Suchergebnis

Deutscher Automarkt deutlich gewachsen

Die Deutschen haben im vergangenen Jahr so viele neue Autos gekauft wie seit zehn Jahren nicht.

Rund 3,6 Millionen Neuwagen wurden zugelassen, etwa fünf Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Verband der Automobilindustrie mitteilte.

Vor allem Firmen kauften neue Fahrzeuge: Knapp zwei Drittel aller Zulassungen waren nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts gewerblich.

Die Produktion in den deutschen Autofabriken ging unterdessen weiter zurück.

VW - Produktion des Elektroautos ID.3

Deutsche Autobauer trotz guter Verkaufszahlen in der Krise

Trotz glänzender Geschäfte auf dem Heimatmarkt sehen sich die deutschen Autobauer in einer schwierigen Lage.

Grund sind die Absatzeinbrüche auf den großen Märkten China und den USA. Weltweit würden in diesem Jahr rund 80,1 Millionen Autos verkauft und damit fünf Prozent weniger als 2018, sagte Bernhard Mattes, der scheidende Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), in Berlin.

Nächstes Jahr drohe ein weiteres Minus auf dann noch 78,9 Millionen Stück.

Diesel

Kfz-Gewerbe hält Diesel-Nachrüstungen für schnell umsetzbar

Mögliche Nachrüstungen für ältere Dieselfahrzeuge wären in den Werkstätten nach Einschätzung des Kraftfahrzeuggewerbes schnell umsetzbar. „Ich halte das für lösbar“, sagte der Vizepräsident des Branchenverbandes ZDK, Thomas Peckruhn, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Werkstätten seien darauf eingerichtet. Das hätten frühere Umrüstaktionen wie die Rußpartikelfilter bei Dieselfahrzeugen oder die Nachrüstkatalysatoren bei Benzinern in den 1980-er Jahren gezeigt.

Diesel

Schwierige Suche nach Einigung auf neues Diesel-Konzept

Neue Kaufanreize für sauberere Wagen, hartes Tauziehen um Nachrüstungen älterer Diesel: Unter hohem Einigungsdruck sind die Spitzen der großen Koalition am Abend im Kanzleramt zusammengekommen, um neue Lösungen gegen Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten zu vereinbaren.

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) konkretisierte schon vor dem Treffen vorgesehene Tauschprämien deutscher Hersteller. BMW wolle 6000 Euro anbieten, VW zwischen 4000 und 8000 Euro, Daimler bis zu 5000 Euro, wenn Besitzer schmutzige Diesel durch sauberere Wagen ...

Neuwagen

Neuwagen-Boom durch Umstellung bei Abgastests

Die Umstellung auf den neuen Abgas-Prüfstandard hat die Autoverkäufe in Deutschland auf einen Rekordwert getrieben. Erstmals wurde in einem August die Marke von 300.000 Pkw-Neuzulassungen überschritten.

Der Grund: Unternehmen deckten sich für ihre Flotten mit Großeinkäufen ein, um möglichen Lieferengpässen bei einigen Modellen ab Anfang September zu entgehen.

Die Zahl der Neuzulassungen stieg im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 24,7 Prozent auf 316 405, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag in Flensburg ...

Kraftfahrt-Bundesamt

KBA soll Verbraucherinteressen stärker berücksichtigen

Mithilfe eines neuen Beirats soll das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Verbraucher- und Umweltinteressen künftig stärker berücksichtigen. Das Gremium soll ferner dazu beitragen, dass die Transparenz in der Behörde deutlich gesteigert wird.

Das geht aus einem Konzept hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Beirat setzt sich zusammen aus Vertretern von Bundesministerien sowie von Wirtschafts-, Verkehrs-, Umwelt- und Verbraucherverbänden.

Diesel-Cayenne

Deutsche kaufen seltener Dieselautos

Dieselautos haben sich in Deutschland 2017 deutlich schlechter verkauft als in den Vorjahren. Nur knapp vier von zehn Neuwagen hatten einen Dieselmotor, wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte.

Der Dieselanteil sank mit 38,8 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 2009. Dafür hatten mehr Fahrzeuge zum Beispiel einen Benzin- (57,7 Prozent) oder Elektromotor (0,7 Prozent).

Der Diesel steht seit dem Skandal um Manipulationen bei Abgaswerten und wegen der starken Luftverschmutzung in einigen Städten in der Kritik.

Diesel

Kaum Wachstum für Automarkt: Finanzlücke bei Dieselfonds

Die deutschen Autokonzerne werden in diesem Jahr weltweit so viele Wagen herstellen wie nie zuvor - daheim treibt sie die Dieselkrise weiter um.

Bis Ende Dezember werden voraussichtlich 16,4 Millionen Autos produziert sein, vier Prozent mehr als 2016. Das teilte der Branchenverband VDA an diesem Mittwoch mit. Die Aussichten für 2018 sind gedämpft optimistisch.

Die Dieselkrise hat den Herstellern das Geschäft auch im Deutschland unterm Strich zwar nicht verhagelt.

Protestaktion

Nach Dieselgipfel weiter Streit über drohende Fahrverbote

Nach dem Dieselgipfel kocht der Streit über schärfere Maßnahmen gegen drohende Fahrverbote in großen Städten weiter hoch. Umweltverbände und Opposition kritisierten die von den deutschen Autobauern zugesagten Software-Verbesserungen bei 2,8 Millionen zusätzlichen Autos als unzureichend.

Ausländische Anbieter, die in Deutschland Fahrzeuge verkaufen, halten sich dazu weiterhin bedeckt. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) verteidigte die Pläne und setzt auch auf Effekte von „Umstiegsprämien“ mehrerer Hersteller.

Dieselfahrzeug

Gericht prüft mögliches Dieselverbot

Im Streit um mögliche Fahrverbote für Dieselautos in Stuttgart hat die Justiz Zweifel an Nachrüstungen älterer Fahrzeuge als Alternative angedeutet.

Der zuständige Richter Wolfgang Kern erklärte beim ersten Verhandlungstermin am Verwaltungsgericht, die Berechnungen des Landes Baden-Württemberg zur Frage, wie rasch welche Dieselmodelle von den Autoherstellern nachgebessert werden könnten, und wie weit sich die Schadstoffe dabei reduzieren ließen, sei „von maximalem Optimismus getragen“.