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Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will den Handel mit Afrika beleben.

Entwicklungsminister Müller im Interview: „Nächster Megatrend ist Afrika

In Deutschland ist der Klimaschutz das Top-Thema – während die Menschen in vielen Teilen der Welt dringend billige Energie benötigen. „Wenn auf der Basis von Kohle jeder afrikanische und indische Haushalt Zugang zu Strom bekommt, sind tausend weitere Kohlekraftwerke nötig“, warnt Entwicklungsminister Gerd Müller. Der CSU-Politiker fordert deswegen eine Investitionsoffensive für erneuerbare Energien in Afrika. Auch die Textilbranche, die in einigen afrikanischen und asiatischen Ländern stark vertreten ist, will Müller zu einer nachhaltigeren ...

Bodensee Business Forum (BBF) in Friedrichshafen, Graf-Zeppelin-Haus: Gründerpreis: alle Gewinner

Singener Medizintechniker siegt beim SZ-Gründerpreis 2019 - Das stellt er her

Björn Wirth heißt der Gewinner des Gründerpreises 2019 von Schwäbisch Media. Der Singener Medizintechniker überzeugte die Jury mit seinem Unternehmen Wimedical. Der 32-Jährige entwickelte ein Haltesystem zur gründlicheren Reinigung von Medizinprodukten.

Der Edelstahlbehälter, in den die Instrumente zur Spülung eingesetzt werden, passt sich automatisch jedem Medizinprodukt an und ist so konstruiert, dass die Instrumente besonders gut umspült werden.

 Einer von vielen Gästen in Friedrichshafen: Wolfgang Grupp (M), Geschäftsführer des Modeherstellers Trigema, unterhält sich bei

BBF am Bodensee: Gemeinsam auf der Suche nach der richtigen Zukunft

Nein, es sind nicht gerade kleine Räder, die da beim 3. Bodensee Business Forum (BBF) im Friedrichshafener Graf-Zeppelin-Haus (GZH) gedreht werden. Das deutet schon der Untertitel „Was die Welt zusammenhält“ an, ebenso die Begrüßungsrede von Schwäbisch Media Geschäftsführer Dr. Kurt Sabathil, der Zusammenhalt für den Frieden anmahnt.

Vor dem Hintergrund eines türkischen Einmarschs in Syrien und dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle hat dieser Appell eine unangenehme Aktualität.

 Bonita Grupp, (von links) Tochter des Firmengründers Wolfgang Grupp, freut sich mit Preisträger Stefan Popovic, der Trigema-Des

Popovic gewinnt einen Trigema-Design-Preis

Stefan Popovic von der Modefachschule Sigmaringen hat mit seinem Entwurf in der Kategorie „T-Shirt Herren“ den Trigema Design Contest 2019 gewonnen. In kommenden Kollektionen sollen Elemente seines Designs sogar integriert und produziert werden.

Er ist gerade einmal 21 Jahre alt und darf einem hundert Jahre alten Traditionsunternehmen frischen Wind einhauchen: Stefan Popovic, Schüler der Modefachschule Sigmaringen, hat den Design- Wettbewerb anlässlich des Jubiläums von Trigema, Deutschlands größtem Hersteller von Sport- und ...

„Jeder, der in die Gesichter der Näherinnen in Äthiopien oder Bangladesch geschaut hat, weiß doch, dass etwas geschehen muss“, s

Entwicklungsminister Müller: Der Grüne Knopf holt faire Mode aus der Nische

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller will, dass Produkte, die in Deutschland verkauft werden, fair und ökologisch hergestellt werden. Deshalb wirbt er mit Nachdruck für das Textilsiegel Grüner Knopf. „Das geht heute schon über Mindestanforderungen hinaus“, sagte Müller im Interview mit Hendrik Groth, Claudia Kling und Sabine Lennartz. Zugleich appelliert der CSU-Minister an deutsche Unternehmen, sich mehr in Afrika zu engagieren.

Herr Minister Müller, tragen Sie schon Kleidung mit dem Grünen Knopf?

