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 Stadtdiakon Ulrich Föhr hat sechts Laptops inklusive Drucker und Software für Kinder armer Eltern gekaut. Die IT-Forma Comforts

Stadtdiakonat kauft Kindern Laptops

Das Stadtdiakonat sorgt dafür, dass Kinder von Eltern mit sehr kleinem Geldbeutel in der Schule mithalten können – insbesondere in den Zeiten der Pandemie. Denn dass der Präsenzunterricht durch Homeschooling ersetzt wurde, ist für solche Kinder ein Problem: „In meine Sprechstunde kommen Eltern die erzählen, dass ihr Kind die Hausaufgaben auf dem Handy machen muss, weil es keinen Computer hat“, sagt Stadtdiakon Ulrich Föhr. „Andere müssen ihre Arbeitsblätter in der Schule ausdrucken oder sie irgendwie fotografieren.

Nur noch verschmorte Reste: Die Brille des Vaters lag in der Nähe des Tatorts auf dem Esstisch.

Wenn die Mutter den Vater grausam tötet: Wie ein Mord das Leben einer Frau aus der Bahn wirft

Als der Polizist vor ihr steht, denkt sie zuerst an einen Unfall. Dass ihr Mann oder einer ihrer beiden Söhne verunglückt sein könnten. Doch das, was der Polizist ihr mitteilt, hätte sie sich im Leben nicht vorstellen können: Ihre Mutter hat ihren Vater ermordet. Seit diesem Tag im Januar 2020 kämpft sich die Tochter zurück in die Normalität.

Die Tat ist von unvorstellbarer Grausamkeit. An einem Vormittag schlug die damals 83 Jahre alte Frau ihren zehn Jahre jüngeren Ex-Mann mit einem Fleischerhammer auf den Kopf.

 Sie machen sich für die Armen stark: Verena und Vanessa Wieland (vorn) vom Gasthof Rebstock sowie (hinten) Streetworker Florian

Mittagstisch ist auch im zweiten Lockdown für die Armen da

Rindergulasch mit Spätzle, Hähnchen, Schnitzel, Linseneintopf – was nach der Speisekarte eines gutbürgerlichen Gasthofs klingt, sind Kostproben der Gerichte, die in letzter Zeit als Mittagessen für Bedürftige auf dem Kirchplatz von St. Petrus Canisius ausgegeben wurden.

Initiiert wurde die Aktion zu Beginn des ersten Lockdowns vom Verein Arkade und dem Dornahof in Zusammenarbeit mit der Herberge. Am 31. März 2020 wurde am Kirchplatz von St.

 Martin Hennings

„Häfler helfen“ sagt allen Spendern „Danke“ und „Vergelt’s Gott“

Ganz ehrlich? Angesichts von Lockdown und Kurzarbeit, nicht nur wirtschaftlicher Verunsicherung und wachsenden Zukunftsängsten haben wir in diesem Winter eigentlich mit einem eher mauen Ergebnis für „Häfler helfen“ gerechnet. Was dann aber passiert ist, was Sie, liebe Spenderinnen und Spender, getan haben, das hat uns fast sprachlos gemacht: ein absolutes Rekordergebnis, fast 40 Prozent mehr Geld als im bisherigen Spitzenjahr. Dieses Zeichen der Solidarität mit Menschen in Not macht uns froh, stolz und glücklich.

 Gottfried Claß, Harald Ruppert, Ulrich Föhr, Dagmar Neuburger, Martin Hennings und Bernd Herbinger (von links) bedanken sich be

Rekordergebnis: 172 025 Euro für „Häfler helfen“

Die Häflerinnen und Häfler haben ein überwältigendes Zeichen gegen die Not ihrer bedürftigen Mitmenschen gesetzt: Bis 6. Januar haben sie 172 025 Euro für „Häfler helfen“ gespendet. Noch nie war die Unterstützung für die Hilfsaktion von „Schwäbischer Zeitung“, katholischer und evangelischer Kirche in Friedrichshafen so groß wie im Jahr der Coronakrise: Das bisherige höchste Spendenergebnis des vergangenen Jahres wurde um 48 096 Euro übertroffen.

Der katholische Dekan Bernd Herbinger und Codekan Gottfried Claß von der evangelischen ...

