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 Die Kreisräte verdoppeln jetzt den Betrag, mit dem der Kreis Lindau sogenannte eingestreute Kurzzeitpflege bezuschusst.

Kurzzeitpflege ist rar im Kreis Lindau – Der verdoppelt jetzt seine Fördersumme, um mehr Plätze zu schaffen

Seit gut einem Jahr zahlt der Landkreis Lindau Zuschüsse an jene Heim, die Kurzzeitpflege anbieten. Denn immer mehr Menschen im Kreis werden pflegebedürftig, oft von Angehörigen versorgt, die auch mal eine Auszeit brauchen. Ohne ausreichend Kurzzeitpflege ist das aber kaum möglich. „Neue Plätze werden aber so schnell nicht gebaut“, gab Kreisrat Ulrich Pfanner im Haushaltsausschuss zu bedenken. Deshalb müsse der Kreis mehr Geld in die Hand nehmen, um die Defizite jener Heime zu verringern, die Plätze für diese Pflegeform freihalten.

 Begehen gemeinsam den Jahresabschluss (von links): Eberhard Rotter, MdL a.D. Maritha Popp, FU-Kreisvorsitzende Daniele Kraft, B

FU wirbt für mehr Frauen in der Politik

Nicht nur reden, sondern machen, lautet eigenen Angaben zufolge die Devise der Frauen-Union (FU) Kreisverband Lindau. Wie viel sie im vergangenen Jahr gemacht haben, darauf haben die Damen bei der Hauptversammlung mit Jahresabschlussfeier zurückgeblickt.

In der Bilanz blickte die FU-Vorsitzende Daniele Kraft auf ein erfolgreiches und arbeitsreiches Jahr zurück. Verschiedene Veranstaltungen vor Ort und wichtige Anträge zum CSU-Parteitag zur Unterstützung in der Kurzzeitpflege und den notwendigen Ausbau dafür, wurden dort einstimmig ...

 Mit ihrem Beschluss wollen die Kreisräte die Geburtshilfe in der Lindauer Asklepios Klinik für die nächsten zehn Jahre sichern:

Kreistag beschließt, die Geburtshilfe in Lindau mit Zuschüssen des Freistaats und eigenem Geld zu sichern

Der Freistaat will mit einem Förderprogramm die Geburtshilfe speziell im ländlichen Raum sichern. Da zählt Landrat Elmar Stegmann den Kreis Lindau durchaus dazu – denn auch die Geburtshilfe im Lindauer Krankenhaus mache seit Jahren Defizit. Problem: Wenn der Kreis den Weg freimacht für mit dem europäischen Wettbewerbsrecht vereinbare Zuschüsse, dann muss er auch selbst mitzahlen. Da sahen etliche Kreisräte noch Diskussionsbedarf – votierten letztlich aber einstimmig für jenen Betrauungsakt, der künftige Defizitübernahmen ermöglicht.

 Weiß oder nicht weiß? Das ist in Zeiten von Wasserknappheit nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine moralische Frage.

Kunstschnee in Zeiten der Dürre: Darf man Wasser für Schnee verpulvern?

In unzähligen Skigebieten wird auf Teufel komm raus Schnee produziert. Wo es Minusgrade zugelassen haben, geschieht dies oft seit Anfang November. Um dies festzustellen, braucht es nicht einmal eine persönliche Tour durch die Alpen. Das Einschalten der morgendlichen Berg-Panorama-Sendungen daheim am Fernseher reicht. Ob Ischgl, Oberstdorf, Lech – überall rieselt weiße Pracht aus der Maschine.

Hierzu werden unzählige Liter Wasser verbraucht.

 Lindaus Bundestagsabgeordneter und Entwicklungsminister Gerd Müller beantwortet im Gewölbesaal des Hospitals Fragen von mehr al

Gerd Müller stellt sich auch unbequemen Fragen

Er liegt nicht mit allem auf der Linie der Partei. Und er bleibt bei manchen aussagen zurückhaltend, ohne sich zu verstecken oder gar anzupassen. Entsprechend gut ist Gerd Müller am Montagabend bei mehr als Hundert Lindauern angekommen. Im Gewölbesaal durften sie ihn alles fragen. Nach zwei Stunden musste er allerdings weiter, sodass noch viele Fragen offenblieben. Deshalb will der Minister wiederkommen.

