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 Es gibt nicht viele Fotos zur Spanischen Grippe, die vor gut hundert Jahren die ganze Welt heimgesucht hat. Erhalten ist unter

„Eine verheerende Seuche“ grassiert in Lindau - Teil II

Die Corona-Pandemie hat die Frage aufgeworfen, ob die Welt schon einmal ähnliches erlebt hat. Medizinhistoriker verweisen auf die „Spanische Grippe“, die vor gut hundert Jahren, zwischen 1918 und 1920, grassierte – auch hier in Lindau – namentlich in der Altstadt und in den damals noch selbständigen Gemeinden Aeschach, Hoyren und Reutin. Entsprechende Hinweise finden sich im Stadtarchiv. Dessen Leiter Heiner Stauder ist dem nachgegangen und hat die Ereignisse für die LZ zusammengefasst.

Heroldstatts Räte wollen einhellig am Betrieb des Recyclinghofs und des Grüngutsammelplatzes festhalten. Für sie kommen Alternat

Heroldstatt will am Recyclinghof festhalten

„Unser Abfall- und Recyclingsystem hat sich bewährt. Wir wollen an diesem festhalten“, erklärte Bürgermeister Michael Weber in der jüngsten Sitzung des Heroldstatter Gemeinderats, als sich das Gremium mit der Neukonzeption der Abfallwirtschaft im Alb-Donau-Kreis befasste. Das Konzept soll 2023 in Kraft treten. Drei Konzepte standen zur Diskussion und die Heroldstatter Räte votierten einstimmig für den Erhalt des Recyclinghofs und des Grüngutsammelplatzes in der seitherigen Form.

Die Räuberbande des Schwarzen Veri, gemalt von Johann Baptist Pflug (Biberach 1785 - 1866), Gouache auf Papier, im Jahr 1824, is

Von Räubern, Kalkbrennern, der Pest und verheerenden Stürmen

„Wer ein junges, hübsches Mädchen hat, der schickt’s nicht in den Wald. Denn im Wald, da sind die Räuber, die verführ’n ein Mädchen bald!“ Text und einprägsame Melodie des alten Volksliedes gehen bei einer gemächlichen Wanderung vom Fuchsenloch quer durch den Altdorfer Wald, das größte zusammenhängende Waldgebiet Oberschwabens, nicht aus dem Kopf. Zumal am angepeilten Ziel, in Weißenbronnen, ja früher tatsächlich Räuber einen ihrer Schlupfwinkel hatten, nämlich die Bande des Franz Xaver Hohenleiter, genannt Schwarzer Veri, seiner Spießgesellen ...

 Helge Timmerberg bei seiner Lesung im Aalener Noir. Im Interview spricht er über sein neuestes Buch und seine letzte Reise.

Von Journalismus, dem BKA und einem neuen Buch: Angst, der Wächter vor guten Geschichten

Er schreibt über seine weltweit erlebten Abenteuer, über sich und erzählt die Geschichten anderer. Vor allem, wenn sie weit weg von seiner eigenen Lebensrealität sind. Wie erlebt ein Reiseautor die Corona-Pandemie, gibt es objektiven Journalismus und wie wichtig ist die Angst für eine gute Story. Während eines ausführlichen Gesprächs mit Helge Timmerberg in Aalen, das bereits am 29. September aufgezeichnet wurde, hat Michael Häußler zudem erfahren, worüber der 68-Jährige aktuell schreibt.

Fluchtversuch von Wall-Mörder Madsen

U-Boot-Mörder Peter Madsen scheitert mit Fluchtversuch

Der dänische Erfinder und verurteile Mörder Peter Madsen hat einen Fluchtversuch aus dem Gefängnis unternommen, ist aber offenkundig rasch gescheitert.

Aufnahmen dänischer und anderer skandinavischer Medien zeigten am Dienstag einen Mann, der wenige hundert Meter von Madsens Haftanstalt entfernt vor einem Zaun sitzt, während ihn auf dem Boden liegende Polizisten mit gezogenen Waffen aus kurzer Distanz im Blick behalten.

