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Tabakkonsum

Deutschland Schlusslicht im Kampf gegen Tabakkonsum

Deutschland ist nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) europäisches Schlusslicht im Kampf gegen den gesundheitsschädlichen Tabakkonsum. „Die Politik hat weitgehend versagt bei der Tabakkontrolle“, sagt Ute Mons bei der Vorstellung des DKFZ-Raucheratlas am Dienstag. Es gebe anders als in anderen Ländern keine umfassende Strategie, Menschen zu motivieren, mit dem Rauchen aufzuhören, sagte die Expertin für Krebsprävention in Heidelberg.

Zigaretten

Drei Tabak-Maßnahmen könnten Million Krebsfälle verhindern

Der Vorrang wirtschaftlicher Interessen behindert nach Ansicht des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) den Kampf gegen den Krebs. „Drei Tabakkontrollmaßnahmen könnten bis 2050 eine Million Krebsfälle vermeiden“, sagt Ute Mons, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des DKFZ. Würden wiederholte Steuererhöhungen, ein umfassendes Tabakwerbeverbot sowie eine einheitliche neutrale Verpackung für alle Zigarettenmarken umgesetzt, bliebe vielen Menschen ein schlimmes Schicksal erspart.

Raucher haben ein erhöhtes Risiko für schweren Corona-Verlauf.

Expertin: Raucher haben ein erhöhtes Risiko für schweren Corona-Verlauf

Mit dem Coronavirus infizierte Raucher haben nach Überzeugung einer Expertin ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf der Lungenerkrankung Covid-19. „Studien aus China und USA zeigen, dass diese Gefahr bei häufig tabakbedingten Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen und Krebs höher ist“, sagte Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.

Einzelne Studien verwiesen auf eine erhöhte Mortalität für diese Gruppe.

Raucher

Raucher haben höheres Risiko für schweren Corona-Verlauf

Mit dem Coronavirus infizierte Raucher haben nach Überzeugung einer Expertin ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf der Lungenerkrankung Covid-19.

„Studien aus China und USA zeigen, dass diese Gefahr bei häufig tabakbedingten Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen und Krebs höher ist“, sagte Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Einzelne Studien verwiesen auf eine erhöhte Mortalität für diese Gruppe.

Rauchen

Ranking: Deutschland bei Tabakkontrolle abgehängt

Die europäischen Krebsgesellschaften haben Deutschland mit Blick auf die Tabakkontrolle ein Armutszeugnis ausgestellt. Die Bundesrepublik landete im Ranking von 36 Staaten auf dem letzten Platz, wenn es zum Beispiel um Rauch- und Werbeverbote oder Tabaksteuern geht.

„In Deutschland passiert nicht mehr als das gesetzliche Minimum“, sagte Ute Mons, Berichterstatterin für das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg. „Andere Länder haben inzwischen freiwillig viel mehr gemacht.

Rauchen soll nach Meinung der Experten deutlich teurer werden.

30 Prozent mehr Steuern - Experten fordern spürbare Preiserhöhungen für Zigaretten

Spürbare Preiserhöhungen für Zigaretten sollen nach Ansicht einer Expertin des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) das Rauchen eindämmen.

„Wir schlagen eine Steuererhöhung von 30 Prozent in drei Schritten vor“, sagte Ute Mons vom DKFZ am Mittwoch in Heidelberg. Höhere Preise hätten vor allem auf preissensible Jugendliche abschreckende Wirkung. Langfristziel müsse ein rauchfreies Deutschland bis 2040 sein, wie es Finnland bereits anstrebe.

Die E-Zigarette Juul erinnert optisch an einen USB-Stick.

Umstrittene E-Zigarette Juul kommt nach Deutschland

Die unscheinbare E-Zigarette mit dem Namen Juul sieht aus wie ein zu langer USB-Stick und ist für Nathan Behr nicht mehr aus seinem Leben wegzudenken. Seit sein Mitbewohner ihm vor etwa einem Jahr ein Starter-Kit mit vier Geschmacksrichtungen schenkte, verzichtet der 20-Jährige, der gerade in Washington studiert, auf herkömmliche Tabak-Zigaretten. Heute „juult“ er – so wie viele seiner Kommilitonen und Millionen anderer Amerikaner.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA schlägt Alarm – insbesondere auch wegen der vielen Schüler, die an Juul ...

Rauchen

Schon eine Zigarette am Tag schadet dem Körper

Schon eine Zigarette am Tag erhöht das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall erheblich. Trotz stark reduzierter Zigarettenzahl ist das Risiko noch etwa halb so groß wie bei Rauchern, die 20 Zigaretten am Tag konsumieren.

Das berichten Forscher im „British Medical Journal“. Es bringe im Hinblick auf diese Erkrankungen nichts, das Rauchen einzuschränken, schreiben die Wissenschaftler. Raucher sollten ihr Laster stattdessen komplett ablegen.

Alkoholkonsum

Statussymbol Cognac: Analyse warnt vor Folgen des Alkohols

Besserverdienende greifen einer aktuellen Untersuchung zufolge deutlich häufiger zum Glas als sozial Schwächere. Etwa 70 Prozent der Männer mit hohem Sozialstatus tränken mindestens einmal wöchentlich Alkohol, heißt es im neuen „Alkoholatlas“ des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Heidelberg. „Gerade in höheren Sozialschichten gilt Alkohol auch als Statussymbol - etwa Wein oder Cognac“, sagte DKFZ-Expertin Ute Mons.

Bei Männern mit mittlerem Sozialstatus konsumieren demnach „nur“ 58 Prozent und bei niedrigem Sozialstatus 49 ...

E-Zigaretten

Krebsforscher: E-Zigaretten weniger schädlich als Tabak

Raucher, die E-Zigaretten rauchen, konsumieren ein weniger schädliches Produkt. „Es ist nicht davon auszugehen, dass sie genauso schädlich wie normale Zigaretten sind“, sagt Ute Mons, Abteilungsleiterin für Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

Dennoch sind E-Zigaretten wegen des enthaltenen Nikotins und der Aromastoffe ungesund. Das Thema ist unter Forschern stark umstritten. Generell sei die Langzeitwirkung der elektronischen Glimmstängel schwer einzuschätzen, da viele unterschiedliche Typen und ...