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Migration über das Mittelmeer

Wieder Hunderte Bootsmigranten täglich auf dem Mittelmeer

An den Küsten Süditaliens kommen wieder Hunderte Migranten in kleinen Booten an. In Malta nahmen Sicherheitskräfte am Montag 95 Menschen auf, die in Seenot geraten waren.

Offizielle Stellen in Valletta bestätigten die Ankunft einer Gruppe. Auf der italienischen Insel Sizilien sind die Lager nach Angaben örtlicher Behörden überbelegt. Von Lampedusa wurden Menschen nach Protesten in andere Orte verlegt, doch der Zustrom dauerte an. Im Juli kamen bisher fast 5280 Migranten in Italien an - viel mehr als in den beiden Vorjahren jeweils ...

«Ocean Viking»

„Ocean Viking“ fährt mit 180 Migranten in Hafen in Sizilien

Das private Rettungsschiff „Ocean Viking“ ist mit 180 Migranten an Bord am Montag in Porto Empedocle auf Sizilien eingetroffen und durfte am Abend einlaufen. Das teilte die Organisation SOS Méditerranée als Betreiberin mit.

Im Hafen im Gebiet von Agrigent an der Südwestküste sollten die aus Seenot geretteten Menschen nach italienischen Angaben auf die Quarantänefähre „Moby Zaza“ gebracht werden. Die Regierung in Rom hatte am Wochenende nach langem Zögern ihr Okay für die Übernahme auf das Quarantäneschiff gegeben.

«Alan Kurdi»

Flüchtlingsboote erreichen Italien - Malta in der Kritik

In Italien und Malta hat die Not von Migranten, die auf Booten übers Mittelmeer kommen, zu Ostern für Tauziehen zwischen privaten Rettern und Behörden gesorgt. Es gab jedoch auch Meldungen über mehr als 170 Menschen, die auf Sizilien an Land gehen konnten.

Knapp 150 Migranten an Bord des privaten deutschen Rettungsschiffs „Alan Kurdi“ sollen zunächst für eine Corona-Quarantäne auf eine italienische Fähre gebracht werden. Der sizilianische Regionalpräsident Nello Musumeci habe mitgeteilt, dass die Fähre „Azzurra“ der Reederei GNV als ...

Neuer Premier in Malta

Anwalt Abela wird neuer Premier in Malta

Der zum neuen Premier bestimmte Anwalt Robert Abela will das Image Maltas aufpolieren, das durch Korruptionsvorwürfe und den Mord an einer Journalistin beschädigt ist.

Er werde den Rechtsstaat stärken, versprach der 42-Jährige am Sonntagabend in seiner Antrittsrede als Chef der Labour-Partei in Paola bei Valletta. „Wir haben aus unseren Fehlern gelernt, und sie werden sich nicht wiederholen“, sagte er, ohne konkret zu werden. Mehr als zwei Jahre nach dem Mord an der kritischen Bloggerin Daphne Caruana Galizia löst Abela den ...

Claus-Peter Reisch

„Lifeline“-Kapitän in Malta freigesprochen

Der deutsche Kapitän des Migranten-Rettungsschiffs „Lifeline“ ist in Malta in einem Berufungsverfahren freigesprochen worden. „Das ist unglaublich überraschend“, sagte der Sprecher der Dresdner Organisation Mission Lifeline, Axel Steier, der Deutschen Presse-Agentur.

Der gebürtige Bayer Claus-Peter Reisch hatte das Schiff mit mehr als 230 Migranten im Juni 2018 in maltesische Gewässer gesteuert. Ihm war vorgeworfen worden, das Boot sei nicht richtig registriert gewesen.

Demonstranten blockieren Maltas Parlament

In Malta haben am Abend erneut zahlreiche Menschen gegen die Regierung von Premierminister Joseph Muscat demonstriert. Zeitweise blockierten sie das Parlament in Valletta und hinderten mehrere Abgeordnete am Verlassen des Gebäudes. Einige Demonstranten bewarfen Parlamentarier mit Eiern. Angesichts der Enthüllungen zum Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia vor mehr als zwei Jahren fordern die Demonstranten den sofortigen Rücktritt Muscats.

Journalistinnenmord auf Malta

Mord an Journalistin: Familie empört über Maltas Premier

Die Familie der ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia hat rechtliche Schritte gegen Maltas Premierminister Joseph Muscat eingeleitet. Gegen ihn selbst müsse ermittelt werden, hieß es in einem bei Gericht eingereichten Schreiben.

Die Angehörigen der regierungskritischen Bloggerin fordern den sofortigen Rücktritt des Premiers, der aber bis Januar bleiben will. Sein weiterer Verbleib an der Macht sei für alle, denen Gerechtigkeit am Herzen liege, nicht zu tolerieren.

Fenech

Maltas filmreifer Riesen-Skandal

„Mafia, Mafia“, „Kriminelle“, „Gerechtigkeit“. Die Wut der Demonstranten bricht sich auch am Sonntag wieder Bahn. Malta erlebt die schwerste politische Krise seit Jahrzehnten.

Seit Tagen gehen Menschen in dem kleinsten EU-Land auf die Straße und protestieren gegen korrupte Politiker und einen „Mafia-Staat“. Sie halten Bilder der ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia hoch.

Sie verlangen Gerechtigkeit für einen Mord, dessen Aufklärung die Regierung in Valletta die letzten zwei Jahre offensichtlich verschleppt hat - ...

Premierminister Muscat

Mord an Journalistin: Maltas Premier kündigt Rücktritt an

In der Krise um den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia auf Malta hat Premierminister Joseph Muscat seinen Rücktritt für Januar angekündigt.

Er werde als Regierungschef abtreten, wenn am 12. Januar ein neuer Vorsitzender seiner Labour-Partei gewählt werde, sagte er am Sonntag in einer Fernsehansprache.

Damit zieht der Premier nach tagelangen Protesten der Bevölkerung die Konsequenzen aus dem Skandal, der das EU-Land seit mehr als zwei Jahren erschüttert.

Demonstration

Neuer Druck auf Maltas Regierung

Maltas Regierung im Krisenmodus: Nach den Rücktritten ranghoher Politiker im Zusammenhang mit dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia 2017 hat sich das Kabinett von Ministerpräsident Joseph Muscat bis in den frühen Freitagmorgen zu einer Krisensitzung zurückgezogen.

Als einziges Ergebnis verkündete Muscat dann gegen 3 Uhr morgens im Fernsehen, dem Geschäftsmann Yorgen Fenech keine rechtliche Immunität zuzugestehen. Fenech hatte demnach angeboten, Informationen zu dem Mordfall zu liefern und im Gegenzug Straffreiheit ...