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 Kurze Anreise von Ulm nach Götzis (von links): Zehnkampf-Bundestrainer Christopher Hallmann, Tim Nowak, Athletenbetreuer Walter

Götzis-Veranstalter blickt neidisch nach Ulm

Walter Weber, der beim 45. Hypo-Mehrkampf-Meeting am 25. und 26. Mai in Götzis für die Athletenbetreuung zuständig ist, war es auf der Pressekonferenz in Bregenz anzusehen, wie neidisch er in Richtung des SSV Ulm 1846 blickt – und sprach’s auch aus: „Der SSV ist 150 Kilometer weg und weiß fünf 8000er-Athleten in seinen Reihen. Es ist erstaunlich, was ein Verein ganz in der Nähe auf die Beine stellen kann.“

Neidisch blicken wiederum andere Veranstalter nach Götzis.

 Der Ulmer Christopher Hallmann ist neuer Bundestrainer der Zehnkämpfer.

Ulmer ist neuer Zehnkampf-Bundestrainer

Eine große Überraschung ist es nicht, aber nun ist der Generationswechsel amtlich: Ulms Leichtathletik-Trainer Christopher Hallmann ist vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) zum neuen Zehnkampf-Bundestrainer ernannt worden. Der 35-Jährige folgt zum 1. April auf den langjährigen Bundestrainer Rainer Pottel, der in Rente geht und Hallmann als seinen Nachfolger eingeführt und aufgebaut hatte.

Christopher Hallmann hat die Zehnkampf-Gruppe des SSV Ulm 1846 in den vergangenen Jahren in seiner bisherigen Rolle als ...


Hanna Klein (v.l.), Denise Krebs und Alina Reh in Aktion.

Reh selbstkritisch, aber zufrieden

Doppelsilber für die Frauen, eine weitere und unerwartete Qualifikation für die Europameisterschaft in Berlin und zum Abschluss noch eine Bronzemedaille für die Zehnkämpfer in der 400-Meter-Staffel waren die tolle Ausbeute der Leichtathleten des SSV Ulm 1846 bei der deutschen Meisterschaft in Nürnberg. Mit Silber für die Laichingerin Alina Reh über 5000 Meter war zu rechnen, der zweite Platz für Stabhochspringerin Stefanie Dauber mit der Normhöhe von 4,45 Meter kommt einer Sensation gleich.

Der Ulmer Tim Nowak (vorn) hat erstmals in einem Zehnkampf mehr als 8000 Punkte gesammelt.

Tim Nowak: „Ich bin der Marke so lange hinterhergelaufen“

Der Zehnkämpfer Tim Nowak vom SSV Ulm 1846 hat bei den offenen mitteldeutschen Mehrkampfmeisterschaften in Halle/Saale erstmals mehr als 8000 Punkte erzielt. Mit 8037 Punkten schloss der 22-Jährige den Wettkampf ab, nachdem er in der letzten Disziplin, dem 1500-Meter-Lauf, in 4:24,15 Minuten seine persönliche Bestzeit unterboten hatte. Im Interview spricht Nowak über den Zehnkampf in Halle, die Reaktionen auf seinen ersten 8000er und seine Chancen auf eine Teilnahme an den Europameisterschaften in Berlin.

Tim Nowak (links) und Manuel Eitel vom SSV Ulm 1846.

Starke Leistungen und ein paar Stolperer

Sie hatten sich viel vorgenommen für den zweiten Hallen-Siebenkampf des Jahres in der estnischen Hauptstadt Tallinn. Am Ende erfüllten sich aber nicht alle Erwartungen von Manuel Eitel und Tim Nowak vom SSV Ulm 1846, die in einem internationalen Feld Dritter und Fünfter wurden.

Noch eine Schippe drauf packen im Vergleich zum Siebenkampf drei Wochen zuvor in Frankreich – das war eigentlich das Ziel von Eitel und Nowak in Estland gewesen.

