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 Gudrun Reich ist 1928 geboren – an den Kriegsbeginn erinnert sie sich genau.

Kriegsbeginn vor 80 Jahren: Diese Frau erinnert sich - an Bombenangriffe und den Tod

Gudrun Reich spürte eine erste unbestimmte Angst, als sie neun Jahre alt war. Sie ist 1928 geboren. Also fast genau in der Mitte zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg.

Als sie 1937 mit ihrer Familie in ein Gasthaus in Rottweil ging, lag dort eine Zeitschrift aus. An „Die Sirene“ mit Mitteilungen des Reichsluftschutzbundes erinnert sich die 91-Jährige und an das Angstgefühl, das sie beim Anschauen hatte: „Ich habe gedacht, dass ist eine Drohung, hoffentlich kommt es nicht so weit.

 Manchmal schreibt sie ihre Trauerreden von Hand: Martina Servatius ist seit zehn Jahren Pfarrerin in der Evangelischen Kircheng

Ein Menschenleben in Worte fassen

Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten – Martina Servatius ist oft dabei, wenn Menschen glücklich sind. Doch auch bei traurigen Anlässen ist sie zur Stelle: etwa, wenn es darum geht, Verstorbene würdevoll zu bestatten. Martina Servatius ist Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Laupheim. Im Jahr ist sie in der Regel an bis zu 20 Beerdigungen beteiligt.

Die Bibel auf dem Schreibtisch, daneben eine Tasse mit schwarzem Tee. Meistens verfasst Martina Servatius ihre Trauerreden am Computer.

 Im Büro des Beerdigungsdienstes gibt es eine Sarg- und Urnenauswahl zur Ansicht.

„Jeder Trauerfall ist anders“

Wer einmal dem Ehepaar Raimund und Birgit Rampp gegenüber saß – in ihrem Büro in Isny oder in Eglofs – der hat wahrscheinlich das Gefühl: Das sind zwei Menschen, die mitfühlen. Menschen, die Anteil nehmen am Schmerz der Trauernden, die zu ihnen kommen, um ihre Hilfe bitten, damit sie mit dem Schicksal eines endgültigen Abschieds fertig werden. Raimund und Birgit Rampp haben den Beerdigungsdienst Reich übernommen. Und nicht umsonst haben sie die Bezeichnung „Beerdigungsdienst“ von Siegfried Reich mit übernommen, denn da stecke das Wort „Dienst“ ...

 Im Büro des Beerdigungsdienstes gibt es eine Sarg- und Urnenauswahl zur Ansicht.

Beerdigungsdienst Reich in Isny und Eglofs hat neue Inhaber

Wer einmal dem Ehepaar Raimund und Birgit Rampp gegenüber saß – in ihrem Büro in Isny oder in Eglofs – der hat wahrscheinlich das Gefühl: Das sind zwei Menschen, die mitfühlen. Menschen, die Anteil nehmen am Schmerz der Trauernden, die zu ihnen kommen, um ihre Hilfe bitten damit sie mit dem Schicksal eines endgültigen Abschieds fertig werden. Raimund und Birgit Rampp haben den Beerdigungsdienst Reich übernommen. Und nicht umsonst haben sie die Bezeichnung „Beerdigungsdienst“ von Siegfried Reich mit übernommen, denn da stecke das Wort „Dienst“ ...

„Die Traurigkeit braucht Lichter der Wärme“

„Die Traurigkeit braucht Lichter der Wärme“

Zur Andacht haben sich an Allerheiligen viele Gläubige und Hinterbliebene in der Trossinger Friedhofskapelle eingefunden. Pfarrer Thomas Schmollinger begrüßte die Besucher mit den Worten „In dankbarer Erinnerung stellen wir uns heute auch der eigenen Vergänglichkeit“. Ein Kreuz aus Teelichten war auf dem Boden ausgelegt.

Viele brannten, einige nicht. Die brennenden sollten die schönen Momente mit Verstorbenen symbolisieren, die anderen standen für die schwierigen Zeiten.

Der Angeklagte muss lebenslänglich in Haft.

Berger Mordprozess: Angeklagter ist schuldig

Wegen des Mordes an seiner Ehefrau hat das Landgericht Ravensburg am Mittwoch den 46-jährigen Angeklagten im Berger Mordprozess zu lebenslanger Haft verurteilt. Darüber hinaus erkannte das Gericht bei ihm eine besondere Schwere der Schuld. Dies bedeutet, dass der Verurteilte frühestens nach 20 Jahren aus der Haft entlassen werden kann. Mit dem Urteil folgte das Gericht in allen Punkten den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plä

Beisetzung

Königin Máxima nimmt Abschied von ihrem Vater

Er war wegen seiner Rolle in der argentinischen Militärdiktatur umstritten und in den Niederlanden offiziell unerwünscht: Nun hat die niederländische Königin Máxima im Beisein von König Willem-Alexander Abschied genommen von ihrem verstorbenen Vater Jorge Zorreguieta.

Die Beisetzung fand am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) auf einem Privatfriedhof in Pilar, 50 Kilometer nördlich von Buenos Aires statt. Insgesamt nahmen rund 400 Menschen an der Trauerzeremonie teil.

ARCHIV - Zwei Ma§nner aºben am 14.10.2009 im Kapellenraum des Bundesausbildungszentrums der Bestatter in Maºnnerstadt (Unterfran

Was kostet Sterben?

Am Ende des Lebens steht der Tod. Und der ist nicht umsonst. 5000 Euro muss man durchschnittlich für eine simple Urnenbestattung einrechnen, sagt die in Spaichingen ansässige Bestatterin Ursula Koch. Nicht jeder hat so viel Geld zur Verfügung.

Stirbt ein Mensch, muss er bestattet werden, und das kostet Geld. Die Kosten für eine Bestattung setzen sich zusammen aus den Friedhofsgebühren, die die Gemeinden als Friedhofsträger erheben (siehe Kasten) und den Leistungen des Bestatters.


Das Trauerbäumchen vor dem Gebäude der Geschäftsstelle der Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal in Baltringen.

Bürgerinitiative „Raiba bleibt im Dorf“setzt Trauerbäumchen vor die Bank

„Raiba setzt Akzente in der Dorfmitte“, titelte die Schwäbische Zeitung zur Eröffnung des Neubaus der Raiffeisenbank Baltringen im Jahre 1992. Seit heute ist Schluss damit. Die Geschäftsstelle Baltringen der Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal schließt für immer ihre Türen.

In Baltringen findet man das betrüblich. Um dies zum Ausdruck zu bringen, hat die Bürgerinitiative „Die Raiba bleibt im Dorf“ ein Trauerbäumchen vor dem Bankgebäude aufgestellt.

 Die Gesellschaft wandelt sich und mit ihr die Bestattungskultur.

Christliche Bezüge verschwinden

Wie haben sich Bestattungen und Trauerfeiern in den letzten Jahrzehnten gewandelt? Und wie steht die katholische Kirche dazu? Diesen Fragen ging ein Vortrags- und Gesprächsabend im katholischen Gemeindehaus in Berg nach. Dazu eingeladen hatte die Seelsorgeeinheit Westliches Schussental, der die Pfarrgemeinden Berg, Blitzenreute, Fronhofen, Mochenwangen und Wolpertswende angehören. Mit dem Pastoralreferenten Gerhard Jammer hatte die Seelsorgeeinheit einen kompetenten Redner für dieses Thema gewinnen können.