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 Ein Exemplar des „Frühen Isnyers“ zwischen Isny und Maierhöfen. Etwas windschief, aber eben auch nicht mehr der jüngste Apfelba

Alte Apfelbaumsorte gerettet

Einige Protagonisten dieser Geschichte sind nicht mehr ganz jung. Da wäre zum Beispiel die Obstbauschule in Schlachters bei Lindau, die bereits 1910 gegründet wurde und demnach heute fast 110 Jahre alt ist. Der Apfelbaum, um den es geht, gehört ebenfalls zu den älteren Semestern und befindet sich zwischen Isny und Maierhöfen.

Doch der Reihe nach: Ulrich Pfanner, Bürgermeister von Scheidegg, Gärtnermeister und ehrenamtlicher Vorsitzender des Fördervereins für die Obstbauschule Schlachters, beteiligte sich bereits vor vielen Jahren an ...

Die JU tritt geht mit 30 Kandidaten ins Rennen.

Junge Union stellt erstmals Kreistagsliste auf

Versammlungsleiter Johann Deil sprach von einem „historischen Abend“: Erstmals in ihrer 71-jährigen Geschichte stellt die Junge Union (JU) im Landkreis Lindau eine eigene Liste für die Kreistagswahl am 15. März 2020 auf. Acht Frauen und 22 Männer bewerben sich um ein Mandat. Sie sind zwischen 18 und 34 Jahre alt – und damit allesamt jünger als alle derzeit 60 Mitglieder des Kreistages. An der Spitze stehen die JU-Kreisvorsitzende Jasmin Sommerweiß (Lindau) und Marcus Rotter (Weiler-Simmerberg), der Sohn des langjährigen ...

 Der Schutz des Grundwassers rund um Trinkwasserbrunnen wie diesen in Handwerks wollen und müssen Behörden in Bayern deutlich ve

Trinkwasser im Landkreis Lindau bekommt mehr Schutz

Behörden im Freistaat müssen Trinkwasserquellen besser schützen. Das hat Folgen für Grundeigentümer und für verschiedene Projekte. Beim Hochwasserschutz wirkt sich zudem die Klimakrise aus.

45 Prozent der Fläche in Baden-Württemberg sind Grundwasserschutzgebiete, in Hessen sogar 55 Prozent. Bayern hinkt mit nur fünf Prozent weit hinterher. Die Folge: Nur der unmittelbare Einzugsbereich von Trinkwasserquellen ist geschützt. Das könnte sich ändern, wenn der Planungsverband Allgäu hier den Regionalplan aktualisiert, was er derzeit ...

Ein Radlader transportiert den Schnee weg, um ihn als Deko auf dem Christkindlmarkt einzusetzen.

Nur 21 Prozent Schnee übrig - Scheidegger Snowfarming-Projekt gescheitert

Wie andere Wintersportgemeinden auch, wollte Scheidegg im Kreis Lindau seinen Übernachtungsgästen Schnee garantieren, auch wenn dieser noch gar nicht gefallen ist. Testweise wohlgemerkt. Um zu sehen, was technisch machbar ist.

Neun Monate später herrscht Ernüchterung – von den eingelagerten 800 Kubikmetern Schnee sind nur noch 170 Kubikmeter übrig. Das sind lediglich 21 Prozent.

Bei vergleichbaren Projekten sind es bis zu 70 Prozent, die den Sommer überstehen, sagt Bürgermeister Ulrich Pfanner (CSU).

Mann im Anzug bei einer Rede

Klatsche: Kleinschmidt bekommt nur sechs Stimmen

Die Auszählung ging schnell, das Ergebnis war eindeutig: Bürgermeister Thomas Kleinschmidt wird bei der Wahl im Frühjahr nicht für die CSU antreten. Deren Mitglieder haben sich am Donnerstagabend mit 25 zu sechs Stimmen für einen anderen Kandidaten entschieden: Den 61-jährigen Jürgen Schalk, Bürgermeister von Heimertingen.

Die Rede, die der amtierende CSU-Bürgermeister Kleinschmidt vor der Abstimmung gehalten hatte, klang zum Teil beinahe wie eine Aufforderung: „Sorgen Sie für einen Neustart“, sagte er zu seinen Parteikollegen.