Shilpi Rani Das im Juli 2013, wenige Monate nach dem Unfall in Rana Plaza.

Textilsiegel: Warum sich eine Überlebende des Rana-Plaza-Einsturzes über den Grünen Knopf freut

Aufgeregt steht die hübsche Frau im farbenprächtigen Sari auf dem Podium im Entwicklungsministerium. Immer wieder verschlägt es ihr die Sprache, wenn sie von ihren Erinnerungen an Rana Plaza berichtet. Shilpi Rani Das ist eine Überlebende des Unglücks von 2013, als die gesamte Textilfabrik einstürzte und 1136 ihrer Kollegen ums Leben kamen. Jetzt hofft sie, dass nie wieder so etwa geschieht.

„Rana Plaza war für mich der Wendepunkt zu handeln“, sagt Minister Gerd Müller (CSU), der damals den Unglücksort in Bangladesch besuchte.

Einfach mal freuen

Kommentar: Der Grüne Knopf ist ein guter Einstieg

Sicher kann man den Grünen Knopf gut kritisieren. Es hat lange gedauert und es sind trotzdem bis heute nicht alle Produktionsstufen einbezogen. Und auch wenn Mindestlöhne gezahlt werden, reicht das den Näherinnen in den Armutsländern oft nicht zum Leben. Und doch sollten die Kritiker einfach mal innehalten und sich freuen, dass in mühevollem Ringen ein Einstieg erreicht wurde. Denn nach dem Unglück von Rana Plaza kann niemand mehr sagen, er habe keine Ahnung, wie sein Acht Euro-T-Shirt fabriziert wird.

Wolfgang Grupp neben seinem berühmtesten Werbepartner im Foyer der Firmenzentrale: „Der Affe steht für Werthasltigkeit.“

Wolfgang Grupp im Interview: Wie es Trigema schafft, seit 50 Jahren auf dem Textilmarkt zu bestehen

Straffe Führung mit sozialer Verantwortung: Wolfgang Grupp, der Inhaber des schwäbischen Textilunternehmens Trigema, ist ein Patriarch alter Schule. Sein Bürokonzept in der Firmenzentrale in Burladingen dagegen ist hochmodern: kein abgeschotteter Vorstandsbereich, kein fernes Riesenarbeitszimmer.

Mitten in einem Großraum voll mit Vertriebsarbeitsplätzen zwischen dem Arbeitsplatz seines Sohnes und einem langen Besprechungstisch empfängt der 77-Jährige an seinem Schreibtisch die „Schwäbische Zeitung“ zum Interview.

Wolfgang Grupp - Trigema

Textilunternehmen Trigema bleibt in der Familie

Mit Prahlerei kennt Wolfgang Grupp sich aus. Als Zehnjähriger hat er sie bei Mitschülern auf dem Jesuitenkolleg erlebt.

Der eine gab an mit dem väterlichen Schloss, andere protzten mit dem väterlichen Diplomatenstatus, dem väterlichen Ferrari, der väterlichen Firma. Grupp sieht darin nichts Anrüchiges.

Vielmehr betrachtet der Trigema-Inhaber das als Grundstein einer Unternehmensnachfolge ganz in seinem Sinn. „Normalerweise sind Kinder stolz auf ihr Elternhaus.

 Trigema-Chef Wolfgang Grupp vor einer seiner Produktionsstätten

Firmenchef stellt klar: Textilunternehmen Trigema bleibt in der Familie

Mit Prahlerei kennt Wolfgang Grupp sich aus. Als Zehnjähriger hat er sie bei Mitschülern auf dem Jesuitenkolleg erlebt.

Der eine gab an mit dem väterlichen Schloss, andere protzten mit dem väterlichen Diplomatenstatus, dem väterlichen Ferrari, der väterlichen Firma. Grupp sieht darin nichts Anrüchiges.

Ich werde nie einen Manager einstellen.

Wolfgang Grupp

Vielmehr betrachtet der Trigema-Inhaber das als Grundstein einer Unternehmensfolge ganz in seinem Sinn.