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Festzüge gibt es dieses Jahr in der Schützenwoche nicht, dennoch hat sich die Schützendirektion einige Aktionen ausgedacht.

Schützenfest fällt aus: Was das für das „Schützengefühl 2020“ und die Finanzen bedeutet

Ein Biberacher Schützenfest in gewohnter Weise wird es 2020 nicht geben. Auf das „Schützengefühl“ komplett verzichten werden die Biberacher aber dieses Jahr trotzdem nicht müssen.

Die Schützendirektion hat am Donnerstagabend ihre Pläne vorgestellt, wie das etwas andere Schützenfest aussieht. Dabei gibt es auch eine künstlerische Mitmachaktion für alle.

Was es nicht gibt: Los geht’s mit den schlechten Nachrichten – den Veranstaltungen der Schützenwoche, auf die verzichtet werden muss.

Zwischen Hula-Hoop und Ukulele: Projektleiterin Maike Körber und Bibliotheksdirektor Martin Szlatki präsentieren die Bibliothek

Bibliothek verleiht jetzt auch Sportgerät

Ein neues Regal steht mitten in der Ulmer Stadtbibliothek, es wirkt noch ein bisschen fremd an diesem Ort. In den Fächern liegen keine Romane, weder Sachbücher noch CDs, stattdessen baumelt ein Hula-Hoop-Reifen an der Kante des Regals. Eine Sofortkamera liegt da neben einem Lesekissen, kleinen Trommeln, einem Tischtennis-Set und Wanderrucksäcken. Ein Bollerwagen steht rollbereit vor dem Regal, gleich bei einer Sackkarre. Diese bunt gemischten Dinge haben eines gemein: Man kann sie jetzt in der Stadtbücherei ausleihen.

 Das Marimba- und Vibrafon, exotische Trommeln, Becken und Gongs: Vanessa Porter

Künstler und Veranstalter auf der Suche nach Alternativen: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Eigentlich soll es für Perkussionistin Vanessa Porter im September mit eigenem Programm auf große Europatour gehen. Denn: Intendanten führender Festspielhäuser haben die in Laupheim aufgewachsene 27-Jährige im Frühjahr 2019 zum „Rising Star“ gekürt.

Damit verbunden sind Auftritte in zwanzig renommierten Konzerthäusern in Europa, die sich unter dem Zusammenschluss der „European Concert Hall Organisation“ der Pflege klassischer Musik widmen.

Diese zehn ehemaligen Kinderfesttrommler haben sich für die Festzuggruppe zum 400. Jubiläum schon angemeldet.

Anmeldung der ehemaligen Kinderfesttrommler steht

Mit Spannung hatte Ramona Avella, die Leiterin der Kinderfesttrommler, im Februar gewartet, wie viele ehemalige Kinderfesttrommler sich außer der „regulären“ Kinder für den Spielmannszug aus Trommlern, Pfeifern und Fanfaren anmelden würden. Und innerhalb von nur einer Stunde konnte Carina Lehnen, die aktuelle Ausbilderin der Fanfarenbläser, zwölf Fanfarenspieler, elf Pfeifer und 15 Trommler auf ihrer Liste für ehemalige Kinderfesttrommler verzeichnen.

Udo Fritz mit einer seiner originalen Schamanen-Trommeln aus Sibirien.

Der Schamane aus Oberteuringen: Ohne Federn im Haar, aber mit Trommeln in der Hand

Jemand, der mit Federn im Haar um ein flackerndes Lagerfeuer tanzt: So kennt man die Figur des Schamanen aus Hollywood-Filmen. Kein Wunder, dass sich der Laie diesen Medizinmann deshalb genau so vorstellt. Dass dahinter jedoch mehr und ganz anderes steckt, als dieses plakative Bild, weiß Udo Fritz aus Oberteuringen ganz besonders gut: Er ist selbst Schamane.

