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Warum viele Störche auch im Winter im Allgäu bleiben

2022 war für Leutkirch ein gutes Storchenjahr. Über ein Dutzend Jungtiere machten sich diesen Sommer von hier aus zum ersten Mal in ihrem Leben auf den Weg nach Süden, berichtet die Storchenbeauftragte Ute Reinhard. Im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ erklärt sie außerdem, woran es liegt, dass sich inzwischen so viele Alttiere den Flug gen Spanien oder Afrika sparen und im Winter einfach hierbleiben.

Ein milder Herbsttag Mitte Oktober.

 Ein Storchenpaar in Aulendorf.

Turbulentes und bestes Storchenjahr in Aulendorf

In Aulendorf gibt es derzeit fünf Storchennester. Zwei davon in „Citynähe“: in der Hauptstraße und in der Zollenreuter Straße. Die weiteren Horste sind in Münchenreute, Tannweiler und Haslach. Wie Bruno Sing, Vorsitzender des BUND Aulendorf, mitteilte, war das Jahr 2022 ein turbulentes, das für einige Überraschungen bei den großen Vögeln sorgte.

Es ging im Frühjahr vielversprechend los mit fünf Jungstörchen in Aulendorf, die prächtig gediehen.

 Die liebevoll gepflanzte Dekoration fällt sinnloser Zerstörungswut zum Opfer. „Es geht nicht um den finanziellen Schaden. Es ge

Der Schaden gering, der Ärger groß: Randalierer wüten erneut vor Gammertinger Geschäft

Schon zum dritten Mal in diesem Jahr muss sich die Gammertingerin Ute Reinhard über Randalierer ärgern, die vor ihrem Optik- und Akustikgeschäft an der Marktstraße gewütet haben: In der vergangenen Woche rissen Unbekannte einmal mehr Blumen aus den entsprechenden Betonkübeln, einer davon wurde umgestoßen.

Der finanzielle Schaden mag sich in Grenzen halten, sagt Reinhard, aber darum gehe es nicht. „Irgendwann überlegt man sich, ob man sich die Arbeit überhaupt noch machen soll.

 Mithilfe der Drehleiter wird ein Jungstorch vom Dach des Stadtmuseums nach unten befördert.

18 Nester, aber keine Auffangstation: Verletzte Störche müssen in Garage behandelt werden

Tierrettung am Donnerstagabend: Die Bad Saulgauer Storchenbeauftragte Renate Supp hat über die Drehleiter der Feuerwehr Bad Saulgau zwei verletzte Jungstörche aus ihren Nestern auf dem Dach des Stadtmuseums auf den Boden geholt. Den Störchen geht es wieder besser. Doch die zunehmende Population der Störche hält Supp auf Trab. Sie fordert daher eine Auffangstation, wo schwache und verletzte Störche gepflegt und aufgezogen werden können.

Es war eher zufällig, als Renate Supp am Donnerstagabend gegen 18.

 Das Nesthäkchen der drei Jungstörche wird für das Wiegen mit der Federwaage vorbereitet.

Um einen Bad Wurzacher Jungstorch muss noch gebangt werden

Ute Reinhard, zuständig für den Storchennachwuchs in Oberschwaben, hat die drei Jungstörche auf dem Horst auf der Grundschule Bad Wurzach beringt. Die Beringung des Nachwuchses auf dem Kamin eines nahe gelegenen Hotels dagegen konnte nicht durchgeführt werden, weil der Hotelbesitzer seine Zustimmung verweigerte.

Als sich der Korb der Drehleiter der Feuerwehr mit Maschinist Peter Hörmann, dessen Frau und Ute Reinhard an Bord am Dienstag kurz nach 19 Uhr dem Nest auf der Grundschule näherte, war von den Altstörchen weit und breit ...

Jungstörche werden mit Sendern ausgestattet

Die vier Storchenkinder im Horst der Buchhandlung Schwaaz-Vere am Marktplatz werden am Dienstag, 28. Juni um 10 Uhr von der Vogelwarte Radolfzell mit Sendern ausgestattet. Die Storchenbeauftragten Ute Reinhard und Renate Supp begleiten die Maßnahme. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Saulgau befördert das Fachpersonal mit der Drehleiter zum Horst, die Jungstörche werden herausgenommen und die Sender dann am Boden an den Vögeln fachgerecht werden. Gleichzeitig werden die Jungen beringt.

 Richard Wolpert, Martin Aurnhammer, Felix Eichert, Michael Gaugler, Josef Sekler, Martin Uhl, Otto Müller, Stefanie Abele, stel

Beim Musikverein Rattstadt verabschieden sich zwei Mitglieder der Vorstandschaft

Zahlreiche Mitglieder und Gäste durfte der Vorsitzende Heiko Betzler zur Hauptversammlung des Musikvereins Rattstadt im Gymnastiksaal Eigenzell begrüßen. Aus Betzlers Sicht hat der Musikverein die vergangenen beiden Pandemiejahre gut gemeistert. Nach den längeren Zwangspausen gab es bei den Aktiven keine Austritte. Es sind nicht nur alle Musiker wieder in die aktiven Kapelle zurückgekehrt, sondern diese wurde auch im letzten Jahr wieder durch einige Jungmusiker aus der eigenen Jugendausbildung verstärkt.

 Storchenberinger bei der Arbeit: Wiegen, Nest säubern und Marke ans Stocrhenbein machen.

Der Storchennachwuchs ist geschlüpft

Bei den Störchen hat sich Nachwuchs eingestellt. In vielen Nestern schauen die kleinen Nestlinge neugierig über den Nestrand und recken ihre Hälse, wenn die Altvögel das Futter anschleppen. Die Zahl der Jungen ist in diesem Jahr sehr unterschiedlich. Im Riedlinger Dornerhausnest war nur ein Junges, im Bad Buchauer Urnest auf dem Schloss und in einem der Pfarrhausnester in Zell waren es jeweils fünf Junge, die von den Storchenberingern aus der Region beringt wurden.

 Der Bruterfolg in Ebenweiler hält sich gegenüber den Vorjahren in Grenzen.

So geht es den Ebenweiler Störchen

Mit dem Jahrgang 2022 ist Ebenweilers Storchenpopulation auf 18 bewohnte Horste angewachsen. Leider hält sich der Bruterfolg – auch gegenüber den Vorjahren – in Grenzen: Bis zum Termin der Beringung zählte Ute Reinhard, Storchenbeauftragte des Regierungspräsidiums, nur 21 Jungstörche.

In einigen Horsten wird zwar noch gebrütet, aber an der bescheidenen Erfolgsquote wird sich dennoch nicht mehr viel ändern. Gründe dafür sieht die Storchenschützerin in dieses Jahr besonders lästigen marodierenden „Halbstarken“, die ihre Artgenossen ...

 Mit dem Ring soll es auch einen Namen für die Jungstörche geben

Storchenpaten für fünf Jungstörche gesucht

Die Aulendorfer Jungstörche erhalten am Dienstag 7. Juni, von der Storchenbeauftragten des Regierungspräsidiums Tübingen, Ute Reinhard, ihre Ringnummern. Das teilt der BUND Aulendorf mit. Beginn der Aktion am Storchennest in der Zollenreuterstraße / Ecke Kornhausstraße ist um 17 Uhr. Zaungäste sind laut Pressemitteilung willkommen. Die drei Jungstörche im „Nest Zollenreuter Straße“ sind laut BUND bereits kräftig und haben die Kälte- und Regenperiode gut überstanden.