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 Das „kreative Element“ und der „Organisator“: Hilde Bär und ihr Sohn Ralph kümmern sich jährlich um rund 200 Beerdigungen.

Wie sich das Bestattungswesen verändert

Nichts bleibt wie es ist: Dieser Satz, der auf den römischen Kaiser und Philosophen Marc Aurel zurückgehen soll, trifft auch auf das Bestattungswesen in den vergangenen Jahren in besonderer Intensität zu. „Früher haben Bestatter einen Verstorbenen von A nach B überführt, und das war es dann meistens auch. Heute buchen die Menschen für anstehende Beerdigungen ein Rundum-Sorglos-Paket bei uns“, sagt Ralph Bär vom Sigmaringer Bestattungsinstitut Bär.

Steinmetzmeister Claus Schuhmacher spürt den Wandel der Bestattungs- und Erinnerungskultur.

Die Erinnnerung an Verstorbene wird pflegeleichter

Etwa ein Prozent der Bevölkerung stirbt jedes Jahr – in Bad Saulgau demnach etwa 170 Menschen. Die Art der Bestattungen hat sich in den vergangenen Jahren geändert – weg vom Sarg, hin zur Urne – mit immer mehr Beisetzungen im Bestattungswald Frankenbuch.

Die neue Serie der „Schwäbischen Zeitung“ Bad Saulgau blickt eigentlich auf das Jahr 2010 zurück. Doch beim Thema Bestattungen muss ein Blick auf das Jahr 2004 gestattet sein, um den gravierenden Unterschied zwischen früher und heute zu verdeutlichen.