Seit mehr als 20 Jahren ist Gerd Müller mit Friedrich Merz befreundet, der neuer CDU-Vorsitzender werden will.

 Thomas Gehring (Grüne), Leopold Herz (FW) und Dominik Spitzer (FDP) (von links) haben es mit gutem Ergebnis aus dem Stimmkreis

Gehring, Herz und Spitzer schaffen es über Lindau in den Landtag

Gerade nach Wahlen liegen Freud und Leid nah beieinander. So haben die Kandidaten Thomas Gehring (Grüne), Leopold Herz (Grüne) und Dominik Spitzer (FDP) aus dem Stimmkreis Lindau-Sonthofen am Dienstag erfahren, dass sie im neuen Landtag arbeiten dürfen. Vertreter der heimischen CSU wiederum hadern nach dem Wahlabsturz mit ihrer Parteiführung.

Dass Gehring und Herz es für weitere fünf Jahre in den Landtag schaffen würden, war schon am Sonntagabend sehr wahrscheinlich.

Ein wunderbarer Wendelinsritt

Strahlend rot leuchtet das Blechdächle der Wendelinskapelle den Besuchern entgegen, die aus allen Richtungen zum Kinberg pilgern, um den Wendelinsritt zu erleben und die Feldmesse mitzufeiern. Am Horizont grüßt der schneelose Säntis, der Himmel ist strahlend blau. Freudige Erwartung liegt in der spätsommerlichen Luft, in der das Herbstlaub duftet. Dann ein erstes Wiehern in der Ferne. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, bis die Hauptpersonen der Feier da sind.


 34 Junggesellen, darunter drei Frauen, sind am vergangenen Montag frei gesprochen worden. Sie sind die Hoffnungsträger des Han

34 Junggesellen erhalten ihren Gesellenbrief

Freispruch! So lautete das Urteil für die Hoffnungsträger des Handwerks: Nach Jahren intensiver Ausbildung erhielten 37 Auszubildende aus sieben Innungen der Kreishandwerkerschaft Lindau und Schwaben am Montag auf dem Kulturboden im Hutmuseum Lindenberg ihren Gesellenbrief.

Thomas Bergert – es ist die 26. Freisprechungsfeier, die er moderiert – führte locker und fröhlich durch das Programm des Abends, den die Kreishandwerkerschaft Lindau für die drei Junghandwerkerinnen und die 34 Junghandwerker veranstaltete, und der, so Bergert, ...


Rund 200 Köche aus dem Dreiländereck nahmen an der 40. Laurentius-Messe teil, die heuer zum dritten Mal in Scheidegg stattfand.

„Die Nachspeise kommt noch“

Rund 200 Köche aus dem Landkreis Lindau, dem Oberallgäu, aus Oberschwaben, Freiburg, Vorarlberg und der Schweiz haben gestern an der Laurentius-Messe vor der Pfarrkirche St. Gallus in Scheidegg teilgenommen. Aber auch zahlreiche Westallgäuer kamen – wohl nicht wegen Pfarrer Rainer Maria Schießler aus München, der die Heilige Messe zelebrierte und mit einer lebendigen, lebensnahen und durchaus unkonventionellen Predigt die Erwartungen seiner Zuhörer erfüllte.


Mit Obstbauern, Weinbauern, Berufsfischern und anderen Landwirten hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf dem Weingut vo

Bauern und Fischer aus Lindau bringen ihre Anliegen vor Söder

Zusagen er er kaum gemacht, aber dafür hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gut zugehört. Denn Vertreter der heimischen Landwirtschaft und Fischerei haben ihm auf dem Weingut von Roland Hornstein in Nonnenhorn am Mittwochnachmittag eine Stunde lang ihre Sorgen vorgetragen.

Minister waren schon oft auf dem Weingut am See, vor allem bei Besuchen von Landwirtschaftsministern haben die heimischen Landwirte diese Kulisse schon mehrfach genutzt.