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Emissionen

Wirtschaft sieht Klimapaket kritisch

Wichtige Weichenstellungen, aber kein großer Wurf - das Klimaschutz-Paket von Union und SPD stößt in breiten Teilen der Wirtschaft überwiegend auf Kritik.

Zwar sprachen Branchenverbände am Freitag von wichtigen Beschlüssen. Das 50-Milliarden-Euro-Paket sei aber auch unausgewogen, ineffektiv und schädlich für den Standort Deutschland. Die Spitzenverbände DIHK und BDI mahnten weitere Detailarbeit und schnelle Klarheit für Unternehmen an. Auch seien stärkere Entlastungen beim Strompreis nötig als bisher geplant.

Windräder

Windkraft-Flaute - Viele Fragen offen

Die Bilanz war ernüchternd und hat nun auch die Bundesregierung aufgeschreckt. Im ersten Halbjahr kam der Ausbau der Windkraft an Land fast zum Erliegen. In vielen Ländern kamen gar keine neuen Anlagen mehr dazu. Nun soll gegengesteuert werden.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat nun mit der Branche, Ländern und Bürgerinitiativen beraten. Die Botschaft: die Probleme sollen angepackt werden. Altmaier will wie beim Atom- und Kohleausstieg einen „nationalen Konsens“.

Maschinenbau

Auftragsflaute für deutschen Maschinenbau hält an

Die Auftragsflaute für die deutschen Maschinenbauer hält an. Im Juli lag der Wert der Bestellungen bereits den siebten Monat in Folge unter dem Niveau des Vorjahresmonats, wie der Branchenverband VDMA am Donnerstag in Frankfurt berichtete.

Die Inlandsorder blieben preisbereinigt 4 Prozent unter dem Vorjahresmonat, aus dem Ausland kamen 3 Prozent weniger Aufträge. Lediglich aus dem Euroraum gingen mehr Bestellungen ein.

Da es in den Vormonaten noch schlimmer war, sprach der Verband von einer „kleinen Atempause“ bei einem ...

Maschinenbau

Maschinenbauer im Südwesten spüren Abschwung

Die Auftragsflaute für die baden-württembergischen Maschinenbauer hält an. Im Juli lag der Wert der Bestellungen mit einem Minus von 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Damit setzte sich der Abwärtstrend der vergangenen Monate weiter fort, wie VDMA-Geschäftsführer Dietrich Birk am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. „Handelskonflikte und eine sich immer stärker abzeichnende Konjunkturschwäche sind wesentliche Gründe dafür.“

Die Order aus den Euro-Partnerländern sorgten mit einem Rückgang von nur einem Prozent für eine Atempause.

«Made in Germany»

Auch im Juli weniger Aufträge für deutschen Maschinenbau

Die Auftragsflaute für die deutschen Maschinenbauer hält an. Im Juli lag der Wert der Bestellungen erneut unter dem Niveau des Vorjahresmonats, wie der Branchenverband VDMA in Frankfurt berichtet.

Der Rückgang hat sich aber mit preisbereinigten minus 3 Prozent gegenüber den Vormonaten verlangsamt. Die Bestellungen aus Übersee und dem Inland schwächelten, während aus der Eurozone 3 Prozent höhere Aufträge verbucht werden konnten.

Im Juni war noch ein höheres Gesamtminus von 5 Prozent registriert worden.

Windräder

Krise bei Windkraft: Gewerkschaft warnt vor Jobabbau

Angesichts der Krise beim Ausbau der Windkraft an Land haben Branchenverbände und die Gewerkschaft IG Metall die Bundesregierung und die Länder zum Gegensteuern aufgefordert.

Kurz vor einem Windenergie-Gipfel am Donnerstag legten Energie- und Umweltverbände einen Zehn-Punkte-Plan für einen schnelleren Ausbau vor. Es gehe darum, Hemmnisse abzubauen und die Verfügbarkeit von Flächen zu erhöhen. Die Gewerkschaft IG Metall warnte vor einem weiteren Abbau von Jobs.

Maschinenbau

Maschinenbauer fordern Pflichtfach Technik an Schulen

Deutschlands Maschinenbauer schlagen Alarm: Sie befürchten, wegen der Schulpolitik im weltweiten Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten.

Technische Bildung führe in den meisten Schulen nur ein Nischendasein, kritisierte Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes VDMA, am Dienstag. „Wenn Jugendliche nicht mit Technik in Berührung kommen, steuern wir auf einen Nachwuchsmangel zu. Das würde die internationale Position des deutschen Maschinenbaus gefährden.

Ein Schraubstock ist in Verwendung

Maschinenbau-Studie: Südwesten bei Technikunterricht vorn

Nirgendwo sonst in Deutschland hat das Thema Technik in der Schule einen höheren Stellenwert als in Baden-Württemberg. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Maschinenbauverbandes VDMA, der dafür die Lehrpläne der 16 Bundesländer für allgemeinbildende Schulen ausgewertet hat. Mit knapp 87,9 von 100 möglichen Punkten führt der Südwesten die Rangliste an. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 73,6 Punkten.

„Baden-Württemberg ist Technik-Land Nummer eins“, sagte VDMA-Geschäftsführer Dietrich Birk.

Deutschlands Maschinenbauer exportieren weniger

Internationale Handelskonflikte und die Unwägbarkeiten des Brexits bremsen das Exportgeschäft der deutschen Maschinenbauer.

In den ersten sechs Monaten sanken die Auslieferungen von Maschinen „Made in Germany“ nominal (einschließlich Preiserhöhung) um 0,9 Prozent auf 89,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Branchenverband VDMA in Frankfurt unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes mitteilte. Damit habe sich die Exportdynamik deutlich verlangsamt.

 Eine Auszubildende schraubt am 25.01.2012 im MTU-Werk Friedrichshafen an einem Motor der Baureihe 4000.

Maschinenbauer im Südwesten trifft konjunkturelle Unsicherheit besonders hart

Die Maschinenbauer in Deutschland leiden unter den konjunkturellen Unsicherheiten. Im ersten Halbjahr haben sie neun Prozent weniger Aufträge verbucht, sowohl im In- wie im Ausland. Die Weltkonjunktur hat sich abgeschwächt. Außerdem gebe es sehr viele, meist politisch motivierte Verwerfungen, sagt Olaf Wortmann, Konjunkturexperte des Branchenverbands VDMA und zählt auf: die Handelsstreitigkeiten, den drohende Brexit, das Geschäft mit Russland oder dem Iran und schließlich auch die Konflikte am Persischen Golf.