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Recep Tayyip Erdogan

Westen berät über Umgang mit Erdogan

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat mit der angedrohten Ausweisung von zehn Botschaftern die Beziehungen des Westens zur Türkei vor eine neue Belastungsprobe gestellt.

Die betroffenen Staaten, darunter Deutschland und die USA, berieten über eine angemessene Reaktion auf Erdogans Ankündigung, ihre Botschafter zu unerwünschten Personen zu erklären.

Erdogan hatte zuvor im westtürkischen Eskisehir gesagt, er habe das Außenministerium angewiesen, die zehn Botschafter zur «Persona non grata» zu erklären.

Angela Merkel

Angela Merkel - Was bleibt, wenn sie geht?

„Was man vermisst, merkt man erst, wenn man es nicht hat“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer letzten Sommerpressekonferenz im Juli auf die Frage, was sie nach ihrem Abschied vermissen werde. Sie war zurückhaltend, wie immer, wenn es um Persönliches geht.

Auch die Menschen in Deutschland werden in einigen Wochen oder Monaten wissen, was sie nach 16 Jahren Amtszeit Merkel vermissen. Aber noch ist die Kanzlerin im Amt – und sie könnte es, wenn die Wahlergebnisse in etwa den Umfragewerten entsprechen, auch noch ein wenig ...

Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar beim Besuch die Sicherheitsmauer an der Grenze zu Iran.

Türkei will Afghanen mit Mauer aufhalten

Eine Mauer soll afghanische Flüchtlinge vor dem Grenzübertritt in die Türkei stoppen. Präsident Recep Tayyip Erdogan vollzieht mit der Abriegelung eine Kehrtwende.

Von einem Hügel an der iranischen Grenze blickt der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar auf ein helles Band aus Beton. Bis zum Horizont zieht sich eine neu errichtete Mauer, die afghanische Flüchtlinge aus der Türkei fernhalten soll. „Wir schneiden ihnen den Weg ab“, sagt Akar über die Flüchtlinge.

Der mutmaßliche Brandstifter, ein 45-Jähriger aus Ulm, hat sich in die Türkei abgesetzt.

Anschlag auf Synagoge: Ein früherer Weggefährte des Täters berichtet

Ein 45-Jähriger aus Ulm soll den Brandanschlag auf die Ulmer Synagoge verübt und sich nach der Tat in die Türkei abgesetzt haben. Nach ihm wird nun international mit Haftbefehl gefahndet. Das gaben die Ermittlungsbehörden jetzt bekannt.

Doch welches Motiv könnte der Mann gehabt haben? Antisemitisch? Islamistisch? Ein Zeitgenosse früherer Jugendtage des Tatverdächtigen sagt: „Davon war er kilometerweit entfernt.“

Ich mag ihn sehr als Mensch.

Joe Biden

Viel Show mit Biden: Nato feiert „neues Kapitel“ nach Trump

Austrittsdrohungen, Alleingänge und verbale Angriffe auf Bündnispartner: Für die Nato waren die vergangenen vier Jahre eine Schreckenszeit. Wie nie jemand zuvor weckte US-Präsident Donald Trump Zweifel daran, ob das 1949 gegründete transatlantische Bündnis eine Zukunft hat.

Ohne Rücksicht auf die Folgen stellte er beispielsweise in Frage, ob die USA im Ernstfall ihrer Verpflichtung zum militärischen Beistand nachkommen würden. Für ein Bündnis, das auf Abschreckung durch kollektive Verteidigung setzt, ein Super-Gau.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will sich erst am Montag zu Bidens Armenier-Erklärung äußern.

Erdogans auffälliges Schweigen zu Bidens Völkermord-Erklärung

Zwischen der Türkei und den USA werde ab sofort nichts mehr so sein wie vorher, schimpfte der türkische Nationalistenchef Devlet Bahceli: „Wir stehen an einer Wegscheide.“ Dass US-Präsident Joe Biden die osmanischen Massaker an den Armeniern offiziell als Völkermord eingestuft hat, will Bahceli nicht hinnehmen. Er werde jede Vergeltungsmaßnahme mittragen, erklärte der Rechtsnationalist und Koalitionspartner von Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Nicht nur Bahceli ist empört.

Mevlüt Cavusoglu

Biden-Aussage zu Massakern an Armeniern verärgert Ankara

Trotz Warnungen der Türkei hat US-Präsident Joe Biden die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges als Völkermord anerkannt und damit für Missstimmung in Ankara gesorgt.

«Das amerikanische Volk ehrt all jene Armenier, die in dem Völkermord, der heute vor 106 Jahren begann, umgekommen sind», hieß es gestern in einer vom Weißen Haus verbreiteten Mitteilung Bidens zum Gedenktag an die Massaker. Im Wahlkampf hatte Biden eine Anerkennung der Massaker an den Armeniern als Völkermord versprochen.

US-Präsident Biden

USA erkennen Massaker an Armeniern als Völkermord an

Trotz Warnungen der Türkei hat US-Präsident Joe Biden die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges als Völkermord anerkannt.

«Das amerikanische Volk ehrt all jene Armenier, die in dem Völkermord, der heute vor 106 Jahren begann, umgekommen sind», hieß es in einer vom Weißen Haus verbreiteten Mitteilung Bidens zum Gedenktag an die Massaker am Samstag. Im Wahlkampf hatte Biden eine Anerkennung der Massaker an den Armeniern als Völkermord versprochen.

Fünf Jahre Flüchtlingsdeal mit der Türkei

Fünf Jahre Flüchtlingsdeal mit der Türkei

Hunderttausende Flüchtlinge kamen 2016 in die Europäische Union: Unter massivem Druck handelte die EU den sogenannten Flüchtlingsdeal mit dem wichtigen Transitland Türkei aus. Fünf Jahre später kommen zwar deutlich weniger Migranten. Doch der Deal ist brüchig.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan schlug 2020 einen noch härteren Konfrontationskurs ein. Er befeuerte den Konflikt um Erdgas im östlichen Mittelmeer, erklärte die Grenze zu Griechenland für geöffnet und legte dann auch noch seinem französischen Kollegen Emmanuel ...

S-400 Raketenabwehrsystem

US-Sanktionen gegen Türkei stoßen auf geteiltes Echo

Die Sanktionen der US-Regierung gegen den Nato-Verbündeten Türkei wegen des Einsatzes eines russischen Raketenabwehrsystems sind international auf ein geteiltes Echo gestoßen.

Griechenland etwa begrüßte die Entscheidung „mit Genugtuung“, aus Russland kamen erwartbar kritische Töne. In der Türkei verurteilte auch die Opposition die Sanktionen via Twitter scharf. Das Außenministerium in Ankara hatte kurz nach der Entscheidung am Montagabend mitgeteilt, die Türkei werde in angemessener Weise und Zeit die nötigen Schritte gegen diese ...