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Ein Fahrverbotsschild steht an einem Straßenrand

Land hält weitere Fahrverbote in Stuttgart für unvermeidbar

Stuttgart kommt um neue Fahrverbote auch für Euro-5-Diesel ab Sommer wohl nicht mehr herum. Nach einer weiteren Niederlage vor dem Verwaltungsgerichtshof seien sie nun unvermeidbar, teilte das Verkehrsministerium am Freitag mit. „Wir müssen jetzt Verkehrsverbote für Euro-5/V-Diesel-Fahrzeuge ab 1. Juli 2020 vorbereiten“, sagte Amtschef Uwe Lahl. Die Mannheimer Richter hatten zuvor erneut eine Beschwerde des Landes gegen ein vom Stuttgarter Verwaltungsgericht verhängtes Zwangsgeld zurückgewiesen.

 Für Pendler wird es nicht besser: Wegen Corona wird der Nahverkehr zwischen Stuttgart und Aalen/Ellwangen ausgedünnt.

Go Ahead dünnt das Angebot aus

Bahnpendler müssen sich bald schon auf schwierigere Zeiten einstellen. Der Regionalverkehr zwischen Stuttgart und Aalen/Ellwangen wird von einem halbstündigen Takt auf einen Stunden-Takt reduziert. Der neue Fahrplan soll ab Montag, 30. März gelten.

Das hat das Landesministerium für Verkehr bei einer Telefonkonferenz mitgeteilt. Hintergrund ist ein dramatischer Einbruch bei der Zahl der Fahrgäste und ein hoher Krankenstand beim Zugpersonal.

 Bald rollen die Züge wieder.

Elektrifizierung: Züge fahren ab Sonntag wieder

Aufatmen bei den Kunden der Deutschen Bahn: Ab Sonntag, 1. März, rollen zwischen Friedrichshafen und Lindau wieder Züge. Wegen der Elektrifizierung war die Strecke von Mitte September an und damit fünfeinhalb Monate lang gesperrt. Fahrgästen blieb nichts anderes übrig, als auf Busse umzusteigen. Laut Bahn bereits fertig: die Modernisierung des Stellwerks in Langenargen.

400 Oberleitungsmasten und 25 Kilometer Kettenwerk sorgen in Zukunft dafür, dass die Züge auf der Strecke mit Strom angetrieben werden.

Winfried Hermann

Verkehrswende? Kritik an Minister Hermann wegen Bahn-Chaos

Die Opposition wie auch der Koalitionspartner CDU sehen Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) in der Verantwortung für Verspätungen und Ausfälle im Nahverkehr im Land. „So haben wir uns die Verkehrswende nicht vorgestellt“, kritisierte die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, Nicole Razavi, am Mittwoch bei einer öffentlichen Sitzung des Verkehrsausschusses.

Aufgrund von Zugausfällen und überfüllten Bahnen würden die Leute vom Zug zurück aufs Auto umsteigen.

Schild: Friedrichshafen Stadt

Lahl: Bodensee-S-Bahn in fünf Jahren möglich

Eine Bodensee-S-Bahn, die Friedrichshafen und Radolfzell im Halbstundentakt verbindet – Ministerialdirektor Uwe Lahl hält das schon in fünf Jahren für denkbar. Im Interview mit der Schwäbischen Zeitung sagt der Zweite Mann im Landesverkehrsministerium, dass aufgrund der neuen Förderrichtlinien des Bundes ein neues Zeitalter beim Ausbau der Schiene beginnt.

Um den aktuellen Problemen auf der Strecke Herr zu werden, will Lahl jetzt im Rahmen einer Investitionskonferenz Sofortmaßnahmen diskutieren.

 Ministerialdirektor Uwe Lahl verkündet bei der Verkehrskonferenz nördlicher Bodensee in Friedrichshafen erstmals, dass eine Bod

„Der Bundesverkehrsminister ist jetzt wach geküsst“

Die Bodenseegürtelbahn zwischen Radolfzell und Friedrichshafen gilt als Sorgenkind bei den Bahnstrecken im Land. Ministerialdirektor Uwe Lahl vom Verkehrsministerium erklärt im Gespräch mit Alexander Tutschner, wo die Ursachen liegen und wie Abhilfe geschaffen werden kann.

Warum ist es in den vergangenen Jahren zu den großen Problemen auf der Bodenseegürtelbahn gekommen?

Die Strecke ist nicht ausreichend ertüchtigt, sie in die Jahre gekommen.

 Der Bahnhalt Aalen-West soll nun als Kombibahnsteig mit 55 und 76 Zentimeter Höhe gebaut werden.

Einigung bei Gespräch zu Bahnhalt Aalen-West

Der geplante Bahnhalt Aalen-West auf der Strecke von Aalen nach Stuttgart wird als optimierter Kombibahnsteig gebaut. Dies wurde am Donnerstag bei einem Gespräch zwischen der Stadt Aalen, Deutscher Bahn und dem Verkehrsministerium in Stuttgart vereinbart.

An dem Treffen nahmen Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler, Michael Groh von der DB Station&Service AG und der Amtschef im Verkehrsministerium Uwe Lahl teil. Alle Beteiligten waren sich einig, dass grundsätzlich möglichst umfassende Barrierefreiheit an den Bahnsteigen ...

Wie das RP vorschlägt, soll die B 31-neu zwischen Immenstaad und Meersburg auf der Trasse B1 verlaufen.

B 31-neu: Im März soll es Infos zur Vorzugsvariante geben

Die Vorzugsvariante B1 für die B 31-neu zwischen Immenstaad und Meersburg soll voraussichtlich im März der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wie das Regierungspräsidium Tübingen (RP) mitteilt, soll ein aktueller Blick in die öffentliche Planungswerkstatt im Rahmen des Dialogforums ermöglicht werden, sobald mit dem Bundesverkehrsministerium die vorgelegten Unterlagen erörtert wurden.

Der politische Begleitkreis zur Planung der Bundesstraße hat am Dienstag in Friedrichshafen getagt.

Verwaltungsgericht Stuttgart

Gericht erhöht im Streit um Fahrverbote das Zwangsgeld

Die Stuttgarter Verwaltungsrichter verschärfen im Streit um die Luftqualität und Diesel-Fahrverbote den Ton und greifen zu höheren Strafen. Statt der bisherigen 10 000 Euro verhängten sie am Dienstag erstmals 25 000 Euro Zwangsgeld gegen das Land. Die müssen zudem nun an eine gemeinnützige Einrichtung gezahlt werden, wie das Gericht mitteilte (Az. 17 K 5255/19). Bisher hatte das Land zweimal 10 000 Euro Zwangsgeld an die Justizkasse und damit letztlich an sich selbst gezahlt.

 Straßenwalze bei Asphaltarbeiten

Weniger Bundesstraßen saniert als geplant

Bis Ende 2019 sollen alle maroden Bundesstraßen in Baden-Württemberg saniert sein – das hatte Uwe Lahl, Amtschef von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) im Frühjahr versprochen. Das hat nicht geklappt. Man habe das Geld für dringendere Arbeiten ausgeben müssen, so die Begründung.

Dem Karlsruher FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung reicht das nicht. „Das Land kümmert sich im Auftrag des Bundes um die Bundesstraßen. Das Stuttgarter Verkehrsministerium ist verpflichtet, diese Aufgaben ordentlich zu erledigen.