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„Ocean Viking“ unterwegs ins zentrale Mittelmeer

Die Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen sind auf dem Weg in die Rettungszone im Mittelmeer vor der libyschen Küste. Das neue Schiff „Ocean Viking“ hatte gestern im Hafen von Marseille abgelegt und war heute westlich von Korsika und Sardinien unterwegs. Die „Alan Kurdi“ der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye befand sich bereits wieder nördlich der libyschen Hauptstadt Tripolis, nachdem gerettete Migranten an Malta übergeben worden waren.

Seenotrettung im Mittelmeer - Ocean Viking

Weg frei für härtere Strafen gegen Seenotretter in Italien

Retter von Migranten im Mittelmeer können in Italien künftig noch härter bestraft werden, wenn sie mit ihren Schiffen unerlaubt in die Hoheitsgewässer des Landes fahren.

Ein Sicherheitsgesetz, das der italienische Senat am Montag gebilligt hat, sieht Strafen in Höhe bis zu einer Million Euro vor und ermöglicht den Behörden auch, Schiffe zu konfiszieren.

Die Regierung hatte für die schnellere Verabschiedung des Gesetzes die Vertrauensfrage gestellt.

Matteo Salvini

Salvini unerbittlich gegen Seenotretter

Rittlings sitzen die Menschen auf dem Rand der Schlauchboote, mit einem Fuß im Wasser. Körper an Körper sind sie gedrängt und füllen auch den letzten Quadratzentimeter aus. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft wollen die Migranten über den Seeweg von Afrika nach Europa.

Eine falsche Bewegung, eine hohe Welle - und die wackeligen Boote drohen zu kentern. Fotos der libyschen Küstenwache aus den vergangenen Woche lassen erahnen, welche Flüchtlingsdramen sich regelmäßig auf dem Mittelmeer abspielen.

Horst Seehofer

Seehofer: Verteilung von Geretteten ja, „Grenzöffnung“ nein

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will beim Treffen der EU-Innenminister für eine „temporäre Übergangsregelung“ zur Verteilung von aus Seenot geretteten Migranten werben.

Feste Aufnahmequoten bestimmter Länder sollte es seiner Ansicht nach aber nicht geben. Damit wolle er verhindern, „dass es als faktische Grenzöffnung begriffen wird“, sagte Seehofer in Berlin bei der Vorstellung des Jahresberichts 2018 der Bundespolizei.

Migranten vor dem Ertrinken zu retten und sie anschließend in einen sicheren Hafen zu bringen, ...

Rettung

Lindner will Schiffbrüchige nach Nordafrika zurückbringen

Im Streit um die Rettung von Menschenleben im Mittelmeer mehren sich die Forderungen nach einer Neuordnung der Migration.

Italiens Außenminister Enzo Moavero Milanesi kündigte an, er wolle der EU am Montag neue Lösungsvorschläge vorlegen. Die Europäische Union brauche einen „strukturierten und stabilen Mechanismus“ für die Umverteilung von Migranten, sagte der Minister am Sonntag. FDP-Chef Christian Lindner forderte legale Fluchtwege nach Europa und menschenwürdige Unterkunftsmöglichkeiten in Nordafrika.

Verlassenes Schlauchboot

72 Leichen nach Bootsunglück geborgen

Bei einem Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der tunesischen Küste sind 72 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt seien 82 Menschen vermisst worden, teilte der Leiter des Tunesischen Roten Halbmondes in Medenine, Mongi Slim, mit.

Die tunesische Küstenwache habe Dutzende Leichen aus dem Mittelmeer geborgen, zwei Leichen seien an der Küste angespült worden.

Frustriert über die Flüchtlingspolitik im Mittelmeer haben die Vereinten Nationen erneut dringend an die europäischen Regierungen appelliert, ihre Verantwortung ...

Trümmer

Tödlicher Angriff auf Migranten: Libyen will Lager schließen

Nach einem tödlichen Luftangriff erwägt die libysche Regierung in Tripolis die Schließung der umstrittenen Internierungslager für Migranten in dem Bürgerkriegsland.

Die Regierung prüfe derzeit, die Lager aus Sicherheitsgründen zu schließen und die Migranten freizulassen, teilte Innenminister Fathi Baschagha am Donnerstag überraschend mit. Es liege außerhalb der Möglichkeiten der Regierung, die Lager gegen Angriffe von Kampfflugzeugen zu schützen.

UN-Generalsekretär verurteilt Luftangriff in Libyen

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat den mutmaßlichen Luftangriff auf ein Lager mit afrikanischen Migranten nahe der libyschen Hauptstadt Tripolis scharf verurteilt. Er sei entrüstet und verurteile diesen schrecklichen Vorfall auf das Schärfste, teilte Guterres' Sprecher in New York mit. Bei dem Blutbad nahe Tripolis waren in der Nacht zum Mittwoch mindestens 44 Menschen getötet und etwa 130 weitere verletzt worden. Es ist der tödlichste Angriff, seit der einflussreiche General Chalifa Haftar im April eine Offensive auf Tripolis angeordnet ...

 Nach Angaben der Vereinten Nationen seien bei dem Angriff 44 Menschen getötet und etwa 130 weitere verletzt worden.

Angriff auf libysches Flüchtlingslager: General Haftar weist alle Vorwürfe zurück

Das Flüchtlingslager in Tajoura war ein Ort der Verzweiflung – in der Nacht zum Mittwoch wurde das Lager zum Tatort eines Massakers. In einem Hangar in Tajoura, einem Vorort der libyschen Hauptstadt Tripolis, lebten mehr als 600 Männer, Frauen und Kinder aus Ostafrika, nachdem sie bei der Überfahrt nach Italien mit Unterstützung der EU auf dem Meer aufgegriffen und nach Libyen zurückgebracht worden waren. Tajoura liegt mitten im Kampfgebiet des libyschen Bürgerkrieges.

Guterres verurteilt Angriff auf Migranten in Libyen

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat den mutmaßlichen Luftangriff auf ein Lager mit afrikanischen Migranten nahe der libyschen Hauptstadt Tripolis scharf verurteilt. Er sei entrüstet und verurteile diesen schrecklichen Vorfall auf das Schärfste, teilte Guterres' Sprecher Stéphane Dujarric in New York mit. Eine unabhängige Untersuchung zu den Vorfällen müsse die Schuldigen ausfindig machen und vor Gericht bringen, sagte der Sprecher. Bei dem Blutbad nahe Tripolis waren in der Nacht mindestens 44 Menschen getötet und etwa 130 weitere verletzt ...