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Emmingen-Liptingen hat es vor einigen Jahren heftig erwsicht, +

Aktuelle Unwetter-Warnungen für die Region: Hochwasser durch Starkregen und Tauwetter droht

Die Schneemassen schmelzen mit steigenden Temperaturen, hinzu kommen neue und teils ergiebige Niederschläge. Damit droht in der Region lokale Überschwemmungsgefahr. Das sagen die Behörden.

+++ Aktuelle Hochwasser-Lage in Baden-Württemberg +++

„Was wir vergangene Woche vermutet haben, hat sich verfestigt“, sagt Ute Badde von der Landesanstalt für Umwelt. Vom Allgäu bis zum Schwarzwald trifft ab Donnerstag Dauerregen auf schmelzende Schneemassen.

 Die Argen fließt bei Gohren in den Bodensee, ab Donnerstag wird hier ein mittleres Hochwasser erwartet. Die Aufnahme entstand i

Sandsäcke stehen bereit: Mittleres Hochwasser kommt im Bodenseekreis

Schmelzwasser und starker Regen bilden ab Donnerstag eine gefährliche Mischung im Bodenseekreis: Die Behörden erwarten ein mittleres Hochwasser für die Bodenseezuflüsse. Vor allem Schussen und Argen werden demnach schwer betroffen sein. Ein zehnjährliches Hochwasser ist demnach wahrscheinlich.

„Die Hochwassergefahr ist hoch für die Zuflüsse zum Bodensee“, sagt Ute Badde, die Leiterin der Hochwasservorhersagezentrale Neckar, Donau, Bodensee bei der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW).

Heftige Niederschläge im Südwesten mit Hochwasseralarm

Nach heftigen Niederschlägen sind die Pegel mancher Flüsse im Südwesten bedrohlich angestiegen. Im Allgäu hat eine Stadt Hochwasseralarm ausgelöst. Der südöstlichste Zipfel Baden-Württembergs war am stärksten vom Dauerregen betroffen, wie ein Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstag mitteilte. Mehr als 100 Liter seien dort innerhalb von 24 Stunden pro Quadratmeter gefallen.

Die Stadt Wangen im Allgäu (Kreis Ravensburg) hatte in der Nacht Hochwasseralarm ausgelöst.

Nach oben ist noch Luft: Dieser Wasserpegel in Langenargen markiert den aktuellen Wasserstand und Höchststände der Vergangenheit

Bodensee-Hochwasser: Höher geht’s nicht mehr

Mit 5,12 bis 5,15 Metern* hat der Bodensee am Montag den höchsten Stand des aktuellen Hochwassers erreicht. Dieser Zustand wird wohl 24 Stunden andauern.

Das hat die Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) Baden-Württemberg prognostiziert. Dennoch sorgt der weiterhin hohe Wasserstand rund um den See noch für Aufmerksamkeit.

„Der Höchststand vom Montag wird etwa 24 Stunden andauern“, sagte Ute Badde, Hydrologin der HVZ, am Montag zur Schwäbischen Zeitung.

Die Donau-Pegel steigen erheblich an

Die Pegelstände an der Donau werden in den nächsten Tagen erheblich steigen. Ursache hierfür ist nach den ergiebigen Schneefällen am Wochenende das bis Mittwoch vorhergesagte, milde Tauwetter. Die Hochwasser-Vorhersage-Zentrale (HVZ) Baden-Württemberg sagt beispielsweise für den Pegel in Berg einen Anstieg von derzeit rund 80 Zentimeter bis zum kommenden Freitag auf etwa 2,50 Meter voraus. Zum Vergleich: Der Pegel für ein hundertjähriges Hochwasser liegt bei 4,50 Metern.

Hochwasser in der Schweiz: Umwege einplanen

Urlauber müssen wegen des derzeitigen Hochwassers in der Schweiz bei Fahrten mit dem Auto oder der Bahn mit Verzögerungen rechnen. Das berichtet die Schweizer Tourismuszentrale in Frankfurt.

«Es kann auf einigen Straßen und Bahnlinien Probleme geben, wenn die Strecke von den Fluten überschwemmt oder unterspült worden ist», sagt Christina Marzluff von der Tourismuszentrale. Nach starken Regenfällen war in den vergangenen Tagen in mehreren Kantonen Hochwasseralarm ausgelöst worden.

Hochwasser am Rhein: Bei Schiffsreisen Änderungen erfragen

Bei Schiffsreisen am Oberrhein müssen Urlauber wegen des derzeitigen Hochwassers mit Terminänderungen rechnen. Das erklärt Rainer Laubig von der Tourismusvertretung Baden-Württembergs in Stuttgart.

«Urlauber sollten sich in jedem Fall vor einer geplanten Rheinfahrt erkundigen, ob das Schiff planmäßig fahren kann», so Laubig. Auch der Fährverkehr könne zeitweise unterbrochen sein. Urlauber am Bodensee und im Schwarzwald seien bislang aber nicht vom Hochwasser betroffen.