Suchergebnis

Gletscherlagune

Polarregionen klimarelevant und gefährdet

Im Sommer brennen in Alaska und Sibirien Tausende Quadratkilometer Tundra und Taiga. In weiten Teilen der Arktis werden neue Hitzerekorde verzeichnet.

Und in Island schmilzt ein Gletscher soweit ab, dass er nicht mehr als Gletscher gilt. „Auch 2019 belegen die Satellitenbeobachtungen den fortschreitenden Verlust großer Meereisgebiete in der Arktis und die fortschreitende Dynamisierung antarktischer und grönländischer Kontinentaleismassen“, schreibt der Vorsitzende des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM), Prof.

Wärme lässt Feuerquallen schneller wachsen

Sie sehen faszinierend aus, können aber große Schmerzen auslösen: Feuerquallen. An der deutschen Ostseeküste werden die wirbellosen Meerestiere immer wieder vom Wind aus dem tiefen Meer an die Strände gespült. Wegen der Hitze sind die Quallen nach Angaben eines Meeresforschers derzeit allerdings größer als sonst. „Wir haben diesen Sommer besonders warme Temperaturen, wie jeder mitbekommt. Von daher wachsen die Tiere schneller“, sagte Ulrich Bathmann vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde der dpa.

Feuerqualle

Meeresforscher: Wärme lässt Feuerquallen schneller wachsen

Sie sehen faszinierend aus, können aber große Schmerzen auslösen: Feuerquallen. An der deutschen Ostseeküste werden die wirbellosen Meerestiere immer wieder vom Wind aus dem tiefen Meer an die Strände gespült.

Wegen der Hitze sind die Quallen nach Angaben eines Meeresforschers derzeit allerdings größer als sonst. „Wir haben diesen Sommer besonders warme Temperaturen, wie jeder mitbekommt. Von daher wachsen die Tiere schneller“, sagte Ulrich Bathmann vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde der Deutschen Presse-Agentur.

Kabeljau

Steigende Wassertemperaturen bedrohen Fischbestände

Berlin (dpa) - Wärmeres Wasser, weniger Sauerstoff und wachsende Versauerung: In den Ozeanen der Welt verschlechtern sich die Lebensbedingungen für Fische.

Viele Bestände werden sich deshalb in kühlere Regionen verlagern und insgesamt auch deutlich reduzieren - auch in Nord- und Ostsee. Das betonten Experten im Vorfeld des Europäischen Tag des Meeres (18. Mai) in Berlin. „Bis zum Jahr 2050 ist eine Abnahme der Bestände von mehr als 20 Prozent zu erwarten“, sagte Professor Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und ...

Gletscher in der Antarktis

Eisschmelze in Antarktis wohl nicht mehr zu stoppen

Seattle (dpa) - Gletscherschmelze mit Domino-Effekt: Der Zusammenbruch des Eisschildes in der Westantarktis ist neuen Studien zufolge wohl nicht mehr zu stoppen. Der Thwaites-Gletscher könnte aufgrund der Klimaerwärmung schon in 200 Jahren, spätestens aber in gut 1000 Jahren verschwunden sein.

Der Gletscher, der in die Amundsen-See mündet, dient als Stütze der benachbarten Eismassen. Kollabiert er, könnten weitere Gletscher rasch folgen.

Meeresschützer kritisieren Experiment mit Eisendünger in Antarktis

Wenige Tage vor einem Experiment mit Eisendünger im antarktischen Ozean haben Meeresschützer das deutsch- indische Forschungsprojekt scharf kritisiert. Die Aktionskonferenz Nordsee (AKN) in Bremen fordert einen Abbruch des Versuches auf dem Forschungseisbrecher «Polarstern».

Der Verein bezeichnete das Vorhaben als «größenwahnsinnigen Plan». Von Bord der Polarstern soll in den kommenden Wochen ein 300 Quadratkilometer großes Meeresgebiet mit sechs Tonnen Eisen gedüngt werden, um eine künstliche Algenblüte auszulösen.

Arktis-Klimawandel auch vom Weltraum aus sichtbar

Der Klimawandel in der Arktis ist auch aus dem Weltraum sichtbar. Der europäische Umweltsatellit «Envisat» hat in der Barentssee eine Algenblüte von ungewöhnlicher Größe fotografiert. Sie zieht sich bis zur Nordostpassage.

«Die Blüte ist stärker als im normalen Jahr», sagte der Meereswissenschaftler Ulrich Bathmann vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) am Montag in Bremerhaven. Sie sei aber auch besonders gut zu sehen, weil es in der Arktis gerade besonders wenig Eis gibt und auf dem Foto kaum Wolken die ...

Polarforscher entdecken rätselhafte Quallen unter Antarktiseis

Winzige Quallen unter dem Antarktis-Eis können nach Ansicht des Bremerhavener Alfred-Wegener-Institutes (AWI) Anzeichen eines Klimawandels sein. Ein Team habe die so genannten Salpen bei einer Expedition des Forschungsschiffes «Polarstern» erstmals unter der Eisdecke gefunden.

Das berichtete ein AWI-Sprecher am Mittwoch. Normalerweise kämen diese Quallen nur in wärmerem Wasser vor. Die «Polarstern» war am Mittwoch von der knapp siebenmonatigen Fahrt in die Antarktis zurückgekehrt.