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In Südafrika lag die Arbeitslosenquote zum Jahresbeginn bei 30,1 Prozent – dann kam auch noch Corona.

Die Krise und das Grundeinkommen

Der Job weg, die Einkommensquelle versiegt – aber die Kosten bleiben: Weltweit stürzt die Corona-Krise viele Menschen in Existenznot. Kritisch wird es vor allem in Ländern mit ohnehin schon vielen armen Menschen. In Südafrika etwa lag die Arbeitslosenquote zum Jahresbeginn bei 30,1 Prozent, und das war vor dem Corona-Lockdown. Nun wird sie auf über 50 Prozent geschätzt. Die Regierung erwägt daher ein staatliches Grundeinkommen für alle Bürger zwischen 18 und 59 Jahren.

Coronavirus - Südafrika

Die Krise und das Grundeinkommen

Der Job weg, die Einkommensquelle versiegt - aber die Kosten bleiben: Weltweit stürzt die Corona-Krise viele Menschen in Existenznot.

Kritisch wird es vor allem in Ländern mit ohnehin schon vielen armen Menschen. In Südafrika etwa lag die Arbeitslosenquote zum Jahresbeginn bei 30,1 Prozent, und das war vor dem Corona-Lockdown. Nun wird sie auf über 50 Prozent geschätzt.

Die Regierung erwägt daher ein staatliches Grundeinkommen für alle Bürger zwischen 18 und 59 Jahren.

Die bulgarische Polizei riegelt in der Corona-Krise Roma-Siedlungen ab – wie hier Fakulteta in der Hauptstadt Sofia.

Roma als Krisen-Opfer in Südosteuropa

Die Roma in Bulgarien und Rumänien leiden stark unter den sozialen Auswirkungen der Corona-Krise. Stadtviertel, in denen Roma leben, wurden während der Pandemie abgesperrt. Zuweilen vermischen sich Prävention und Vorurteile.

So wurden rund um das Sofioter Viertel Fakulteta zu Beginn der Coronavirus-Pandemie Checkpoints errichtet, weil die bulgarische Regierung annahm, dass in dem Roma-Viertel der Erreger mehr grassieren würde. Außerhalb des Viertels konnten sich die Bürger frei bewegen.

UN: Jemen durch Krieg Vierteljahrhundert zurückgeworfen

Der Bürgerkrieg im Jemen hat das bitterarme Land auf der arabischen Halbinsel nach Einschätzung der Vereinten Nationen Jahrzehnte in die Vergangenheit katapultiert. Der Jemen sei nach vier Jahren Krieg „in seiner Entwicklung fast um ein Vierteljahrhundert zurückgeworfen worden“, sagte der Leiter des UN-Entwicklungsprogramms UNDP, Achim Steiner, in New York. 80 Prozent der etwa 28 Millionen Jemeniten seien auf Hilfe angewiesen. Zehn Millionen Menschen seien wortwörtlich eine Mahlzeit vom Verhungern entfernt.

Passanten

Deutsche halten sich nicht für besonders freundlich

Die Menschen in Deutschland sind von der Freundlichkeit ihrer Mitbürger im Schnitt nicht sonderlich beeindruckt. Das zeigen die Ergebnisse einer internationalen Online-Befragung durch das Basel Institute of Commons and Economics.

Und noch etwas belegen die Daten, die von den Forschern um den Soziologen Alexander Dill erhoben wurden: Einen kausalen Zusammenhang zwischen Frieden, Wohlstand und Freundlichkeit gibt es nicht.

Die Befragten waren aufgerufen, auf einer Skala von 1 (niedrig) bis 10 (hoch) anzukreuzen, wie sie die ...

Schutzzone

In der Antarktis entsteht größte Meeresschutzzone der Welt

Eisiger „Garten Eden“: Die größte Meeresschutzzone der Welt entsteht in der Antarktis nahe des Südpols. Experten bezeichnen die nach fünf Verhandlungsjahren getroffene Vereinbarung als historischen Durchbruch. Das Gebiet ist viermal so groß wie Deutschland.

Dort darf nicht mehr gefischt werden, beschlossen 24 Länder und die Europäische Union zum Abschluss des Treffens der Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) in Hobart in Australien.

Schneeleopard

Naturschützer fordern besseren Schutz von Schneeleoparden

Für einen besseren Schutz von Schneeleoparden fordert die Umweltorganisation WWF mehr Unterstützung für Bauern in Asiens Bergregionen und härtere Maßnahmen gegen Wilderei.

Denn die grazile Großkatze mit dem langen weißgrau-gepunkteten Fell, die in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens und im Himalaya lebt, ist in ihrem Bestand bedroht. Nach WWF-Angaben gibt nur noch etwa 4000 freilebende Tiere, rund ein Fünftel weniger als vor 20 Jahren.