch drei Papstwähler: die Kardinäle Reinhard Marx (München), Gerhard Ludwig Müller (Rom) und Rainer Maria Woelki (Köln).

Papst geißelt „zerstörerische Interessen“ am Amazonas

Papst Franziskus hat Ausbeutung und Umweltvernichtung im Amazonasgebiet angeprangert. Er warnte zugleich vor der „Gier neuer Kolonialismen“ und erinnerte an die Missionare, die in der Region ihr Leben gelassen hätten. „Viele Brüder und Schwestern im Amazonasgebiet tragen schwere Kreuze“, sagte der Papst. In den kommenden drei Wochen beraten im Vatikan katholische Bischöfe aus Südamerika und anderen Teilen der Welt sowie Ordensleute und Experten. Themen sind neue Formen von Seelsorge in Gebieten mit wenigen Priestern, die Rechte der Indigenen ...

Papst eröffnet Amazonas-Synode im Vatikan

Mit einer Messe im Petersdom in Rom hat die Amazonas-Synode der katholischen Kirche begonnen. In den kommenden drei Wochen werden Bischöfe aus Südamerika und anderen Teilen der Welt, Ordensleute und externe Experten über die Herausforderungen für diese Region reden. Es geht dabei sowohl um die Lage der indigenen Völker und die Umweltzerstörung im Amazonasgebiet als auch um innerkirchliche Fragen. Die Synode hat den Titel „Amazonien: neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“.

Amazonas-Synode im Vatikan beginnt

Im Vatikan beginnt heute die Amazonas-Synode. Während der kommenden drei Wochen beraten katholische Bischöfe aus Südamerika und anderen Teilen der Welt sowie Ordensleute und Experten über die besonderen Herausforderungen für diese Region. Schon vor Beginn der Synode hatte es Kontroversen gegeben: Angesichts des Priestermangels am Amazonas wird im Arbeitspapier vorgeschlagen, eine mögliche Priesterweihe indigener Familienväter zu prüfen. Konservative Kleriker sehen darin nicht nur einen Schritt zur Abschaffung des Zölibats, sondern einen ...

Streiterin für die Rechte der Frauen in der katholischen Kirche: Josefa Theresia Münch.

Eine Kämpferin für Frauen ins Priesteramt

Rom, im Herbst 1962: Eine junge Lehrerin, Anfang 30, nimmt an der Pressekonferenz zur Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils teil. Sie meldet sich und fragt, ob denn auch Frauen zum Konzil geladen sind. „Daraufhin wurde es im Saal mucksmäuschenstill“, erinnert sich die heute 89-jährige Josefa Theresia Münch, geboren in Baienfurt und langjährige Realschulrektorin in Laupheim.

Die Antwort von Walther Kampe, Pressebeauftragter der deutschen Bischöfe, damals lautet: „Vielleicht beim dritten Vatikanischen Konzil.

 Johannes Warmbrunn und Irme Stetter-Karp vor der Vinzenzkirche.

So positioniert sich die Kirche beim Thema Pflege

Der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart hat am Samstag im Kloster Untermarchtal angesichts großer Versorgungsengpässe in der Pflege einstimmig eine Erklärung zur Zukunft der Pflegearbeit beschlossen. Hierin werden Ausgangslage und Herausforderungen beschrieben. Der Entwurf zielt ab auf die Notwendigkeit von Taten, insbesondere seitens der Kirche.

Der Diözesanrat wirbt in seinem Entwurf für die neue Vision einer sorgenden Gesellschaft inmitten einer Gesellschaft, in der die individuelle Leistungsfähigkeit und die Unabhängigkeit von ...

 Blumen und eine oberschwäbische Wegzehrung gibt es von Bürgermeister Christoph Schulz, Klaus Reichle und Pfarrer Meinrad Huber

Schavan schwärmt: „Dieser Papst ist ein Geschenk“

Viel Beifall hat Annette Schavan, ehemalige Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom, am Donnerstagabend für ihren Vortrag im Pfarrheim in Ostrach erhalten.

„Der Papst vom anderen Ende der Welt versteht Unruhe als eine treibende Kraft, sich provozieren zu lassen von Verschweigen und Vergessen, von Abhängigkeiten und von allen Missachtungen die Menschen erfahren. Er ermutigt die Christen und die Kirche dazu, Neues nicht zu fürchten, ihm vielmehr Aufmerksamkeit zu schenken, sich davon verändern zu lassen und Erfahrungen von Hoffnung ...