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Arztpraxis

Millionen Patientendaten ungeschützt im Netz

Sensible medizinische Daten von Millionen Patienten weltweit standen auf offen zugänglichen Servern im Netz, teils über Jahre hinweg.

Wie der Bayerische Rundfunk berichtete, stammen mehr als 13.000 der entdeckten Datensätze aus Deutschland von mindestens fünf verschiedenen Server-Standorten.

Zu den Daten gehören medizinische Bilder wie Brustkrebs-Screenings, Wirbelsäulenbilder und Röntgenaufnahmen. Der größte Teil der Datensätze entfalle auf Patienten aus dem Raum Ingolstadt und aus Kempen in Nordrhein-Westfalen, hieß es.

Ein Arzt hält ein Stetoskop und tippt gleichzeitig auf Tastatur

Sicherheitspanne: Sensible Daten ungeschützt im Netz

Weil ein Arzt den Computer seiner Ingolstädter Praxis falsch eingestellt hat, sind sensible Gesundheitsdaten von rund 7200 Patienten offen zugänglich im Internet gelandet. Das bestätigte das Landesamt für Datenschutzaufsicht (LfD) am Dienstag. Zuvor hatten der Bayerische Rundfunk (BR) und die US-Investigativplattform ProPublica berichtete, dass weltweit 16 Millionen medizinische Datensätze offen im Netz stünden. Darin fänden sich unter anderem Brustkrebsscreenings, Wirbelsäulenbilder und Röntgenaufnahmen - alles personalisiert.

Kritik an Gesichtserkennung an Bahnhöfen

Der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung sieht die geplante Ausweitung der Videoüberwachung mit Gesichtserkennung an Bahnhöfen sehr kritisch. Für eine flächendeckende biometrische Videoüberwachung gebe es keine konkrete gesetzliche Rechtsgrundlage, sagte Ulrich Kelber der dpa. Bevor hier keine Klärung erfolgt sei, sollten Ressourcen besser anderweitig investiert werden. Die Regierung will bis Ende 2024 nahezu alle großen Bahnhöfe mit moderner Videotechnik ausstatten.

Datenschutz: Mehr Klarheit bei anonymisierten Internetdaten

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber fordert mehr Verlässlichkeit, wenn Verbraucher in angeblich anonymisierte Datennutzung im Internet einwilligen sollen. Ganz oft gehe es in Wirklichkeit nur um pseudonymisierte Daten. Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail stünden nicht mehr drin, aber viele weitere Merkmale blieben erhalten, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Das sei kein Schutz. Konkret geht es etwa darum, dass Nutzer bei Online-Käufen gefragt werden, ob sie einer anonymisierten Verwendung von Daten für Marktforschungszwecke ...

Datenschützer: Kilometer-Maut für Pkw generell möglich

Nach dem Aus für die geplante Pkw-Maut gibt es Rückenwind für Forderungen nach einem neuen Modell mit Berechnung nach gefahrenen Kilometern. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat keine grundsätzlichen Einwände gegen eine solche Gebühr, bei der Fahrtstrecken von Privatwagen elektronisch erfasst werden müssten. „Es ist auf keinen Fall ausgeschlossen aus Sicht des Datenschutzes, dass intelligente Mautsysteme eingeführt werden“, sagte er der dpa.

Maut-Schild

Oberster Datenschützer hält andere Pkw-Maut für möglich

Nach dem Aus für die geplante Pkw-Maut gibt es Rückenwind für Forderungen nach einem neuen Modell mit Berechnung nach gefahrenen Kilometern.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat keine grundsätzlichen Einwände gegen eine solche Gebühr, bei der Fahrtstrecken von Privatwagen elektronisch erfasst werden müssten. „Es ist auf keinen Fall ausgeschlossen aus Sicht des Datenschutzes, dass intelligente Mautsysteme eingeführt werden“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Oberster Datenschützer: Andere Pkw-Maut möglich

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat keine grundsätzlichen Einwände gegen eine Pkw-Maut, die nach der gefahrenen Strecke berechnet wird. „Es ist auf keinen Fall ausgeschlossen aus Sicht des Datenschutzes, dass intelligente Mautsysteme eingeführt werden“, sagte Kelber. Es komme aber auf ihre Ausprägung an. Nach dem Scheitern der eigentlich geplanten Maut mit pauschalen zeitlichen Tarifen wird über andere Modelle diskutiert. Umweltschützer und Teile der Grünen machen sich für eine stärker ökologisch orientierte Gebühr nach ...

Datenschutzbeauftragter: Kein Schnellschuss bei E-Patientenakte

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor eingeschränkten Funktionen der elektronischen Patientenakte zum geplanten Start 2021 gewarnt. „Dass das Vorhaben jetzt beschleunigt werden soll, kann ich gut verstehen“, sagte Kelber der Deutschen Presse-Agentur. „Aber es kann nicht beschleunigt werden auf Kosten von Rechten der Patientinnen und Patienten.“ Es müsse von Anfang an möglich sein, auch nur einzelne Daten-Bestandteile für Ärzte freizugeben.

Das steckt hinter dem Hype um eine App, die Menschen altern lässt

Wer derzeit in den sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder Instagram surft, kommt an einem regelrechten Hype nicht vorbei: Menschen lassen sich mithilfe einer App um Jahre altern oder verjüngen.

Mithilfe von künstlicher Intelligenz bearbeitet die App "FaceApp" Bilder von Nutzern und legt verschiedene Filter auf Fotos. Millionenfach werden die Ergebnisse geteilt und verbreitet, die App selbst ist in den App-Stores seit Tagen auf Platz 1 der Charts.

FaceApp

FaceApp löst Promi-Hype und Datenschutz-Bedenken aus

Digitaler Spaß oder Sicherheitsrisiko? Die Smartphone-App FaceApp hat aktuell Hochkonjunktur. Millionen Menschen teilen in Sozialen Medien mit Hilfe der App um Jahrzehnte gealterte Bilder von sich.

Auch bekannte Stars wie der kanadische Rapper Drake oder der US-Komiker Kevin Hart befeuern mit gealterten Konterfeis den Hype. Unterdessen gibt es jedoch vermehrt Sicherheitsbedenken. Nun warnt auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber vor der Nutzung.