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 Beim Verladen der Fenster gehen die Mitarbeiter von Klaus Wachter besonders sorgsam vor.

Nach Zyklon Idai im März 2019: Mehr als hundert Fenster gehen nach Mosambik

Frühjahr 2019: Schreinermeister Klaus Wachter erfährt im Fernsehen von Zyklon Idai, der über das südostafrikanische Mosambik tobt. Er ist bestürzt. „Da sagte eine mosambikanische Frau in die Kamera, dass ihr Haus nicht einmal mehr Fenster und Türen habe“, erinnert Wachter sich. Er wollte helfen.

Mehr als 600 Tote im Frühjahr 2019 Zyklon Idai hat vor allem an der Küstenstadt Beira in Zentralmosambik eine Schneise der Verwüstung hinter sich hergezogen.

Unicef kritisiert ungleiche Bildungsausgaben

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat in einer Studie die ungleichen Bildungsausgaben in vielen Ländern angeprangert. Die Autoren verglichen Daten aus 42 Staaten. Sie fanden heraus, dass für die Bildung der Kinder aus den 20 Prozent der reichsten Haushalte im Schnitt doppelt so viele staatliche Gelder ausgegeben werden wie für die Kinder, die aus den 20 Prozent der ärmsten Haushalte stammen. Wenn die Bildungsausgaben nicht gleichmäßig verteilt würden, könnten die ärmeren Kinder den Aufstieg nicht schaffen, sagt Unicef-Chefin Henrietta Fore.

 Beim Verladen der Fenster gehen die Mitarbeiter von Klaus Wachter besonders sorgsam vor.

Nach Zyklon Idai im März 2019: Mehr als hundert Fenster gehen nach Mosambik

Frühjahr 2019: Schreinermeister Klaus Wachter erfährt im Fernsehen von Zyklon Idai, der über das südostafrikanische Mosambik tobt. Er ist bestürzt. „Da sagte eine mosambikanische Frau in die Kamera, dass ihr Haus nicht einmal mehr Fenster und Türen habe“, erinnert Wachter sich. Er wollte helfen.

Mehr als 600 Tote im Frühjahr 2019 Zyklon Idai hat vor allem an der Küstenstadt Beira in Zentralmosambik eine Schneise der Verwüstung hinter sich hergezogen.

Hans Tilkowski

„Der Ball war nicht drin“ - Die Fußballwelt trauert um Wembley-Torwart Hans Tilkowski

Drin oder nicht? Keine andere Frage hat Hans Tilkowski in seinem Leben häufiger beantwortet als die nach dem legendären Wembley-Tor.

Der Treffer zur vorentscheidenden 3:2-Führung der Engländer im WM-Finale von 1966 gegen Deutschland war eng mit seinem Namen verknüpft. Das Bild des damaligen deutschen Torhüters, wie er dem von Geoff Hurst an die Unterkante der Latte beförderten Ball hinterherschaut, wird auch seinen Tod überdauern. Der Kronzeuge von Wembley starb am Sonntag im Alter von 84 Jahren nach langer Krankheit im Kreise ...

Vier Männer schauen in die Kamera

Neue Alben bringt das neue Jahr

Alben von Taylor Swift und Madonna, Nick Cave und Ed Sheeran, Sarah Connor und Silbermond, Wilco und Neil Young – das Jahr 2019 hatte Pop- und Rockfans viel zu bieten. Für 2020 verspricht der Ausblick ähnliche Masse und Klasse. Ein alphabetischer Überblick mit schon feststehenden Terminen, klar absehbarer neuer Musik – und ein paar Spekulationen.

ABBA: Die Fans der schwedischen Pop-Legenden warten und warten. Viele hatten schon für 2019 auf neue Musik gehofft.

Bruce Springsteen

Alben-Ausblick: Diese Musik wird 2020 erwartet

Neue Alben von Taylor Swift und Madonna, Nick Cave und Ed Sheeran, Sarah Connor und Silbermond, Wilco und Neil Young - das Jahr 2019 hatte Pop- und Rockfans viel zu bieten. Für 2020 verspricht der Ausblick ähnliche Masse und Klasse. Ein alphabetischer Überblick der Deutschen Presse-Agentur mit schon feststehenden Terminen, klar absehbarer neuer Musik - und ein paar Spekulationen.

ABBA: Die Fans der schwedischen Pop-Legenden warten und warten.

Kinder in Syrien

UN: „Tödliches Jahrzehnt“ für Kinder in Krisengebieten

Im vergangenen Jahrzehnt haben sich die nachgewiesenen Gewalttaten gegen Kinder in Krisengebieten einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef zufolge fast verdreifacht. Ein „tödliches Jahrzehnt“ für Kinder gehe seinem Ende zu, teilte Unicef in der Nacht zum Montag mit.

Seit 2010 seien insgesamt 170.000 schwere Misshandlungen von Kindern in Krisengebieten nachgewiesen worden - durchschnittlich 45 pro Tag. Darunter fielen zum Beispiel Tötungen, Verstümmelungen, sexuelle Gewalt, Entführungen oder Angriffe auf Schulen oder ...

UN: Gewalt gegen Kinder in Krisengebieten verdreifacht

Im vergangenen Jahrzehnt haben sich die nachgewiesenen Gewalttaten gegen Kinder in Krisengebieten einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef zufolge fast verdreifacht. Ein „tödliches Jahrzehnt“ für Kinder gehe seinem Ende zu, teilte Unicef mit. 2018 seien insgesamt 24 000 schwere Misshandlungen von Kindern in Krisengebieten nachgewiesen worden, fast dreimal so viele wie noch 2010. Darunter fallen zum Beispiel Tötungen, Verstümmelungen oder sexuelle Gewalt.

Die Lage der von der Armee vertriebenen Zivilisten wird immer schlechter. Vor allem die Kinder leiden.

In Idlib sind Hunderttausende bei Eiseskälte auf der Flucht

Im Gegensatz zu anderen arabischen Diktatoren verzichtet Syriens Alleinherrscher Baschar al-Assad meist auf große Worte. Seine Armee mache „bei der Befreiung des Landes große Fortschritte“, beschrieb der studierte Augenarzt unlängst in einem Interview mit „Paris Match“ den Vormarsch seiner Truppen in der syrischen Provinz Idlib. Über die Vorgehensweise der von der russischen Luftwaffe unterstützten Armee verlor der Diktator kein Wort.

Denn Assad sieht „das Recht“ auf seiner Seite.

Professor Dr. Jörg M. Fegert ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie sowie Sprec

Trauma-Experte: „Kinder brauchen ein Minimum an Privatsphäre, Spielmöglichkeiten und Bildung“

Professor Dr. Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Ulm, sieht gute Chancen, dass Kinder, die unter den Folgen traumatischer Situationen leiden, geheilt werden können. Der Weg dorthin führe vor allem über das Erzählen des Erlebten, sagt Fegert, der zudem Sprecher des Zentrums für Traumaforschung der Universität Ulm ist, im Interview mit Claudia Kling. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die Kinder an einem Ort lebten, an dem sie sich sicher und geborgen fühlten.