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Ein Mann in einer Höhle

Wenn die Auszeichnung zur Last wird: Welterbe-Titel beschert nur selten Besucheransturm

Der Jubel ist groß, als im Juli dieses Jahres das Unesco-Welterbekomitee das Augsburger Wassermanagement zum Weltkulturerbe ernennt. Ähnlich laut gejubelt wurde auch zwei Jahre zuvor, als die Unesco die Höhlen und Eiszeitkunst im Lone- und Achtal auf der Schwäbischen Alb mit dem Titel Welterbe adelte.

Mindestens so groß war 2017 aber auch der Kater am Morgen danach. Weniger bedingt durch das übermäßige Feiern als durch die bohrende Frage, wie man dieser Ehre künftig gerecht werden kann.

 Besucher können sich seit kurzem von der besonderen Atmosphäre der vor 450 Jahre angelegten Gewölbe überzeugen.

Attraktion im Rohzustand

Die Container – vier mit Bauschutt, vier mit Holz, Metallschrott, Müll – sind weg. Die Schubkarren, Eimer, Schaufeln, Pickel, die Schuttrutsche, die Absperrungen und Achtung-Schilder wurden abgeholt. Die zwölf Feldbetten lagern wieder beim DRK. Der letzte Arbeitsplan fürs Kochen, eine Welt-, eine Europa- und eine Deutschlandkarte hängen noch an den Wänden im ersten Stock des Turmraums, der als Speisezimmer für Regentage diente. Die „Küche“ im Erdgeschoss könnte sofort wieder aktiviert werden.

 Der Architekt und Bauhaus-Schüler Hermann Blomeier schuf mit dem Wartepavillon – heute „Café Möwe“ – ein feingliedriges Beispie

„Modern(e) – Umbrüche in Kunst und Architektur“ entdecken

„Modern(e) – Umbrüche in Kunst und Architektur“ ist das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals, der am Sonntag, 8. September, auch im westlichen Bodenseekreis begangen wird. Historische Bauwerke und Anlagen, die sonst nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind, öffnen an diesem Tag kostenlos ihre Pforten. Besucher können hier Geschichte und Baukultur der Region hautnah erleben, heißt es in einer Ankündigung des Landratsamts.

So gibt es in der Meersburger Unterstadt Baudenkmale aus den 1950er-Jahren zu entdecken.

 Die Felchen sind ins Netz gegangen.

Landpartie 5: Links der Hegau, rechts der See

Singen - Der Bodensee und sein Umland üben nicht von ungefähr einen großen Reiz aus. Allein die Lage zwischen sanften Hügeln im Norden und den mächtigen Vorarlberger und Schweizer Bergen im Süden ist immer wieder ein erhebender Anblick. Diese Tour konzentriert sich auf die Regionen Hegau und deutscher Bodensee und verläuft von Singen über Konstanz nach Meersburg.

Singen: Auf einem 668 Meter hohen Vulkankegel erhebt sich in Singen die größte Festungsruine Deutschlands.

Ein Kabelendmast

Drei Fehler im Netz sorgen für Stromausfälle

Ein defektes Erdkabel hat am Dienstag früh um 1.23 Uhr geradezu eine Kettenreaktion im 20 000-Volt-Netz der Netze BW ausgelöst. Vom Stromausfall betroffen waren nicht nur der Überlinger Teilort Hödingen, sondern auch Sipplingen und einige wenig Teile von Überlingen, die nicht zum Netz des Stadtwerk am See gehören. Auch in Ober- und Unteruhldingen, in der Meersburger Kernstadt, im Bermatinger Teilort Ahausen sowie in Salem-Tüfingen und Deisendorf war der Strom weg.

Einbrecher

Einbrecher steht nachts im Schlafzimmer

Unbekannte sind am Samstag gegen 0.15 Uhr im Waldweg in Unteruhldingen in eine Kellerwohnung eingebrochen. Die Täter hebelten ein Fenster auf und gelangte so in die Wohnung. Aus der Wohnung wurde Modeschmuck, zwei Golduhren sowie mehrere Ringe im Gesamtwert von etwa 1000 Euro entwendet, berichtet die Polizei. Weitere Wertgegenstände in der Wohnung blieben unberührt. Die Inhaberin der Wohnung lag zur Tatzeit im Bett und erwachte als der Täter plötzlich im Türrahmen ihres Schlafzimmers stand.

 Zeugen sucht die Polizei zu einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstag bei Meersburg ereignet hat und bei dem ein 61-jähriger R

Radfahrer stoßen zusammen

Zeugen sucht die Polizei zu einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 18.15 Uhr auf der L 2012 bei Meersburg ereignet hat und bei dem ein 61-jähriger Radfahrer leicht verletzt worden ist.

Der Mann war auf dem Radweg von der Fähre in Richtung Unteruhldingen unterwegs, als er seinen Angaben zufolge einem entgegenkommenden Fahrradfahrer ausweichen musste. Hierbei sei er gegen den Randstein geraten und gestürzt. Der 61-Jährige erlitt dadurch diverse Prellungen und Schürfwunden.

 Sie verlassen die Kreistagsfraktion der Grünen (von links): Elisabeth Ott, Matthias Heidenreich, Ulrich Ziebart, Franz Bussmann

Ein kleines Fest zum Abschied

Die Grüne Kreistagsfraktion Bodenseekreis hat vor Kurzem im Rahmen eines kleinen Festes ihre ausscheidenden Mitglieder verabschiedet. Fraktionsvorsitzende Christa Hecht-Fluhr aus Kressbronn dankte ihnen für ihr politisches Engagement im Kreistag: „Es ist für uns alle wichtig, dass Menschen bereit sind, Kraft und Zeit einzusetzen zum Wohle der Allgemeinheit.“ In der Grünen-Fraktion standen in den vergangenen Jahren schwerpunktmäßig Umweltthemen und Bildung auf der Agenda, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei.

Thomas Randecker blickt zufrieden auf seine Zeit an der Sechslindenschule zurück. Ursula Matt-Pfeifer wird seine Nachfolgerin.

Neue Rektorin: „Wir wollen entmutigten Kindern eine Perspektive bieten“

Nach fünf Jahren als Leiter der Grund- und Werkrealschule Sechslinden in Pfullendorf verabschiedet sich Thomas Randecker jetzt in den Ruhestand. Nachfolgerin wird seine bisherige Stellvertreterin Ursula Matt-Pfeifer – und auch sie sprüht vor Elan. „Ich bin begeistert von Schule und war es schon immer“, sagt sie. Das, was sie gemeinsam mit Thomas Randecker erreicht habe, wolle sie als Schulleiterin weiterführen. „Vor allem wollen wir entmutigten Kindern eine Perspektive bieten.

Einbaum-Untersuchungen bestätigen: Wasserburg ist älter als vermutet

Der 3150 Jahre alte Wasserburger Einbaum birgt noch immer Geheimnisse. Weil sie mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen, sie mit ins Boot holen möchten, sind gleich zwei Wissenschaftler nach Wasserburg gekommen:

Forschungstaucher Tobias Pflederer von der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie, der die Taucharbeiten geleitet hat, und Heiner Schwarzberg von der Archäologische Staatssammlung München, die die Hebung technisch konzipierte und nun für die Konservierung des bronzezeitlichen Bootes zuständig ist.