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 Daniela Weingärtner

Die Alternativen zur Nato fehlen

Vor etwas mehr als neun Jahren ist Frankreich als Vollmitglied in die Nato zurückgekehrt. Am Donnerstag bezeichnete nun der amtierende französische Präsident das transatlantische Bündnis als „hirntot“. In einem Interview mit dem britischen „Economist“ beklagte sich Emmanuel Macron darüber, dass weder die USA noch die Türkei verlässliche Bündnispartner seien. Statt sich mit ihren Nato-Alliierten abzusprechen, träfen sie ihre Entscheidungen selbstherrlich, wie man aktuell in Nordsyrien beobachten könne.

 Kabarett auf höchstem Niveau: Bruno Jonas in Neu-Ulm.

Der Philosoph unter den Kabarettisten

Bruno Jonas ist ein weiser Mann. „Ich kann mich nicht dümmer stellen, als ich bin“, mit diesem Satz eröffnet der 66-Jährige sein neues Programm „Nur mal angenommen“ – und zeigt in diesem an Gegenwartsthemen und fein formulierten Sottisen reich gespickten Programm, warum man ihn immer noch zur absoluten Spitze des deutschen Kabaretts zählen muss. Diese Klasse würdigen auch die Zuschauer im voll besetzten Saal des Edwin-Scharff-Hauses.

Denn während im Fernsehen längst andere das Ruder übernommen haben und sich oft mit flachen Witzchen ...

Trump und Erdogan bestätigen Treffen im Weißen Haus

Trotz Spannungen zwischen den USA und der Türkei haben die Präsidenten beider Länder, Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan, ein Treffen im Weißen Haus kommende Woche bestätigt. Er freue sich, Erdogan nächsten Mittwoch zu sehen, erklärte Trump nach einem Telefonat mit dem türkischen Staatschef auf Twitter. Auch das türkische Präsidialbüro bestätigte das Treffen und das Telefonat. Erdogan hatte das Treffen am 13. November in Frage gestellt, nachdem das US-Repräsentantenhaus den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich anerkannt hatte.

Mann im Anzug spricht am Redepult ins Mikrofon

Türkei will deutsche IS-Kämpfer loswerden

Die Türkei will 20 deutsche Kämpfer des sogenannten Islamischen Staates (IS) in die Bundesrepublik zurückschicken. Deutschland zögert allerdings, die eigenen Staatsbürger wieder aufzunehmen – wie andere europäische Staaten auch.

„Wir brauchen die volle Zusammenarbeit und die aktive Partnerschaft unserer Verbündeten im Kampf gegen den Terrorismus“, sagte der Kommunikationsdirektor des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Fahrettin Altun, am Sonntag der „Schwäbischen Zeitung“ in Istanbul.

Bashar al-Assad

Machthaber Assad lehnt Kramp-Karrenbauers Syrienplan ab

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat den Vorschlag von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) für eine internationale Sicherheitszone im Norden des Landes abgelehnt.

In einem am Donnerstagabend ausgestrahlten Interview des syrischen Staatsfernsehens lobte er das Abkommen Russlands und der Türkei zum Abzug der Kurden aus diesem Gebiet, schloss aber auch einen Krieg mit Ankara nicht aus.

Mit der Vereinbarung habe Russland der Türkei Einhalt geboten, und nicht nur den USA den Weg abgeschnitten, ...

US-Repräsentantenhaus

Neuer Krach zwischen Türkei und USA nach Völkermord-Votum

Die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern durch das US-Repräsentantenhaus hat zu neuen Spannungen zwischen den USA und der Türkei geführt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan reagierte am Mittwoch erbost und sagte in einer Rede in Ankara, der Beschluss sei die „größte Beleidigung unseres Volkes“. Der Schritt habe keinen Wert und werde von der Türkei nicht anerkannt.

Die Türkei bestellte zudem den US-Botschafter David Satterfield ein, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf ...

IS-Führer Al-Bagdadi

Trump verkündet Tod von IS-Anführer Al-Bagdadi

Der Chef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr Al-Bagdadi, ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump tot.

Al-Bagdadi sei bei einer Operation von US-Spezialkräften in Nordwest-Syrien vor den Soldaten in einen Tunnel geflüchtet und habe eine Sprengstoffweste gezündet, sagte Trump am Sonntag im Weißen Haus. Er habe dabei auch drei Kinder mit in den Tod gerissen. „Er ist wie ein Hund gestorben. Er ist wie ein Feigling gestorben.

US-Präsident Trump

Friedensstifter Trump?

Donald Trump macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Erst ermöglicht der US-Präsident seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan den Einmarsch in Nordsyrien, um gegen die Kurdenmiliz YPG vorzugehen - den Verbündeten der USA im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Zwei Wochen und viele Tote später stellt Trump sich nun als denjenigen dar, der den Frieden in der Konfliktregion gesichert und „das Leben vieler, vieler Kurden“ gerettet habe.

Kramp-Karrenbauer bei der Nato

Nato reagiert verhalten auf Kramp-Karrenbauers Syrien-Plan

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer stößt bei den Nato-Partnern mit ihrem Plan für eine Syrien-Schutztruppe auf verhaltene Reaktionen. Ihr US-Kollege Mark Esper begrüßte zwar die Initiative, will aber keine Truppen beisteuern.

Von den europäischen Verbündeten kam bei einem Nato-Verteidigungsministertreffen in Brüssel zwar Anerkennung dafür, dass es überhaupt eine Initiative gibt. Öffentlich stellte sich aber noch kein Land klar hinter den Vorschlag Kramp-Karrenbauers.

Grenzübergang

Trump: Türkei verkündet dauerhafte Waffenruhe in Nordsyrien

Die Türkei hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump eine dauerhafte Waffenruhe in Nordsyrien verkündet.

Trump sagte im Weißen Haus, die türkische Regierung habe seine Regierung darüber informiert, dass sie den derzeit zeitlich begrenzten Waffenstillstand „dauerhaft“ machen werde. Die türkischen Streitkräfte würden ihre Offensive in Nordsyrien stoppen. Eine offizielle Reaktion der türkischen Regierung gab es zunächst nicht.

Trump hatte der am 9.