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Trauerrednerin Melanie Oljaca möchte, dass die Trauergäste den Verstorbenen wiedererkennen.

Trauerrednerin Melanie Oljaca: „Ich kann mitfühlen, aber ich darf nicht mitleiden“

„Freie Trauerreden sind immer beliebter“, sagt Ingrid Marschall. Die Inhaberin des Bestattungsunternehmens Abt freut sich: „Seit diesem Jahr können wir diese Alternative selbst anbieten.“ Ihre Mitarbeiterin Melanie Oljaca ist Trauerbegleiterin und Trauerrednerin. Karin Schütrumpf hat mit der Trauerrednerin über ihre Arbeit gesprochen.

Warum sind Sie Trauerrednerin geworden? Das ist kein ganz alltäglicher Beruf ...

Beim Tod mir nahestehender Menschen habe ich gemerkt, wie wichtig ein guter Abschied ist.

Der Soziologe Matthias Meitzler von der Universität Passau

Passauer Soziologe: Trotz Corona verdrängen viele den Tod

In der Corona-Pandemie mit den täglichen Meldungen über Covid-19-Tote verdrängen nach Ansicht des Passauer Soziologen Matthias Meitzler viele Menschen den Tod. «Für alle, die niemanden verloren haben, bleiben das abstrakte Zahlen», sagte der 35-Jährige. Entscheidend sei die persönliche Betroffenheit. «Auch schon vor der Pandemie wussten alle, dass täglich Menschen sterben. Das verdrängen die meisten aber im Alltag.»

Die Pandemie könnte aber bestehende Trends rund um Tod und Trauer verstärkt haben.

Justitia-Statue

Polizistin wegen Beihilfe zu Einbrüchen verurteilt

Eine Polizistin ist vom Landgericht Landshut wegen Beihilfe zu zwei Einbrüchen zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem muss die Beamtin 1700 Euro Wertersatz leisten, sagte ein Sprecher des Landgerichts am Montag. Die 46-Jährige hatte die Taten demnach gemeinsam mit ihrer damaligen Lebensgefährtin verübt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Zunächst hatte sie Traueranzeigen durchsucht, um in die Häuser kürzlich Gestorbener eindringen zu können.

Geschäftsstelle von Schwäbisch Media ist geschlossen

Die Geschäftsstelle von Schwäbisch Media in der Karlstraße 16 bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Für Fragen ist die Geschäftsstelle per E-Mail an empfang@schwaebische.de und unter den Telefonnummern 0751 / 2955 1900 oder 0751 / 2955 1901 zu erreichen.

Traueranzeigen können beim Bestatter oder per E-Mail an empfang@schwaebische.de aufgegeben werden. Kleinanzeigen können online unter schwäbische.de/anzeigen selbst aufgegeben werden. Bei Fragen wenden sich Interessierte bitte per E-Mail an kleinanzeigen@schwaebische.

Auf den evangelischen Kirchenbezirk kommen große Herausforderungen zu, sagt Dekan Ralf Drescher.

Dekan Ralf Drescher: „Gottesdienste sind in der Pandemie enorm wichtig“

Die Corona-Pandemie hat zwar die Rahmenbedingungen für die Seelsorge verändert, aber sie ist nach wie vor uneingeschränkt möglich, sagt Dekan Ralf Drescher. Im Gespräch mit Viktor Turad nennt er weitere Herausforderungen für den evangelischen Kirchenbezirk: weniger Pfarrer, weniger Kirchensteuereinnahmen und vor allem hohe Austrittszahlen. Dass Thilo Rentschler sich nicht erneut um das Amt des Oberbürgermeisters bewirbt, dafür findet der Dekan deutliche Worte an die Adresse des Gemeinderats.