„Dieser Weg hat sich schon sehr früh angedeutet“, sagt er, angesprochen darauf, wie er zu diesem ungewöhnlichen Berufszweig kam.

 Christian Hagg (links) überreicht dem überraschten Darius Chutnik die 200 Euro in Isny Güldiner für die Kinderfesttrommler.

Christian Hagg spendet Gewinn an Kinderfesttrommler

Christian Hagg (Bild links) , Gewinner der ersten Aktion Treuepass 2.0, hat die Kinderfesttrommler überrrascht, indem er ihnen seine Isny Güldiner spendete.

Vom 22. April bis 6. Mai fand die erste Aktion Treuepass 2.0 statt. Kunden waren aufgerufen, im Aktionszeitraum Kassenbelege, die sie von örtlichen Läden und Lokalen für ihren Einkauf erhielten, zu sammeln und einzureichen. Wie Isny Marketing mitteilt, ging der Sonderpreis an Christian Hagg.

 Fildertunnel des Bahnprojekts Stuttgart 21: Im Verkehrssektor soll eine neue Infrastrukturgesellschaft des Bundes gegründet wer

Ökonomen fordern großes staatliches Investitionsprogramm

Wärmepumpen statt Ölheizungen. Das ist eine Idee, mit der die einheimische Wirtschaft aus der Corona-Krise herauskommen soll. Der Staat würde Privathaushalte und Vermieter finanziell unterstützen, wenn sie die fossil befeuerten Heizkessel aus- und ökostrombetriebene Wärmepumpen einbauen, um die Häuser zu beheizen und das Duschwasser zu erwärmen.

Den „gedanklichen Rahmen“ für ein großes Konjunkturpaket der Bundesregierung haben am Donnerstag fünf Wirtschaftsforscherinnen und -forscher veröffentlicht.

BMW-Firmensitz

BMW will Stellen streichen: Ausblick für Kernsparte gesenkt

Der Autobauer BMW hat wegen der Coronavirus-Pandemie seinen Ausblick im Kerngeschäft gesenkt und will die Zahl der Mitarbeiter reduzieren. Die Ziele sollten mit einer Mitarbeiterzahl erreicht werden, die leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen werde, teilte der Dax-Konzern am Dienstagabend mit. Das Unternehmen werde durch Fluktuation frei werdende Stellen nutzen, um den Personalumbau voranzutreiben. Zu der Anzahl der Stellen, die dem verschärften Sparkurs zum Opfer fallen könnten, machte BMW zunächst keine Angaben.

Baseball in Taiwan

Baseballspiele in Taiwan - Vorbild für deutsche Kicker?

Taiwans Baseballer erzielen weltweit ungeahnte Zuschauerrekorde. Millionen haben ihre Spiele jetzt schon gesehen. Kein Wunder: Es ist die einzige professionelle Liga, die trotz der Coronavirus-Pandemie spielt.

Allerdings ohne Publikum auf den Tribünen, dafür aber live im Internet und im Fernsehen. Auf ein solches Modell mit Geisterspielen hofft auch die Deutsche Fußball Liga, wenn es am 6. Mai im Kanzleramt um die Zukunft der Kicker geht.

 Blutritt

Spott, Wut, Zustimmung: So reagieren SZ-User auf das Unesco-Aus des Blutrittes

Die Entscheidung der deutschen Unesco-Kommission beziehungsweise der Kultusministerkonferenz der Länder, den Blutritt nicht auf die nationale Vorschlagsliste für das immaterielle Kulturerbe zu setzen, hat für ein großes Echo auf den Online-Auftritten der „Schwäbischen Zeitung“ gesorgt. Spott, Wut, Zustimmung, Enttäuschung: Die Reaktionen waren ganz unterschiedlich – und beinahe immer hochemotional. Ein Querschnitt.

„Schon fast eine perverse Begründung, eine 900 Jahre alte Tradition nicht zum Kulturerbe zu erkoren, weil nur Männer ...