Medien: Bombenexperten vor Ort Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt und ein Bus vor den Ort ...

Alexej Nawalny

Wiesen, Wald und Kühe: Nawalny hält sich im Schwarzwald auf

Jede Menge Polizei und Personenschutz, Hubschrauber und viel Geraune - der kleine Schwarzwald-Ort Ibach (Kreis Waldshut) ist seit dieser Woche in einer Art Belagerungszustand. Grund: Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat sich hier, am Rande des Hotzenwaldes mit grandiosem Blick auf die Alpen, mit seiner Familie einquartiert. Nach seiner Behandlung in der Berliner Charité wegen eines Giftanschlags sucht der russische Oppositionelle zwischen Wiesen, Wald und Kühen Erholung.

Wer noch nicht weiß, was er studieren möchte, ist mit dem Orientierungsstudium gut beraten. Unten: Prof. Dr. Christian Kaiser un

Ein Orientierungsstudium für Unentschlossene

Studieren in Pandemiezeiten – das ist nach wie vor möglich, wenn auch in einer etwas anderen Form. Während die Anmeldezahlen sogar steigen, bleiben Seminarräume, Mensen, Kaffee-Ecken oder Bibliotheken verwaist. Vorlesungen finden verstärkt online statt und Lektüre wird nicht mehr ausgeliehen, sondern einfach per Link geklickt. Das Lernen läuft im Selbststudium, Fleiß und Eigenverantwortung vorausgesetzt. Das ist nicht jedermanns Sache, umso mehr leisten die Mitarbeiter von Studieneinrichtungen neben den digitalen Herausforderungen auch noch ...

Bei den Schauspielern Alexander Speh, Esther Rebholz, Madeleine Gasser, Fabian Felbick und Matthias Hahn (von links) ist die ver

Hahnenkampf mit Faustschlag: Waldbühne zeigt „Der Vorname“

Sigmaringendorf - Mit den Worten „Dieses Jahr ist alles anders“ hat Walter Kordovan, Vorsitzender des Sigmaringendorfer Naturtheaters Waldbühne, die 100 Gäste zur ausverkauften Premiere der Inszenierung „Der Vorname“ begrüßt. Nicht nur die Wahl des Stücks und die Art des Spielens, sondern auch der Ort der Aufführung ist im Jahr der Coronavirus-Pandemie anders als sonst. Ergebnis ist ein Kompromiss, der beeindruckend umgesetzt wurde und einmal mehr die (Improvisations-)Stärke und den Zusammenhalt des Vereins und die Liebe der Mitglieder zum ...

Nina Matthies kennt sich gut mit Motorrädern aus.

Die Spitze beim Motorradverkauf ist weiblich

„Ich bin Baujahr ‘90“, so beginnt Nina Matthies das Gespräch – „und seit 2016 bin ich hier die Geschäftsführerin.“ Das seien anstrengende aber auch spannende Jahre gewesen, resümiert sie. „Aber der volle Einsatz hat sich gelohnt. Wir sind als Harley-Vertragswerkstatt fest etabliert und genießen einen sehr guten Ruf.“

Dieser gute Ruf kommt nicht von ungefähr. Gerne schaut Matthies auf die Familientradition zurück, denn immerhin führt sie nun in der dritten Generation eine Motorrad Vertragswerkstatt.

 KyungMin Na (links) und Florian Jahr an der Grenze, die bis heute Nord- und Südkorea voneinander trennt.

„Borderline“-Uraufführung in München

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. In Ergänzung zu Karl Valentin möchte man sagen, in Corona-Zeiten noch viel, viel mehr. Die Steigerung aber sind internationale Koproduktionen unter Pandemie-Bedingungen. Das Residenztheater in München und seine Mitarbeiter wissen ein Lied davon zu singen.

Die jüngste Produktion heißt „Borderline“. Sie beschäftigt sich mit „Grenzfällen“, mit der Geschichte von geteilten Nationen, mit Biografien von Menschen, die geflüchtet und nicht richtig angekommen sind im neuen Leben.