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Das Schwimmvergnügen fällt im November flach: Wegen der neuen Corona-Verordnung bleiben die Hallenbäder in der Doppelstadt ab Mo

Bäder müssen Pforten schließen

Die Hallenbäder in Villingen und Schwenningen machen ihre Pfcrten dicht. Am Mittwoch einigten sich Bund und Länder auf weitere Schritte zur Eindämmung der Corona-Pandemie, und wie in der Verordnung vorgesehen, schließen die Hallenbäder ab Montag, 2. November.

Das Schwenninger Neckarbad, das Hallenbad in Villingen und das Friedensschulbad sind ab Montag zu, teilt die Bäder Villingen-Schwenningen GmbH (BVS) mit. Diese Schließung ist vorerst bis Ende November geplant.

Jürgen Eßlinger (von links), Geschäftsführer Ulrich Köngeter und Natascha Toninger freuen sich auf den »nahezu nahtlosen« Überga

Gerüstet für die Hallenbadsaison

„Auf die Plätze, fertig, los!“, heißt es ab Montag wieder im Neckarbad. Nach der Sommersaison, die Corona-bedingt ausschließlich im Villinger Kneippbad stattgefunden hat, öffnet nun das Schwenninger Hallenbad wieder für Badegäste.

Der Startschuss fällt am Montag, 28. September, um 13 Uhr. Ab dann kann wieder täglich bis 20 Uhr gebadet und geschwommen werden. Die lediglich einwöchige Pause in dieser Woche führt dazu, dass die Bäder Villingen-Schwenningen GmbH (BVS) einen „nahezu nahtlosen Übergang“ in die Hallensaison ermöglichen ...

Die Corona-Pandemie hat auch den Winterbetrieb des Hallenbades unter der Leitung von Schwimmmeister Dietmar Hils fest im Griff.

Hallenbad öffnet mit Einschränkungen

Gesundheitsschwimmen ja, Aufenthaltsqualität nein – auf diese kurze Formel lässt sich der ab sofort beginnende Betrieb des Villinger Hallenbades bringen. Die gute Nachricht: Man kann in VS nach Schließung des Kneippbades immerhin nahtlos weiterhin zum Schwimmen und Baden gehen.

Ihrem öffentlichen Auftrag auch in Corona-Zeiten nachkommen zu können, hat sich die Bäder GmbH der Stadtwerke VS wiederum etlichen Gehirnschmalz kosten lassen. Und nicht nur das: Geschäftsführer Ulrich Köngeter lässt beim Pressetermin vor Ort keinen Zweifel ...

Die coliformen Bakterien im Trinkwasser von Villingen-Schwenningen bereiten den Verantwortlichen seit mehreren Jahren Sorgen. Nu

Ist die Quelle des Trinkwasser-Übels gefunden?

Ist die Ursache für die coliformen Bakterien im Trinkwasser von Villingen-Schwenningen endlich gefunden, die zur langatmigen Chlorung in den Jahren geführt hat?

Es war das Aufregerthema im Sommer 2017 in Villingen-Schwenningen schlechthin – coliforme Bakterien im Trinkwasser. 2018 und 2019 – beinahe dasselbe Spiel, auch wenn dann nicht mehr mit der umfangreichen Mineralwasser- Ausgabe durch die Stadtwerke an die Bürger reagiert werden musste.

Immer wieder zapfen Privatleute in der Villinger Hammerhalde große Mengen Trinkwasser ab. Die SVS will darauf nun reagieren.

Trinkwasserbrunnen wird zweckentfremdet

Nach einer ausgiebigen Wander- oder Radtour an heißen Sommertagen tut eine Abkühlung doppelt gut. Daher haben die Stadtwerke Villingen-Schwenningen (SVS) an vier Standorten in der Region Trinkwasserbrunnen aufgestellt. So kann bequem per Knopfdruck kostenlos ein halber Liter Wasser zum Verzehr entnommen und die mitgebrachte Trinkflasche direkt mit kühlem Wasser befüllt werden. Hinter dem Hochbehälter an der Hammerhalde fließt so frisches Trinkwasser aus dem Hahn.

