Suchergebnis

Sturz

Schlimmer Dygert-Sturz - Brennauer verpasst Bronze nur knapp

Ein schwerer Sturz von Titelverteidigerin Chloé Dygert hat den Auftakt der Straßenrad-WM im italienischen Imola überschattet.

Die 23 Jahre alte Amerikanerin befand sich mit deutlicher Bestzeit auf Goldkurs, als sie in einer Kurve von der Fahrbahn abkam und mit hoher Geschwindigkeit über eine Leitplanke stürzte. Die später veröffentlichten Bilder zeigten schwere Verletzungen: Dygert hatte sich das komplette linke Knie aufgeschlitzt, knieabwärts lief das Blut in Mengen hinunter.

Maximilian Schachmann

Schachmann will auf hügeligem Imola-Kurs WM-Coup landen

Für eine Pause hat Maximilian Schachmann keine Zeit. Selbst ein schwerer Sturz samt Schlüsselbeinbruch sowie 3484 harte Tour-de-France-Kilometer können den deutschen Allesfahrer nicht davon abhalten, wenige Tage später auch noch das WM-Straßenrennen im italienischen Imola anzugehen - als Kapitän.

„Ich bin nach wie vor der Mann fürs Finale, denke ich“, sagt Schachmann selbstbewusst im Vorfeld der mühsamen 258-Kilometer-Tortur rund um das berühmte „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“, wo sich Start und Ziel befinden.

Imola

Das muss man zur Straßenrad-WM in Imola wissen

Die Coronavirus-Pandemie hat den kompletten Kalender der Radsport-Profis durcheinandergewirbelt. Tour de France, Vuelta und Giro d'Italia haben neue Termine bekommen, zahlreiche Frühjahrsklassiker werden 2020 zu Herbstrennen.

Nur das WM-Straßenrennen hat seinen ursprünglichen Termin (27. September) behalten. Dennoch wird bei der Straßenrad-WM einiges anders als geplant.

AUSTRAGUNGSORT

Eigentlich waren die Schweizer Gemeinden Aigle und Martigny für die Austragung vorgesehen, doch daraus wurde kurzfristig nichts.

Lisa Brennauer

Deutsches Rad-Team: Top-10-Platzierung als Ziel

Die deutschen Frauen hoffen bei der Straßenrad-WM im italienischen Imola auf einen Auftaktcoup beim Einzelzeitfahren.

„Ich denke, dass wir eigentlich beide gute Karten haben. Ich hoffe, dass wir beide einen Platz unter den Top 10 ergattern können. Der Kurs liegt uns gut“, sagte Lisa Brennauer in einer Video-Schalte. Die 32 Jahre alte Allgäuerin, die 2014 den Weltmeister-Titel im Einzelzeitfahren erobert hatte, und Mieke Kröger gehen am Donnerstag (14.

Team Arkéa-Samsic

Nach Razzia: Team Arkéa-Samsic bestätigt Anhörungen

Nach der Razzia beim Radsportteam Arkéa-Samsic während der Tour de France hat der französische Rennstall die Anhörung von zwei Fahrern durch die Polizei bestätigt.

Die beiden Radprofis seien als Zeugen befragt worden und hätten anschließend nach Hause gehen können, teilte Arkéa-Samsic mit. Namen wurden nicht genannt.

Am Tag der Königsetappe der 107. Frankreich-Rundfahrt zum Col de la Loze am 16. September waren im Teamhotel in der Nähe des Wintersportorts Méribel laut Medien Hinweise auf Doping entdeckt worden.

Nairo Quintana

Zwischen Doping-Razzia und Terminhatz: Rad-WM mit Reizfigur

Erst eine Doping-Razzia bei der Tour de France, nun die große Reizfigur bei der Straßen-WM?

Der kolumbianische Rad-Star Nairo Quintana ist nach der Aufnahme von Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Marseille in die Offensive gegangen und hat sich vehement gegen alle Doping-Vorwürfe gewehrt. „Ich habe nichts und hatte niemals etwas zu verstecken. Ich war während meines gesamten Sportlebens ein sauberer Radprofi“, schrieb Quintana in einer Botschaft, die er zwischen Tour-Finale und WM-Start in Imola am Donnerstag in den Sozialen ...

Maximilian Schachmann

Maximilian Schachmann: „WM hat nicht an Wert verloren“

Der deutsche Radsport-Hoffnungsträger Maximilian Schachmann hält die Straßenrad-Weltmeisterschaften 2020 für genauso wichtig wie sonst.

„An Bedeutung verliert die WM für mich nicht. Ich denke, dass immer noch sehr viele gute Fahrer am Start sind. Die Tour hat gezeigt, wie extrem hoch das Niveau 2020 ist. Es geht immer noch um das Regenbogentrikot. Die WM hat nicht an Wert verloren“, sagte Schachmann der Deutschen Presse-Agentur vor den Wettbewerben im italienischen Imola.

Fahrerfeld

Verdächtige im vermuteten Doping-Fall wieder auf freiem Fuß

Im vermuteten Doping-Fall bei der Tour de France sind zwei Verdächtige wieder auf freiem Fuß. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Marseille.

Diese hatte in der Nacht bestätigt, dass in dem Fall ein Arzt und ein Krankengymnast seit Montag im Polizeigewahrsam waren. Die beiden Verdächtigen wurden bereits in der Nacht auf freien Fuß gesetzt. Nach einer Razzia beim französischen Rad-Team Arkéa-Samsic noch während der Tour de France ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des ...

Zurück im Geschäft: Simon Gegenheimer.

Sie haben nichts verlernt

Großartiger Weltcupauftakt für das Mountainbike Racingteam Simon Gegenheimer (30 Jahre) und Marion Fromberger (19) sichern sich die Plätze drei und fünf beim Mountainbike Weltcup in Belgien. Damit steigen beide direkt wieder auf das Siegerpodium beim ersten UCI-Weltcup nach der Covid-Phase.

Nichts verlernt, so könnte man die Leistung beim Wiedereinstieg in das Weltcupgeschehen der beiden Mountainbikeprofis schlichtweg kommentieren. Sowohl Simon Gegenheimer als auch seine junge deutsche Teamkollegin Marion Fromberger fuhren, als ob ...

Maximilian Schachmann

Schachmann kritisiert UCI: „Das ist unglücklich“

Der deutsche Radprofi Maximilian Schachmann ist mit den derzeitigen Sicherheitsvorkehrungen im Radsport unzufrieden und hat auch den Weltverband UCI kritisiert.

„Wenn es um unsere Sicherheit geht, wird nichts gemacht. Die UCI wälzt die Verantwortung auf die Veranstalter ab. Das ist unglücklich, weil der Rennveranstalter Geld verdienen möchte und möglichst viele Zuschauer unterhalten will“, sagte Schachmann dem „Sportbuzzer“.

Der 26-Jährige vom Team Bora-hansgrohe bezieht sich damit auf die vielen Stürze in der jüngeren ...