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Spaziergänger

Menschen befolgen Ausgangsbeschränkungen weitgehend

Das sonnige Wetter hat am Karsamstag erneut viele Menschen ins Freie gelockt, die Polizei hat aber nur wenige Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen festgestellt. „Bisher läuft es relativ problemlos“, sagte ein Polizeisprecher am Mittag in Augsburg. Einige Autofahrer, die ihre Fahrzeuge in Waschanlagen sauber machten, hätten sich zwar uneinsichtig gezeigt, insgesamt hielten sich die meisten Menschen aber an die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus.

Ein Feuerwehrhelm liegt an einem Einsatzfahrzeug

Feuer am Waldrand gelegt: Warnung vor Waldbrandgefahr

Bislang Unbekannte haben an einem Waldrand im niederbayerischen Landkreis Regen an fünf verschiedenen Stellen Feuer gelegt. Dadurch habe aufgrund der Trockenheit die akute Gefahr eines größeren Waldbrandes bestanden, teilte die Polizei am Samstag mit und bezeichnete die Taten als „unverantwortlich und im wahrsten Sinn brandgefährlich“. Rund 500 Quadratmeter Wiese und mehrere Bäume seien bei Böbrach verbrannt. Nur das schnelle Eingreifen der alarmierten Feuerwehren habe einen größeren Waldbrand am Freitagabend verhindern können, hieß es.

Ein Wanderer allein in den Bergen sonnt sich auf einer Parkbank

Menschen halten sich trotz gutem Wetter an Corona-Vorgaben

Trotz des guten Wetters haben sich die Menschen im Freistaat am Karfreitag größtenteils an die geltenden Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus gehalten. Die Lage war am Morgen entspannt, wie ein Sprecher der Polizei in Oberfranken mitteilte. Am Gründonnerstag erhielten in Kronach zwei Corona-Infizierte eine Anzeige, weil sie gegen ihre Quarantäne-Auflagen verstießen und nach draußen gegangen waren.

Auch in Mittel- und Unterfranken zeigte sich die Polizei am Freitag zufrieden.

Blüten in der Natur

Sonne an Ostern und kaum Regen in Sicht

Die aktuelle Trockenheit macht Natur und Landwirtschaft zu schaffen - auch die Schifffahrt ist betroffen. Viel Regen ist in Bayern nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) allerdings auch in der kommenden Woche nicht in Sicht. Lediglich in der Nacht von Montag auf Dienstag könnte es verbreitet Schauer und Regen geben, vereinzelt auch Gewitter, sagte ein DWD-Sprecher am Donnerstag. Den letzten stärkeren Regen habe es Anfang März und um den 19.

Hubschrauber mit Wassertank über dem Schwarzberg

Luftbeobachtung wegen Waldbrandgefahr in Unterfranken

Mehrere Luftbeobachter sollen wegen der Waldbrandgefahr am Osterwochenende über Unterfranken fliegen. In Kleinflugzeugen werde nachmittags von Karfreitag bis Ostermontag nach Feuern Ausschau gehalten, teilte die Regierung Unterfranken am Mittwoch mit. „Die haben Ferngläser an Bord und schauen, ob irgendwo Rauch aufsteigt“, sagte ein Sprecher. Die vorbeugende Luftbeobachtung solle auch am darauffolgenden Wochenende stattfinden.

Der Deutsche Wetterdienst sagt für das Osterwochenende in Bayern trockenes Wetter und Temperaturen von mehr ...

Blaulicht mit Unfall-Schriftzug

Motorradfahrer bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt

Bei einem Überholversuch ist ein Motorradfahrer in Unterfranken schwer verletzt worden. Der 50-Jährige hatte auf der Staatsstraße 2270 in Höhe von Bergrheinfeld (Landkreis Schweinfurt) zum Überholen eines Lastwagen angesetzt und war frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Während der Erstversorgung verlor der Motorradfahrer das Bewusstsein. Ein Hubschrauber brachten den Mann in ein Krankenhaus.

Jacken und Helme der Feuerwehr hängen in einem Schrank

Gegrillt und Waldbrand verursacht

Mitten im Naturschutzgebiet haben Unbekannte in Unterfranken grillen wollen und damit einen Waldbrand verursacht. An einem Hang nahe Kreuzwertheim (Landkreis Main-Spessart) hatten Unbekannte mit Steinen eine Feuerstelle gebaut, wie die Polizei am Montag mitteilte. Das Feuer habe sich am Sonntagnachmittag augenscheinlich auf den umliegenden Waldboden ausgebreitet, worauf die Stelle wohl fluchtartig verlassen wurde. An der Feuerstelle sei Grillfleisch gefunden worden, erklärte ein Polizeisprecher.

Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen

Schon 411 000 Corona-Kontrollen: Rund 50 000 Verstöße

Seit Beginn der bundesweiten Maßnahmen gegen das Coronavirus wurden in Bayern von der Polizei rund 50 000 Verstöße registriert. Zwischen dem Start am 21. März und dem 6. April (6.00 Uhr) habe es im Freistaat rund 411 000 Kontrollen gegeben, teilte das Innenministerium am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mit.

Rund ein Drittel der Kontrollen bezogen sich nach Angaben des Ministeriums direkt auf die Überprüfung der vorläufigen Ausgangsbeschränkungen.

Freilaufender Hund greift Reh an

Ein Hund hat vor den Augen seiner Besitzerin in Unterfranken ein Reh gehetzt und ihm nach Polizeiangaben mehrfach in die Hinterläufe gebissen. Die 69-jährige Halterin hatte ihr Tier auf einer Wiese bei Kleinbardorf, einem Ortsteil von Sulzfeld (Landkreis Rhön-Grabfeld), frei herumlaufen lassen, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Als der Hund das Reh jagte, habe die Seniorin zunächst nichts unternommen. Erst als eine zweite Frau dazukam, habe die Halterin ihren Hund zurückgerufen.

Mehrheit der Bürger hält Corona-Regeln ein

Polizei: Die meisten Menschen halten sich an Corona-Regeln

Die Menschen in Bayern haben sich am Wochenende nach Polizeiangaben weitgehend an die Ausgangsbeschränkung gehalten, die wegen der Corona-Krise gilt. Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen zog es zwar viele Spaziergänger und Freizeitsportler an die frische Luft, jedoch beachteten die meisten Menschen dabei die Vorgaben - also entweder alleine oder nur mit dem Partner oder Familienangehörigen unterwegs zu sein.

Mit einem eindringlichen Appell wandte sich Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Sonntag an alle Bürger im ...