 Ein erster Entwurf zeigt, wie sich das Umfeld der Obstbauschule (oben rechts) verändern wird: Neben dem neuen „alte-Sorten-Gart

Die Obstbauschule Schlachters braucht mehr Platz – Doch der geplante Neubau gefällt nicht jedem in Sigmarszell

Eigentlich hätten die Sigmarszeller Gemeinderäte gerne dieses Stück Wiese erhalten, um dort ihr kleines Baugebiet An der Obstbauschule zu erweitern. Doch nun will der Landkreis dort im Bereich der Einmündung von Erschließungsstraße und Burgknobelweg einen Neubau für die Obstbauschule errichten: Dieser Standort sei die einzige Option, den Obstbau-Wissenschaftlern moderne Arbeitsplätze zu geben. Denn auf der Fläche südwestlich des über 100 Jahre alten Schulhauses wird jener sogar vom Bezirk Schwaben geförderte Garten angelegt, in dem alte ...

Eine Hand einer jüngeren Person, hält die einer älteren

Kreis Lindau stärkt Anbieter von Kurzzeitpflege und plant neues Pilotprojekt zur ambulanten Pflege

Die Kreisräte wissen: Die Menschen im Landkreis Lindau werden immer älter. Was auch bedeutet: Immer mehr Menschen brauchen im Alter Hilfe und Pflege. Damit diese trotzdem möglichst lange zu Hause bleiben können, brauchen beispielsweise ihre pflegenden Angehörigen Unterstützung. Das will der Landkreis fördern. So hat der Kreistag jetzt einstimmig beschlossen, die Anbieter von Kurzzeitpflegeplätzen finanziell stärker zu fördern. Außerdem gibt es mehr Geld für die beiden Fachstellen für Pflegeberatung in Lindau und Lindenberg.

Eine E-Card und eine Bahncard

Verkehrsverbund Bodo sperrt sich weiter gegen die Bahncard: Nur mit der e-Card gibt es Nahverkehrs-Fahrscheine günstiger

Viele Bürger im Kreis Lindau haben eine Bahncard. Und sie ärgern sich: Seit dem Beitritt des Landkreises Lindau zum Verkehrsverbund Bodo Anfang 2018 ist diese Karte im öffentlichen Nahverkehr wertlos. Der Bodo erkennt sie nicht an, gewährt Bahncard-Kunden keine Rabatte auf Fahrscheine innerhalb des Verbundsgebiets.

Das wird sich auch bis auf Weiteres nicht ändern, wie Landratsamtsjurist Erik Jahn im Kreistag sagte. Lebhaft diskutiert haben die Kreisräte dort zudem den Vorgriff aufs künftige ÖPNV-Konzept.

Adalbert Emser zeigt sein Lieblingsmodell: Das Auto von Carl Benz, das er in 450 Stunden Arbeits- und Überlegungszeit gebaut hat

Einfach schön - trotz Regen und Wind

Die Gartentage Lindau sind mehr als eine Ausstellung von Blumen und Gartenzubehör. Wie wichtig sie sind, und welch gutes Zeichen das Interesse an ihnen sei, betont Ulrich Pfanner, der Vizepräsident des Bayerischen Landesverbands für Gartenbau und Landespflege. „In Zeiten von „Steingärten ist eine blühende Vielfalt wichtiger denn je“, sagt er, und fügt hinzu, dass er damit eher „Steinwüsten“ meine, und nicht das, was blühende Steingärten im eigentlichen Sinne sein sollten.

 Freuen sich über den sonnigen Start (von links): Bernd Brunner, Gartenfachberater des Landkreises Lindau, Robert Sulzberger, Ve

Gartentage starten mit Sonnenschein

Regen bringt Segen – die Natur kann das Wasser gut gebrauchen und die Besucher schützen sich einfach ordentlich. Also kann das Wetter der liebgewonnen Tradition „Gartentage Lindau“, die zum 14. Mal auf der Hinteren Insel die Herzen aller Gartenfreunde höher schlagen lassen, nichts anhaben. Am Freitag wurden sie feierlich eröffnet, vom Veranstalter Robert Sulzberger, Ulrich Pfanner, dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landesverbands für Gartenbau und Landespflege (der in diesem Jahr 125.