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Schwere Krawalle in griechischem Migrantenlager auf Samos

Im völlig überfüllten Migrantenlager der griechischen Insel Samos hat es am Montagabend nach einem Streit zwischen Syrern und Afghanen schwere Krawalle gegeben. Nach einer Messerstecherei kam es zu Ausschreitungen mit der Polizei.

Es brachen Feuer im und um das Lager aus. Mindestens drei Menschen sind nach Angaben des zuständigen Migrationssekretärs Manos Logothetis durch Messerstiche verletzt worden. Weitere acht Menschen seien mit Atembeschwerden ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es.

Ras al-Ain

Erdogan setzt seine Offensive gegen Kurden fort

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat seine Militäroffensive im Nachbarland Syrien trotz US-Sanktionen unbeirrt fortgesetzt.

In Nordsyrien lieferte sich die türkische Armee auch am Dienstag weiter erbitterte Gefechte mit der Kurdenmiliz YPG. Die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer sofortigen Waffenruhe blieb zunächst folgenlos. US-Truppen setzten sich unterdessen aus der Stadt Manbidsch Richtung Irak ab.

Weiter hohe Flüchtlingszahlen in der Ägäis

Die Zahl der in Griechenland ankommenden Migranten bleibt hoch. Vor der griechischen Insel Farmakonisi griff die griechische Küstenwache in den vergangenen 24 Stunden 85 Migranten auf. Auf Samos seien 19 Migranten angekommen. Im Westen Griechenlands hatte die Küstenwache am Freitag 60 Migranten aufgegriffen, die wohl nach Italien wollten. Drei mutmaßliche Schleuser wurden festgenommen. Die Registrierzentren auf den griechischen Inseln sind restlos überfüllt.

Innenminister Horst Seehofer

Seehofer warnt vor „Flüchtlingswelle“

Ohne eine gemeinsame europäische Kraftanstrengung droht nach Ansicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) schon bald eine neue Flüchtlingskrise.

„Wir müssen unseren europäischen Partnern bei den Kontrollen an den EU-Außengrenzen mehr helfen. Wir haben sie zu lange alleine gelassen“, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“. „Wenn wir das nicht machen, werden wir eine Flüchtlingswelle wie 2015 erleben - vielleicht sogar noch eine größere als vor vier Jahren.

Migranten in Griechenland

Athen bringt Hunderte Flüchtlinge zum Festland

Um die überfüllten Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln im Osten der Ägäis zu entlasten, hat die Regierung in Athen gut 350 Migranten aufs Festland bringen lassen.

Hunderte weitere Migranten sollten am Montag nach Piräus zum Festland gebracht werden, berichtete das Staatsfernsehen (ERT).

Bereits am Vortag hatte Verteidigungsminister Nikos Panagiotopoulos im Fernsehen erklärt, der Anstieg der Flüchtlingszahlen aus der Türkei nach Griechenland nehme „die Dimensionen einer Nationalen Krise an“.

Migration im Mittelmeer

„Ocean Viking“: Flüchtlinge dürfen in Italien an Land

Im Ringen um eine Lösung für Migranten-Rettungsschiffe auf dem Mittelmeer bietet Deutschland an, künftig jeden vierten Geretteten von Italien zu übernehmen. Das machte Innenminister Horst Seehofer deutlich.

Er bezog sich auf Verhandlungen über einen Mechanismus zur Verteilung von aus Seenot geretteten Bootsflüchtlingen in Europa. Die Gespräche liefen noch, sagte der CSU-Politiker der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag). Wenn aber alles bleibe wie besprochen, „können wir 25 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen übernehmen, die vor ...

UNHCR begrüßt Angebot zur Migrantenaufnahme aus Italien

Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat die deutschen Pläne begrüßt, ein Viertel der in Italien ankommenden Bootsflüchtlinge aufzunehmen. „Wir hoffen, dass die deutsche Initiative ein Schritt in Richtung auf ein berechenbares System ist, das die geordnete und zeitnahe Ausschiffung von Menschen ermöglicht, die auf See gerettet werden“, teilte eine Sprecherin mit. Man hoffe, dass andere Länder nun auch Verantwortung übernähmen. Innenminister Horst Seehofer hatte der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt, die Bundesregierung sei bereit, jeden vierten in Italien ...

Erdogan

Migrantenzustrom: Athen ruft EU zur Aufnahme von Kindern auf

Griechenland hat die anderen EU-Staaten aufgerufen, zumindest minderjährige Migranten aus den Registrierlagern auf den Inseln der Ägäis aufzunehmen. Dort sind zurzeit mehr als 24.000 Menschen untergebracht.

Rund 40 Prozent von ihnen sind laut UN-Organisationen und griechischen Behörden Minderjährige im Alter unter 17 Jahren. „Es kann nicht sein, dass ein Land sich weigert, 50 oder 100 Kinder aufzunehmen“, sagte der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis am Sonntag im Staatsfernsehen (ERT).

Syrische Flüchtlinge

Erdogan droht EU erneut mit Grenzöffnung für Flüchtlinge

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat erneut damit gedroht, die Grenzen nach Europa für syrische Flüchtlinge zu öffnen. Ankara könne einen möglichen weiteren Flüchtlingszustrom aus Syrien nicht alleine schultern, sagte Erdogan am Samstag.

Ähnlich hatte er sich bereits in einer Rede in Ankara am Donnerstag geäußert. Es gebe „eine neue Migrationsbedrohung“ aus der letzten syrischen Rebellenhochburg Idlib entlang der türkischen Grenze, sagte Erdogan.

Erneut Hunderte Migranten in Griechenland angekommen

Der Flüchtlingszustrom aus der Türkei zu den griechischen Inseln im Osten der Ägäis dauert an. Von gestern Morgen bis heute Mittag setzten laut Polizei 424 Migranten zu den Inseln und damit auch in die EU über, berichtet der griechische Staatsrundfunk. In den für 6000 Menschen ausgelegten Registrierlagern auf den Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos harren bereits mehr als 24 000 Menschen aus. Im August kamen laut UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR 8103 Menschen auf den griechischen Inseln an.