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Teils belebte Innenstadt

Die Hälfte der Doppelstadt öffnet wieder

Am Montag dürfen kleinere Geschäfte in Baden-Württemberg ihre Türen wieder öffnen, die meisten bayerischen Händler müssen dagegen noch eine Woche länger warten. „Das ist natürlich enttäuschend für die Neu-Ulmer, die schon in den Startlöchern standen und sich zum Beispiel mit Mundschut ausgestattet haben“, sagt Citymanagerin Ina-Katharina Barthold vom Gewerbeverein „Wir in Neu-Ulm“ (WIN). Stefan Greiner, ihr Kollege vom Ulmer City Marketing, ist dagegen erleichtert: „Vor allem die kleinen Händler haben wenig finanzielle Rücklagen.

 Ein Marktbericht zeigt, dass in Sachen Wohnraum die Nachfrage in Ulm und Neu-Ulm nach wie vor größer ist als das Angebot.

Immobilien werden immer teurer – trotz Corona

Im Vergleich mit den Nachbarstädten ist Wohnen in der Region gar nicht so teuer: In Neu-Ulm kostet im Schnitt der Quadratmeter Wohnfläche 2704 Euro. Das ist deutlich weniger als in Stuttgart (5308), München (5806) oder Augsburg (2975).

Dies rechnete der Ulmer Makler Martin Tentschert für seinen neuen „Wohnmarktbericht“ aus, der nun erschien. Auch die siebte Ausgabe der Publikation strotzt wieder vor Daten wie diesen.

Inmitten der Corona-Krise kommt Tentschert bei der Vorstellung der 55 Seiten freilich nicht drumherum ...

Fußballspieler stehen in einer Reihe und strecken beide Hände in die Luft

Das machen die Bundesliga-Helden des SSV Ulm 1846 heute

Vor 20 Jahren hat der SSV Ulm 1846 Fußball, der damals noch zum Hauptverein gehörte und ohne den Zusatz „Fußball“ auskam, seine bislang prägendste Saison erlebt: Die bis heute erste und einzige Spielzeit in der Bundesliga. 1999/2000 war das.

Mit dem direkten Wiederabstieg und in der Folge drei Insolvenzen hatte die Phase zwar auch einige unschöne Folgen, das Ulmer Donaustadion war seitdem aber nie mehr so voll und der Fußball in der Stadt nie mehr so wichtig wie damals.

Drummer Harry Reischmann an seinem Arbeitsplatz.

Ein Schlagzeuger im Homeoffice – wie dieser Profi-Drummer mit der Corona-Krise umgeht

5. Januar 2020, Neujahrsempfang in der Illertisser Schranne. Harry Reischmann gibt alles: Der Drummer des City Swingtett wirbelt über sein Schlagzeug, und nicht nur Bürgermeister Jürgen Eisen am Rednerpult schaut begeistert zu.

Dichtgedrängt stehen die Zuschauer im Raum und lauschen dem Ulmer. Nach seinem Solo packt Harry Reischmann schnell seine Sticks zusammen, ein anderer Musiker übernimmt ab jetzt – denn schon eine Stunde später steht für den Ulmer der nächste Gig an, diesmal in einer Günzburger Rockkneipe.

 Münsterplatz

Rundgang in einer Geisterstadt

Eigentlich könnte es schöner kaum sein: Die Sonne lässt sich am Freitagmittag ab und an blicken. Auf dem Münsterplatz sitzen Menschen im Café Tröglen in Blickrichtung des Münsters und lassen sich den Cappuccino schmecken. Es ist ruhig. Sehr ruhig. Zu ruhig für einen Freitag. Fühlt sich so Endzeitstimmung an?

So empfindet zumindest die Inhaberin eines Kiosks in der Hafengasse. Sie darf im Gegensatz zu den meisten anderen Geschäften in Ulm noch öffnen.

 Auch die Busse in Ulm und Neu-Ulm bleiben vorne jetzt geschlossen.