Sie sind zu groß geraten. Manchmal ist klein zu sein nämlich das Größte: Wer weniger als 1,20 Meter misst, hat in den Bädern in

Vier Jahre, 1,21 Meter, zu groß

Eigentlich wollen die Kleinen ja möglichst gerne schnell groß sein. Geht es allerdings um den Schwimmbad-Eintritt in VS, dann haben kleinere Kinder einen klaren Vorteil: Sie kosten keinen Eintritt.

Die magische Marke liegt bei einem Meter und 20 Zentimetern. Wer größer ist, muss Eintritt bezahlen. Ein System, das oft Anlass für Diskussionen ist, aber in den Augen von Bäder- und SVS-Chef Ulrich Köngeter trotzdem gerecht ist: Bevor man dieses eingeführt hätte, waren Diskussionen an der Schwimmbadkasse an der Tagesordnung.

Auch im Villinger Hallenbad ist der Reparaturaufwand gestiegen.

BVS: Verlust bei 2,225 Millionen Euro

Geschäftsführer Ulrich Köngeter stellte in der jüngsten Gemeinderatssitzung neben der Bilanz der Stadtwerke VS GmbH (SVS) auch die Zahlen der Tochtergesellschaften vor.

Die Bäder Villingen-Schwenningen GmbH (BVS) verzeichnete im Geschäftsjahr 2019 eine Umsatzsteigerung. Dank bestem Sommerwetter, strömten die Besucher ins Kneippbad in Villingen. Die Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen konnten 2019 zum Abschluss gebracht werden. „Allerdings zeigte sich auch, dass der Reparaturaufwand in den übrigen Bädern von Villingen-Schwenningen ...

Andreas Glöckner, Techniker des Technologiezentrums Wasser (TZW), nimmt eine Wasserprobe, die dann im Labor in Karlsruhe mikrobi

Woher stammen die coliformen Keime?

Die Ursache für die coliformen Keime im Trinkwasser von VS-Schwenningen ist noch immer nicht gefunden. Deshalb lässt die Stadtwerke VS (SVS) GmbH nun mehr als 100 Leitungen von einer Spezialfirma spülen. Die entnommenen Proben könnten die Ursache ans Tageslicht bringen.

Seit dem Jahr 2017 beschäftigt die Stadtwerke, aber auch die Bürger von VS-Schwenningen und ein paar Umlandgemeinden das Thema der Trinkwasserverunreinigung mit sogenannten coliformen Keimen.

So eng darf es in diesem Corona-Sommer auf der Liegewiese des Kneippbades nicht zugehen. Archiv-Foto: Heinig

Das Kneippbad öffnet noch im Juni

Die gute Nachricht zuerst: Das Kneippbad in Villingen-Schwenningen öffnet noch im Juni und die Freiwassersaison wird diesmal bis 20. September dauern. Allerdings erwarten die Schwimm- und Badefreunde aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Einschränkungen.

Ulrich Köngeter, Geschäftsführer der Stadtwerke VS, Bäder-Abteilungsleiterin Natascha Toninger und der leitende Schwimmmeister für das Kneippbad, Jérôme Jover, stellten das laut Landesverordnung umfangreiche Regelwerk vor.

Die Spülung des Trinkwassernetzes erfolgt ab 15. Juni.

Stadtwerke spülen die Wasserleitungen

Die Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH (SVS) bereiten die Spülung des Trinkwassernetzes in Teilbereichen des Stadtbezirkes Schwenningen vor. Diese Maßnahme wurde bereits im Herbst 2019 angekündigt und soll nun am 15. Juni starten. Die Spülung wird voraussichtlich zwei Wochen andauern, teilt die SVS mit.

In den letzten Tagen wurden vorbereitende Maßnahmen getroffen und die im vergangenen Jahr eingesetzte Chlorung des Trinkwassers im Zentralbereich zwischen Villingen und Schwenningen schrittweise gesenkt.