 Freuen sich über den tollen Erfolg der Spendenaktion (von links): Dagmar Neuburger, Sandra Schweizer und Ulrich Föhr.

Yogalehrerin sammelt 2033 Euro für Häfler helfen

Was für ein tolles Ergebnis: Sandra Schweizer (Mitte), Kinesiologin, Yogalehrerin und Physiotherapeutin mit Praxis in der Riedleparkstraße, kann ihre Hilfe derzeit nur sehr eingeschränkt anbieten und hat deshalb vor Weihnachten einen Adventskalender ins Internet gestellt, mit Achtsamkeitsimpulsen und Liedern. Dabei hat sie um Spenden für Häfler helfen gebeten – und so die stolze Summe von 2033 Euro zusammenbekommen. An der Hilfsaktion von Schwäbischer Zeitung, katholischer und evangelischer Kirche gefällt ihr besonders, dass „unbürokatisch, ...

 Stadtdiakon Ulrich Föhr freut sich über die großzügige Spende von Marcus und Werner Saupp für „Häfler helfen“.

Nagelneue Kleidung für „Häfler helfen“

Im Zuge seiner Geschäftsschließung hat Marcus Saupp, Inhaber des gleichnamigen Modehauses in der Schanzstraße und von Müller Moden, nicht verkaufte Kleidung an „Häfler helfen“ und Stadtdiakon Ulrich Föhr übergeben. Statt Hemden, Anzüge, Hosen und andere Kleidung wegzuwerfen oder einem Aufkäufer zu schenken, spendete Saupp seine letzte Neuware. Zusammen mit seinem Vater und Seniorchef Werner Saupp entschied er sich, obdachlosen und bedürftigen Männern in Friedrichshafen etwas Gutes zu tun.

Naveed Malik, Inhaber des Steak & Burger House (links), hat an Heiligabend 160 Menüs an Bedürftige verteilt. Bäckermeister Fab

Naveed Malik verteilt 160 Gratis-Menüs

Das waren arbeitsreiche Stunden für Naveed Malik, seine Familie und sein insgesamt zehnköpfiges Team am Nachmittag des 24. Dezember. Vor allem aber waren es Stunden, in denen es nur strahlende Gesichter gegeben hat – bei den Beschenkten, aber auch bei den Schenkenden. Der Inhaber des „Steak & Burger House“ in der Friedrichstraße hatte bedürftige Mitmenschen dazu eingeladen, sich ein leckeres Weihnachtsessen abzuholen oder bei Bedarf bringen zu lassen und viele nahmen die Einladung gerne an.

 Stadtdiakon Ulrich Föhr ist von der Spendenbereitschaft überwältigt.

„Häfler helfen“ sammelt 148 226 Euro

„Eine Krise bringt auch das Gute hervor, sagt man. Hier stimmt es.“ Stadtdiakon Ulrich Föhr spricht von Corona und der gesteigerten Unterstützung, die „Häfler helfen“ erfährt. Dass die Spendenaktion der katholischen und der evangelischen Kirche ausgerechnet in der Pandemie ihr bislang stärkstes Ergebnis einfahren würde, damit war nicht zu rechnen. Bis 22. Dezember wurden 148 226,16 Euro überwiesen. In dieser Summe sind 2355 Euro, die „Häfler helfen“ über die Adventsaktion der Sparkasse Bodensee zukamen - sowie 1500 Euro, die die Sparkasse als ...

Groß ist das Interesse am vorweihnachtlichen Essen „to go“, zu dem die Fränkel-Stiftung und die Teestube bedürftige Menschen auf

Fränkel-Stiftung und Teestube laden zum Hühnercurry „to go“ ein

Nein, es war nicht das gewohnte gemütliche Beisammensein im Haus der kirchlichen Dienste. Es gab auch kein Drei-Gänge-Menü wie in den Vorjahren und keine musikalische Begleitung. Auch die Gespräche untereinander mussten auf das Notwendigste beschränkt bleiben. Und doch war dieser Termin am Sonntagmittag um 13 Uhr auf dem Vorplatz der Canisiuskirche etwas ganz Besonderes – weil er gezeigt hat, dass man mit bedürftigen Mitmenschen trotz aller gebotenen Distanz und trotz aller Einschränkungen auch in Corona-Zeiten im Herzen verbunden sein kann.