Corona: Busse bleiben vorne zu, kein verkaufsoffener Sonntag in Ulm – aber Münster bleibt geöffnet

Weitere Absagen in Ulm und der Region wegen der Corona-Epidemie.

Der verkaufsoffene Sonntag, der am 29. März, in der Ulmer Innenstadt stattfinden sollte, wurde gestrichen. Das teilte Citymanager Stefan Greiner am Freitagvormittag mit. Die Maßnahme sei mit Oberbürgermeister Gunter Czisch abgestimmt. Mit der Absage entspreche der Veranstalter des verkaufsoffenen Sonntags, der Verein Ulmer City Marketing, „den Bemühungen von Bund und Ländern, der schnellen Verbreitung des Coronavirus so gut als möglich entgegenzuwirken“.

Ab dem 24. März können Bürger und Gäste in Meersburg günstiger den Bus nutzen.Foto: DPA/Arne Dedert

Verkehrsminister wirbt für einfachere Tarife im Nahverkehr

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) stellt den Verkehrsverbünden eine finanzielle Unterstützung beim Umbau für einen attraktiveren Nahverkehr in Aussicht. Hermann sagte mit Blick auf die Tarifreform beim Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS): „Sollten andere Verkehrsverbünde im Südwesten ihre Tarife im Interesse ihrer Fahrgäste und eines attraktiveren öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) vereinfachen, können sie entsprechend ihrer Größe mit einer Unterstützung des Landes rechnen.

Erste „Deli-Live-Session“ mit „Muttis Jam Gang“: Spontan Improvisieren, sich gegenseitig anfeuern und die Musik „live“ im Moment

Erste „Deli-Live-Session“ ein voller Erfolg

Jetzt wissen auch die Ulmer, wo Laichingen ist: Mehr als 100 Leute, darunter viele Gäste aus der Region, sind zum Auftritt der Ulmer Szene-Band „Muttis Jam Gang“ auf die Alb gekommen, die dem Publikum mit Soul, Funk und Jazz eingeheizt hat – Startschuss für eine neue Konzert-Reihe im Café Deli, die die Laichinger Innenstadt kulturell neu beleben soll. Das ist mit diesem fulminanten Auftakt eindeutig gelungen.

Für Deli-Wirt „Oki“ Orhan Kula war das eine wichtige Voraussetzung für die Fortsetzung der Konzerte mit weiteren Bands.

 Das freundliche und trockene Wetter hat auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt für zufriedene Gesichter gesorgt. Nur die Polizei ist nic

Händler auf Weihnachtsmarkt zufrieden – Bilanz der Polizei nicht erfreulich

Das freundliche und trockene Wetter der vergangenen Tage hat nach Angaben einer Stadtsprecherin auch auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt für zufriedene Gesichter gesorgt. Es sei immerhin kalt genug gewesen, dass Glühwein und Bratwurst schmeckten.

Auch der Ulmer Einzelhandel zieht demnach eine sehr positive Bilanz des zweiten Adventswochenendes. Ab Freitag waren die Parkhäuser in der City wieder sehr gut besucht, diese spiegelte sich auch an den guten Frequenzen in den Geschäften wider, wie Citymanager Stefan Greiner berichtet.

Eingang zum Hauptbahnhof

Ulm bekommt keinen neuen Hauptbahnhof – Absage der Bahn ist eine „Frechheit“

Aus Kostengründen verzichtet die Deutsche Bahn auf einen Neubau des Ulmer Hauptbahnhofs. Dies teilt das Unternehmen schriftlich mit.

„Allein die hohen Verlagerungskosten für die vorhandene Bahntechnik im Gebäude ließ kein anderes Ergebnis zu, als die Überlegungen für einen Neubau auf unbestimmte Zeit zurückzustellen“, so eine Bahnsprecherin. Trotz intensiver Bemühungen der Stadt Ulm sei leider keine wirtschaftlich tragfähige Lösung zur Umsetzung des City-Bahnhofs gefunden worden.