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Coronavirus - Testpflicht an Grenze zu Tschechien

Tschechien hofft auf Einlenken Bayerns in Pendlerfrage

In den tschechischen Grenzregionen hofft man weiter auf ein Einlenken Bayerns bei der Corona-Testpflicht für Berufspendler, die in Deutschland arbeiten. Seit der Einstufung Tschechiens als Hochrisikogebiet müssen sich tägliche Grenzgänger alle 48 Stunden testen lassen. „Das wird aus meiner Sicht langfristig nicht aufrechtzuerhalten sein“, sagte der Präsident der Verwaltungsregion Karlsbad (Karlovy Vary), Petr Kulhanek, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern

Testpflicht belastet bayerisch-tschechische Beziehungen

Die verschärften Einreiseregeln führen zu Differenzen zwischen Bayern und Tschechien. Trotz Unverständnis auf tschechischer Seite rückt Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nicht von der Corona-Testpflicht ab, wie ein Regierungssprecher am Montag mitteilte. Einreisende aus einem Hochrisikogebiet wie Tschechien müssen einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen.

Der tschechische Regierungschef Andrej Babis wollte mit Söder telefonieren, um auf Erleichterungen zu dringen.

Hinweisschilder stehen kurz hinter der Grenze

Staus an Teststationen für Pendler

Kilometerlange Autoschlangen haben sich am Montag zeitweise vor den Corona-Teststationen an der bayerisch-tschechischen Grenze gebildet. Besonders in der Oberpfalz und in Niederbayern mussten Pendler nach Angaben der Behörden lange ausharren. Weil Tschechien als Hochrisikogebiet gilt, dürfen Grenzgänger nur mit einem höchsten 48 Stunden alten negativen Test einreisen.

Am ersten Arbeitstag seit der Verschärfung der Einreiseregeln stauten sich im Landkreis Cham schon am frühen Morgen Autos und Lastwagen.

Bob Hanning

Hanning: Handball-WM Blaupause für Großveranstaltungen

Die Handball-Weltmeisterschaft in Ägypten kann nach Meinung von DHB-Vizepräsident Bob Hanning als Vorbild für Großereignisse im Sport in Corona-Zeiten dienen.

Die Ägypter hätten der Sportwelt gezeigt, wie ein solches Turnier auf so einem Level ablaufen könne, sagte der 52-Jährige im Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Das kann eine Blaupause bis hin zur Fußball-EM oder sogar Olympia sein“, sagte Hanning.

Der für den Leistungssport zuständige Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB) lobte das ...

Coronatest-Hinweise an der deutsch-tschechischen Grenze

Ansturm auf Teststationen an bayerisch-tschechischer Grenze

Ansturm auf Corona-Teststationen an der bayerisch-tschechischen Grenze, eine erste Bilanz der FFP2-Maskenpflicht, Frauen in der CSU, die den Druck auf den Ministerpräsidenten in Sachen Schulen erhöhen - das Coronavirus mit all seinen Folgen hat den Freistaat weiterhin fest im Griff. Ein Überblick, was am Wochenende wichtig war:

ANSTURM AUF CORONA-TESTS: Die strengeren Einreiseregeln für Menschen aus Tschechien nach Deutschland haben an manchen Grenzübergängen in Bayern zu teils langen Schlangen an den Teststationen geführt.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens

Bayern: Bundespolizei kontrolliert strengere Einreiseregeln

Angesichts der strengeren Einreiseregeln für mehr als 20 Länder mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen hat die Bundespolizei in Bayern ihre Maßnahmen verschärft. Es gebe intensivere Kontrollen und Fahndungen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag in München. Details nannte er nicht. Am Münchner Flughafen habe die Bundespolizei einem Sprecher zufolge die Passagiere von etwa 15 Flugzeugen im Blick, die im Laufe des Sonntags landen sollen.

Ridle Baku

Wolfsburgs Nationalspieler Baku wird zu „Air Ridle“

Am Samstag machte er auch noch seinem Namensgeber alle Ehre: Mit einem Kopfballtor wurde Fußball-Nationalspieler Ridle Baku quasi zu „Air Ridle“.

Trainer Oliver Glasner staunte nach dem Tor zum 1:0 des VfL Wolfsburg bei Bayer Leverkusen: „Ridle scheint alles zu können.“ Für den 22-Jährigen selbst war es eher ein überraschendes Erfolgserlebnis: „Das war mein erstes Kopfballtor.“

Nachvollziehbar: Denn gerade mal 1,76 Meter ist Baku groß.

Heiner Brand

Brand: Handball-WM hätte nicht stattfinden dürfen

Ex-Bundestrainer Heiner Brand hat sich in die Reihe der Kritiker an der Austragung der Handball-Weltmeisterschaft in Ägypten eingereiht. „Ich bin vielleicht auch ein bisschen ängstlich, weil ich vom Alter her ja inzwischen schon zur Risikogruppe gehöre. Aber ich denke, dass es überhaupt nicht zusammenpasst, eine WM in Pandemiezeiten abzuhalten. In anderen Sportarten sind große Turniere abgesagt worden, das hätte man auch im Handball so handhaben müssen“, sagte Brand in einem Interview der „Welt am Sonntag“ mit Blick auf die weltweite ...

Mundschutz am Strand

Grenzkontrollen und Einreiseregeln wegen Corona verschärft - Spahn kauft neues Medikament

Die Auflagen für den grenzüberschreitenden Reiseverkehr werden immer strenger. Die Bundesregierung verschärfte am Sonntag die Grenzkontrollen und Einreiseregeln, um die grenzüberschreitende Verbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen.

Für insgesamt fast 30 Länder mit besonders hohen Infektionszahlen oder besonders gefährlichen Virusvarianten gilt nun eine Testpflicht vor der Einreise. Zu diesen Hochrisikogebieten zählen folgende Länder:

Tschechien Portugal Spanien  Ägypten USA.

Johannes Golla (li.) und das DHB-Team streckten sich vergeblich, Spanien war zu abgezockt.

Martin Strobel: „Es ist generell kein schönes WM-Erlebnis“

Der Frust bei den deutschen Handballern sitzt tief. „Das tut einfach immens weh“, sagte DHB-Kapitän Uwe Gensheimer nach dem bitteren 28:32 (13:16) im WM-Schicksalsspiel gegen Spanien. Auch Bundestrainer Alfred Gislason hatte nach der vermeidbaren Niederlage zu kämpfen, sagte: „Ich ärgere mich schwarz, weil wir uns selbst um diese Chance bringen.“ Um in das Viertelfinale einzuziehen, muss Deutschland die verbleibenden Partien am Samstag (20.30 Uhr/ZDF) gegen Brasilien sowie am Montag (20.