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Wiedeking hebt beide Hände zum Abschied

Ende eines Höhenflugs: Wie Wiedeking an der VW-Übernahme scheiterte

Am Ende strömt nicht nur der Regen, auch Tränen fließen: Als Wendelin Wiedeking am 23. Juli 2009 nach 17 Jahren als Porsche-Chef zurücktritt, liefert das Wetter die passende Kulisse im Innenhof des Stammwerks in Stuttgart-Zuffenhausen. Dem damals 56-jährigen Wiedeking bricht die Stimme, Wolfgang Porsche reibt sich Tränen aus dem Augenwinkel, Mitarbeiter haben feuchte Augen. „Da wusste ich, die Zeitenwende war gekommen“, erinnert sich Porsches langjähriger Betriebsratschef Uwe Hück.

SPD-Konferenz

SPD will Gymnasien G9 ermöglichen

Die Südwest-SPD will allen Gymnasien im Land den Weg zurück zum Abitur in neun Jahren ermöglichen. Mehrheitlich haben die Delegierten beim kleinen Parteitag am Samstag für die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 votiert - und nach Meinung vieler Kritiker die Gemeinschaftsschulen ihrer Zukunft beraubt. Auch um die Zukunft der eigenen Partei ging es in Pforzheim. Drinbleiben in der Großen Koalition auf Bundesebene? Kommt drauf an, sagt die Landespartei - und stellt konkrete Forderungen auf.

Andreas Stoch

Südwest-SPD hadert mit GroKo: Aber kein sofortiger Ausstieg

Trotz großer Bauchschmerzen mit der großen Koalition in Berlin will die Südwest-SPD keinen sofortigen Ausstieg aus dem Bündnis. Beim Parteitag in Pforzheim sprachen sich die Genossen am Samstag dafür aus, anhand von Inhalten über den Fortbestand der GroKo zu entscheiden. Zudem stimmten die Delegierte nach kontroverser Debatte für eine Wahlfreiheit zwischen dem acht- und dem neunjährigen Gymnasium (G8/G9). Bislang wird das Abitur an den Gymnasien im Südwesten grundsätzlich nach acht Jahren gemacht.

 Auf du und du mit dem Seehas: Polizeirevierleiter Uwe Janitschek, Yarim Bayraktar (Leiter des Amts für Soziales, Familie und Ju

Was sich beim Seehasenfest 2019 ändert - und was gleich bleibt

Das Seehasenfest will naturnaher werden. Jahrelang bestand das Festabzeichen aus Kunststoff. Nun kehrt man, wie früher, zu Holz zurück. Kernstücke des Fests will man hingegen auch in Zeiten der Fridays for Future-Bewegung nicht opfern. Das Feuerwerk wird deshalb wie gewohnt stattfinden.

Das 71. Seehasenfest findet vom Donnerstag, 11. bis Montag, 15. Juli statt. Die Abzeichen werden ab Mittwoch, 26. Juni, von den Häfler Schülerinnen und Schülern verkauft, zum Preis von fünf Euro.

CDU bleibt stärkste Kraft im Pforzheimer Gemeinderat

Trotz deutlicher Verluste bleibt die CDU die stärkste Kraft im Pforzheimer Gemeinderat. Das geht aus dem vorläufigen Endergebnis hervor, das die Stadt am Montag veröffentlicht hat.

Im Vergleich zum Endergebnis von 2014 verlor die CDU 11,3 Prozentpunkte und kam auf 19,5 Prozent. Die SPD erreichte 13,7 Prozent (minus 2,7), die AfD kam auf 14,9 Prozent (plus 4,1). Die Grünen erreichten 7,5 Prozent (plus 7,5), die Grüne Liste Pforzheim erreichte 8,4 (minus 3,0).

Kommunalwahl

In den Kommunalparlamenten werden die Karten neu gemischt

Parallel zur Europawahl werden am Sonntag (26. Mai) in Baden-Württemberg auch die Gemeinderäte neu gewählt. Die Augen richten sich dabei vor allem auf die großen Städte. Gewinnt im Stuttgarter Gemeinderat wieder die CDU? Kann der frühere Porsche-Betriebsratschef Hück etwas für die SPD in Pforzheim reißen? Und wie schlägt sich die AfD? Ein Überblick über die Gemengelagen:

STUTTGART: Die Landeshauptstadt hat mit Fritz Kuhn einen grünen Oberbürgermeister.

 Uwe Hück, SPD-Spitzenkandidat für die Kommunalwahl, spricht während einem Rundgang im Stadtteil Haidach.

SPD bläst mit Hück zum Angriff auf AfD-Hochburg

Kurz vor 16 Uhr ist nichts los vor dem russischen Lebensmittelmarkt. Drei Mädchen genießen die Sonne. Eine Mutter schiebt ihren Kinderwagen auf dem Durchgang zum Hochhaus. Doch dann kommt Uwe Hück – und mit ihm Leben in den Pforzheimer Höhenstadtteil Haidach.

Der frühere Porsche-Gesamtbetriebsratschef und jetzige Pforzheimer SPD-Spitzenkandidat für die Kommunalwahl am 26. Mai will das Gespräch mit Bürgern suchen. Von den rund 8500 Bewohnern stammen gut zwei Drittel aus der ehemaligen Sowjetunion.

Uwe Hück

SPD-Kandidat Uwe Hück eröffnet „Revolutionsbüro“

Unter großem Medieninteresse hat der SPD-Spitzenkandidat für die Kommunalwahl, Uwe Hück, am Mittwoch in Pforzheim sein „Revolutionsbüro“ eröffnet. Das Wahlbüro des Ex-Porsche-Gesamtbetriebsratschefs soll Anlaufstelle für Bürger und deren Anliegen sein. Unter dem Motto „Pforzheim braucht Sicherheit“ wolle er sich vor allem auch der Sorgen der Menschen rund um das Thema annehmen, betonte der 56-Jährige vor Journalisten. Er tritt für die Pforzheimer SPD bei der Kommunalwahl am 26.

Uwe Hück

SPD-Kandidat Uwe Hück eröffnet „Revolutions-Wahlbüro“

Ex-Porsche-Gesamtbetriebsratschef Uwe Hück eröffnet als SPD-Spitzenkandidat für Pforzheim zur Kommunalwahl ein „Revolutions-Wahlbüro“. Der Titel des Wahlbüros, das heute eröffnet wird, soll Programm sein: „Wir wollen eine Veränderung. Alles muss auf den Prüfstand“, sagte Hück vor der Eröffnung. Sein Wahlbüro mit Kaffee-Bar und Tisch-Kicker soll Anlaufstelle für Jung und Alt sein. Er wolle von den Bürgern erfahren, was anders werden müsse.

Der einst mächtige frühere Betriebsratsboss tritt für die Pforzheimer SPD für die Kommunalwahl ...

Uwe Hück

SPD-Kandidat Hück wünscht sich Gabriel zurück

Ex-Porsche-Gesamtbetriebsratschef Uwe Hück und SPD-Spitzenkandidat für die Kommunalwahl in Pforzheim wünscht sich die Rückkehr des ehemaligen Parteichefs Sigmar Gabriel. „Ich finde den einfach cool“, sagte Hück dem Sender n-tv. Gabriel sei authentisch. „Die SPD braucht wieder die Sprache der Menschen.“

Hück wird für die Pforzheimer SPD als Spitzenkandidat für die Kommunalwahl am 26. Mai antreten. Er will Pforzheim und die SPD dort wieder stark machen und unter anderem gegen Jugendarbeitslosigkeit kämpfen.