Auf und knapp neben dem Treppchen

Tim Nowak und Manuel Eitel sind mit Bestleistungen im Hallen-Siebenkampf ins Wettkampfjahr der Leichtathleten gestartet. Im internationalen Feld in Clermont-Ferrand belegten sie mit 5906 und 5807 Punkten die Plätze zwei und vier.

Das Experiment ist somit geglückt. Erstmals hatten sich die Ulmer Mehrkämpfer ohne Testwettkämpfe gleich zu Saisonbeginn einem Siebenkampf gestellt. Im französischen Clermont-Ferrand steigerte Nowak seinen Hausrekord um 74 Zähler auf 5906 Punkte und belegte hinter dem zweimaligen Vize-Weltmeister Oleksiy ...


Nass und kalt war es in Talence. Tim Nowak, Trainer Christopher Hallmann und Manuel Eitel (von links) hatten beim Saisonabschlu

Zwei Ulmer beenden die Saison mit Bestleistungen

Alles kann, nichts muss – mit dieser Ansage hatte Trainer Christopher Hallmann die Zehnkämpfer Tim Nowak und Manuel Eitel vom SSV Ulm 1846 zum Saisonende in das hochklassig besetzte Meeting im französischen Talence bei Bordeaux geschickt. Die beiden jüngsten Teilnehmer im Feld nutzten ihre Chance und begeisterten mit neuen Bestleistungen sowie den Plätzen fünf und sieben inmitten der Weltklasse.

Nowak kratzte erstmals an 8000 Punkten. 7942 Zähler und damit 104 mehr als je zuvor in einem Männer-Zehnkampf hatte der 22-Jährige am Ende.

Alina Reh: Neue Bestzeit und eine Medaille

Die Leichtathletin Alina Reh ist EM-Zweite der Altersklasse U23 über 5000 Meter. Die Läuferin vom SSV Ulm 1846 sicherte sich im polnischen Bydgoszcz mit neuer Bestzeit von 15:10,57 Minuten die Silbermedaille.

Das entwickelte sich zu einer Drei-Klassen-Gesellschaft. Schnell lag Yasemin Can uneinholbar in Front. Die Türkin mit kenianischen Wurzeln hatte zwei Tage zuvor bereits die 10 000 Meter für sich entschieden, auf der halben Distanz holte sie mit Meisterschaftsrekord von 15:01,67 Minuten das zweite Gold dieser Titelkämpfe.

Die Laichingerin Alina Reh (SSV Ulm 1846) nach ihrem Silberlauf in Bydgoszcz (Polen).

Neue Bestzeit und eine Medaille

Alina Reh aus Laichingen ist Vize-Europameisterin der Altersklasse U 23 über 5000 Meter (wir berichteten kurz). Die Läuferin vom SSV Ulm 1846 sicherte sich am Sonntag im polnischen Bydgoszcz mit neuer Bestzeit von 15:10,57 Minuten die Silbermedaille.

Das Rennen entwickelte sich zu einer Drei-Klassen-Gesellschaft. Schnell lag Yasemin Can uneinholbar in Front. Die Türkin mit kenianischen Wurzeln hatte zwei Tage zuvor bereits die 10 000 Meter für sich entschieden, auf der halben Distanz holte sie mit Meisterschaftsrekord von 15:01,67 ...

Ulmer Eitel scheidet im Halbfinale aus

Letztlich reichte die Zeit nach seiner Zerrung doch nicht, um bei der U 23-Europameisterschaft wieder an die Form vor der Verletzung anzuknüpfen: Manuel Eitel vom SSV Ulm 1846 blieb im polnischen Bydgoszcz über 100 Meter im Halbfinale hängen.

Der Zehnkämpfer setzte diesmal auf den Sprint und wurde in seinem Halbfinale in 10,65 Sekunden nur Siebter. Der 20-Jährige sagte enttäuscht: „Ich weiß nicht, wann ich in den vergangenen Jahren langsamer gelaufen bin.