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Bernd Sibler

Aerosolstudie mit BR-Symphonieorchester: Ergebnis im Herbst

Die Ergebnisse einer Studie mit dem Chor und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zur Verbreitung von Aerosolen beim Musizieren und Singen sollen im Herbst vorliegen. Der Freistaat unterstütze das Forschungsprojekt mit 120 000 Euro, so dass die gewonnenen Erkenntnisse nun ausgewertet werden könnten, sagte am Dienstag der Strömungsmechaniker Stefan Kniesburges vom Universitätsklinikum Erlangen, der die Studie gemeinsam mit Matthias Echternach vom LMU Klinikum München durchführt.

Tröpfchen und Aerosole können Corona übertragen, hier werden sie in einer Versuchsanordnung sichtbar gemacht.

Den Chören bleibt durch Corona die Luft weg

Chorleiter beschäftigen sich derzeit nicht mit der Frage, ob ihre Sänger besser mit Bach oder mit Mozart zurechtkommen. Die Frage, um die sich seit Beginn der Pandemie alles dreht, ist, mit welcher Geschwindigkeit und Reichweite die Sänger Aerosole und Tröpfchen in die Luft schleudern.

Sichtbar sind diese winzigen Teilchen nicht, aber sie übertragen beim Singen, noch mehr als beim Sprechen, das Coronavirus. Mehrere Studien gibt es in Deutschland inzwischen dazu, die neueste hat der Bayerische Rundfunk veröffentlicht.

Im Kinderwunschzentrum UniFee in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Ulm gibt es nun die Mög

Wenn das Sperma nicht mitspielt: Uniklinik öffnet Tür für Samenspenden

Die Uniklinik Ulm macht Paaren, die bislang keine Kinder bekommen können, neue Hoffnung. Weiterhin warten müssen alleinstehende Frauen. Sie profitieren von dem neuen Samenspenden-Angebot nicht – wenngleich auch ihre Befruchtung mit „fremdem“ Samen rechtlich erlaubt wäre.

Ungewollte Kinderlosigkeit überwinden Die gute Nachricht: Paare, deren Kinderwunsch bislang unerfüllt geblieben ist, weil der Samen des Mannes geschädigt oder gar kein Samen im Hoden vorhanden ist – auch das komme vor, so Professorin Katharina Hancke –, können sich ...

Polizisten

Polizisten haben kein erhöhtes Corona-Risiko

Das Risiko von Polizisten, sich im Dienst mit dem Corona-Virus zu infizieren, ist einer Erhebung Erlanger Mediziner zufolge nicht erhöht. Georg Schett, Leiter unter anderem des Zentrums für Klinische Infektiologie am Universitätsklinikum Erlangen, hat zusammen mit der Erlanger Schreiber-Stiftung Antikörpertests bei 100 Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Erlangen vorgenommen. Die Stichprobe sei vergleichsweise klein, aber repräsentativ, sagte ein Sprecher der Stiftung.

Reha-Projekt soll Chancen auf Nierentransplantation erhöhen

Ein Rehabilitationsprojekt am Universitätsklinikum Erlangen soll die Chancen auf eine erfolgreiche Nierentransplantation erhöhen. „Es ist wichtig zu verhindern, dass sich der Zustand von Patienten verschlechtert, die auf der Warteliste für eine Nierentransplantation stehen“, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) laut Mitteilung vom Sonntag. Gerade die verschärfte Situation mit aufgeschobenen Operationen wegen der Corona-Pandemie habe gezeigt, dass Menschen Hilfe brauchten, die auf ein Spenderorgan warten.

Erwachsener hält die Hand eines Babys

Geburten in Corona-Zeiten – das müssen Eltern und Angehörige beachten

Bis vor wenigen Jahrzehnten war „das Kinderkriegen“ allein Sache der Frauen. Inzwischen sind Partner oder Partnerinnen der Gebärenden fast schon standardmäßig dabei und unterstützen, wo sie eben können.

Wegen der Coronavirus-Pandemie hat sich aber in Bezug auf Begleitpersonen in den Krankenhäusern vieles geändert. Die „Schwäbische Zeitung“ hat sich bei Geburtskliniken auf der Alb und in Oberschwaben umgehört, was die Anwesenheit unter der Geburt und die Besuche der Wöchnerinnen angeht.

Schwangerschaft

Corona in der Schwangerschaft: Vereinzelt Komplikationen

Viele Schwangere haben Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren - womöglich nicht ganz unbegründet, wie eine Literaturrecherche des Universitätsklinikums Erlangen ergab. „Der Verlauf einer Schwangerschaft kann durch Covid-19 negativ beeinflusst werden“, sagte Matthias Beckmann, Direktor der Frauenklinik. Manche Frauen bekämen nach ersten Daten vorzeitig Wehen.

Schwangere sollten sich keine Sorgen machen, meint Frank Louwen, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG).

Dr. Hans Bösmüller ist Pathologe am Universitätsklinikum Tübingen. Während seiner Corona-Erkrankung spielten seine Geschmacksner

Corona: Wie Geheilte Hoffnung machen

Wer in diesen Tagen Hans Bösmüller trifft, kommt in einen seltenen Genuss. Er erlebt eine Vertraulichkeit, die uns vor Kurzem noch so selbstverständlich war wie das Gähnen am Morgen. Und die trotzdem schlagartig aus unserem Leben verschwand: der Händedruck. „Sehr gerne gebe ich Ihnen die Hand“, sagt der 59-Jährige, packt kräftig zu und lacht, weiß er doch, dass sich körperliche Nähe in Zeiten von Corona wie eine Kostbarkeit anfühlen kann. Bösmüller, Professor für Pathologie am Universitätsklinikum Tübingen, vermag diesen Luxus ohne Bedenken zu ...

Untersuchungen zum Coronavirus

Therapie bringt Hoffnung für Corona-Patienten

Wer eine Krankheit durchgemacht hat, bildet Antikörper gegen die Erreger und ist künftig immun. Die Abwehrkräfte anderer sollen jetzt schwerkranken Covid-19-Patienten in Deutschland helfen. Mehrere Kliniken in Deutschland suchen zurzeit genesene Corona-Patienten, die Blutplasma für eine Behandlung der Schwerkranken spenden. „Das mildert und verkürzt den Krankheitsverlauf“, sagte der Leiter der Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Erlangen, Holger Hackstein.

Corona-Bluttest

Therapie bringt Hoffnung für Covid-19-Patienten

Wer eine Krankheit durchgemacht hat, bildet Antikörper gegen die Erreger und ist künftig immun. Die Abwehrkräfte anderer sollen jetzt schwerkranken Covid-19-Patienten in Deutschland helfen.

Mehrere Kliniken in Deutschland suchen zurzeit genesene Corona-Patienten, die Blutplasma für eine Behandlung der Schwerkranken spenden. „Das mildert und verkürzt den Krankheitsverlauf“, sagte der Leiter der Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Erlangen, Holger Hackstein.