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UN-Generaldebatte

Corona überschattet UN-Debatte - Sorge vor „Kaltem Krieg“

Die vom Coronavirus überschattete UN-Generaldebatte hat wachsende Spannungen in der Welt offenbart und Sorge vor einem Kalten Krieg zwischen den USA und China geschürt.

Bei der vor allem virtuell abgehaltenen Konferenz dominierten zum Auftakt am Dienstag gegenseitige Vorwürfe der Staatschefs zum Umgang mit Covid-19. US-Präsident Donald Trump forderte, Peking dafür zur Rechenschaft zu ziehen, die Ausbreitung des „China-Virus“ nicht gestoppt zu haben.

Vor der Generaldebatte der UN-Vollversammlung

Vereinte Nationen feiern 75-jähriges Bestehen - ohne Trump

Mit einem Festakt haben die Vereinten Nationen am Montag ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert - überraschend aber ohne Donald Trump.

Eigentlich hätte sich der US-Präsident mit einer vorab aufgezeichneten Video-Botschaft als erster Vertreter der 193 Mitgliedsstaaten äußern sollen. Stattdessen redete nur die amerikanische Vize-Botschafterin Cherith Norman Chalet. Die ansonsten hochrangigen Vertreter beteuerten die Bedeutung der Vereinten Nationen - verlangten aber auch Reformen.

 Gordon Brettsteiger auf der Adler-Kleinkunstbühne.

Gordon Brettsteiger erklärt einfach alles

Auf der Kleinkunstbühne im Adler in Dietmanns eröffnete Frank Smilgies alias Gordon Brettsteiger die neue Spielsaison. Der Professor der Uschi Glas Privatuniversität für angewandte Freizeit und weitreichendes Abschweifen dröselte an diesem Abend buchstäblich die Welt auf. „Brettsteiger erklärt alles“ durften die Zuschauer deshalb durchaus wörtlich nehmen.

„Björn“Die Kunstfigur von Frank Smilgies, ein fescher Enddreißiger in beigem Cordanzug entführt seine Gäste in die niedersächsische Heimat Uelzen.

Menschen in Gaza haben am Freitag gegen die Einigung protestiert.

Feinde zu Freunden

Die historische Vereinbarung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wird ab sofort den Nahen Osten prägen. Carlo Masala, Professor an der Bundeswehr-Universität in München, sieht die Vereinbarung als „Zeitenwende“ in der Region. „Das hat schon Camp-David-Qualitäten“, sagte Masala der „Schwäbischen Zeitung“ in Istanbul in Anspielung auf den Durchbruch bei der Annäherung von Ägypten und Israel. Der wurde 1978 auf dem Landsitz des US-Präsidenten bei Washington erzielt und führte ein Jahr später zum Friedensvertrag zwischen ...

Protest

Iran und Türkei: Annäherung der Emirate mit Israel Fehler

Der Iran und die Türkei haben die überraschende Annäherung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten scharf kritisiert.

„Das war eine strategische Dummheit, die letztendlich nur die anti-israelische Widerstandsfront stärken wird“, erklärte das iranische Außenministerium. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan drohte damit, den Botschafter aus Abu Dhabi abzuziehen. Sein Außenministerium warf den Emiraten sogar „Verrat“ an den Palästinensern vor.

John Bolton

Bolton: Trump hat „keine triftigen Gründe“ für Truppenabzug

Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, hat den geplanten Abzug von US-Truppen aus Deutschland kritisiert.

Trump habe keine „triftigen Gründe“ angeführt, warum er fast 12.000 Soldaten abziehen wolle, sagte Bolton der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des Erscheinens seines Buchs „Der Raum, in dem alles geschah“ in Deutschland am 14. August. Trump wolle die Soldaten wegen der geringen Verteidigungsausgaben Deutschlands und des Handelsdefizits verlegen, daran habe er aufgrund seiner ...

Die Hagia Sophia

Erdogans Spiel mit der Hagia Sophia

Eine würdige Ruhe umgibt die Hagia Sophia in diesen Tagen, da der Trubel für einen Moment ausgesetzt hat. Wo sonst Reiseführer, Andenkenhändler und Imbissverkäufer herumwuseln und Tausende Touristen aus aller Welt anstehen, um Eintritt zu bezahlen, watscheln ein paar Möwen herum. Unter den Kastanienbäumen vor dem byzantinischen Kirchenbau mit Minaretten sind zwei Wochen nach Wiederaufnahme der Auslandsflüge in die Türkei die meisten Sitzbänke leer.

 John Bolton

Das steht im neuen Trump-Enthüllungsbuch

Ein Abendessen in Osaka, wo Japan im Juni vor einem Jahr einen Gipfel der G20-Nationen ausrichtet. Es ist die Gelegenheit für Donald Trump und Xi Jinping, vertraulich zu reden, ohne Begleittross, nur mit Dolmetschern an ihrer Seite. John Bolton, damals Nationaler Sicherheitsberater, hat hinterher, offenbar vom amerikanischen Übersetzer, erfahren, worum es bei dem Gespräch ging. Nun ist es die Schlüsselepisode eines Memoirenbands, der so viel Brisantes aus erster Hand enthält wie kein anderes Buch über Trumps Wirken im Oval Office.

Tripolis

Libyen: Keine Anzeichen für rasches Ende der Gefechte

In Libyen gibt es auch nach dem Teilrückzug der Truppen von General Chalifa Haftar und seiner Zusage für eine Waffenruhe keine Anzeichen für ein rasches Ende der Gefechte.

Dem Vorschlag Ägyptens, nach dem für das Bürgerkriegsland ab Montagmorgen eine Waffenruhe gelten sollte, erteilte Libyens Regierung indirekt eine Absage. Die mit ihr verbündeten Milizen rückten weiter in Richtung der strategisch wichtigen Küstenstadt Sirte vor, die Haftars Truppen bei ihrer Offensive im Januar eingenommen hatten.

 Massenlager mit Betten

Essay: Aus der Geschichte lernen? Von wegen!

Prognosen sind unsicher, vor allem, wenn sie sich mit der Zukunft befassen. Ein dummer Spruch vielleicht, aber er ist so aktuell wie selten. Wer fühlt sich derzeit nicht berufen zu spekulieren, wie lange wohl das Corona-virus die Welt in Atem hält (und das im Wortsinn)? Vermutungen, wann wir wieder ins Fußballstadion oder in die Kneipe dürfen, gibt es en masse. Auch herrscht kein Mangel an Zahlen, was die zu erwartenden Infektionen und Todesfälle angeht.