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 Das „kreative Element“ und der „Organisator“: Hilde Bär und ihr Sohn Ralph kümmern sich jährlich um rund 200 Beerdigungen.

Wie sich das Bestattungswesen verändert

Nichts bleibt wie es ist: Dieser Satz, der auf den römischen Kaiser und Philosophen Marc Aurel zurückgehen soll, trifft auch auf das Bestattungswesen in den vergangenen Jahren in besonderer Intensität zu. „Früher haben Bestatter einen Verstorbenen von A nach B überführt, und das war es dann meistens auch. Heute buchen die Menschen für anstehende Beerdigungen ein Rundum-Sorglos-Paket bei uns“, sagt Ralph Bär vom Sigmaringer Bestattungsinstitut Bär.

Steinmetzmeister Claus Schuhmacher spürt den Wandel der Bestattungs- und Erinnerungskultur.

Die Erinnnerung an Verstorbene wird pflegeleichter

Etwa ein Prozent der Bevölkerung stirbt jedes Jahr – in Bad Saulgau demnach etwa 170 Menschen. Die Art der Bestattungen hat sich in den vergangenen Jahren geändert – weg vom Sarg, hin zur Urne – mit immer mehr Beisetzungen im Bestattungswald Frankenbuch.

Die neue Serie der „Schwäbischen Zeitung“ Bad Saulgau blickt eigentlich auf das Jahr 2010 zurück. Doch beim Thema Bestattungen muss ein Blick auf das Jahr 2004 gestattet sein, um den gravierenden Unterschied zwischen früher und heute zu verdeutlichen.

Gewalttat in Augsburg

Hass-Mail an Augsburger OB nach Gewalttat - Mann vor Gericht

Nach dem Gewaltverbrechen vom Nikolaustag 2019 am Augsburger Königsplatz ist der damalige Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) mit zahlreichen Hass-Nachrichten konfrontiert worden.

Erstmals muss sich nun am heutigen Donnerstag ein mutmaßlicher Absender vor dem Augsburger Amtsgericht wegen Beleidigung verantworten. Hintergrund der Angriffe auf den Rathauschef war damals eine Formulierung aus der Traueranzeige, die der OB für den getöteten Augsburger Feuerwehrmann aufgegeben hatte.

Justitia vor Gerichtsgebäude

Hass-Mail an OB: Mann zu 1200 Euro verurteilt

Der mutmaßliche Haupttäter der tödlichen Gewalttat vom Nikolaustag 2019 am Augsburger Königsplatz wartet zwar noch auf seinen Prozess, dennoch gibt es schon rechtskräftige Urteile. Ein 61-Jähriger, der nach der Tat eine Hass-Mail über den früheren Augsburger Oberbürgermeister verfasst hatte, ist nun zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt worden. Dies teilte das Amtsgericht Augsburg am Donnerstag mit.

Ursprünglich sollte der Angeklagte, der Einspruch gegen einen entsprechenden Strafbefehl wegen Beleidigung eingelegt hatte, sich ...

Viertklässler machen Schlagzeilen

Viertklässler machen Schlagzeilen

16 Schülerinnen und Schüler sitzen konzentriert auf ihren Plätzen und sind völlig in die Schwäbische Zeitung vertieft. Manche Jungen lesen den Sportteil, andere wiederum interessieren sich mehr für die Politik. Die nächsten lesen Traueranzeigen und so weiter. Große Begeisterung erweckt außerdem die Kinderseite. Organisiert hat all das der Lehrer Stefan Betz. Eines Mittags rief er bei der Schwäbischen Zeitung an, um sich zu erkundigen, ob es möglich wäre zwei Wochen die Zeitung für eine Klasse zu bekommen.

Enkel von Puma-Gründer Rudolf Dassler gestorben

Der Enkel des Puma-Gründers Rudolf Dassler, Frank Dassler, ist gestorben. Dassler wurde 64 Jahre alt, bestätigte das Unternehmen Adidas, wo Frank Dassler über viele Jahre als Chief Compliance Officer und General Counsel tätig war. Bis zuletzt arbeitete Dassler als Anwalt in Hamburg. „Wir werden Frank als hochgeschätzten Kollegen und als herausragenden Menschen in Erinnerung behalten, der die Werte von adidas repräsentierte und lebte“, hieß es von Adidas am Donnerstag.

 Josef Henger schuf neben rund 1500 weiterer Arbeiten auch die Figuren am Rutenkinderbrunnen beim Obertor.

Der letzte barocke Bildhauer Oberschwabens

Er hat sein Werk immer in der Tradition des Barock begriffen, ja, man kann ihn ohne Übertreibung als den letzten barocken Bildhauer Oberschwabens bezeichnen. „Ich bin vom Barock gerissen“, hat er einmal gesagt und „hingerissen“ gemeint. Am 2. Juni ist der Ravensburger Bildhauer Josef Henger gestorben, 88-jährig. Erst durch eine Traueranzeige wurde das öffentlich bekannt. Etwa 1500 meist figürliche Arbeiten stammen aus seiner Hand, klein- und großformatige, an mehr als 300 Orten hat er gearbeitet, nur selten ausgestellt.

Vor zehn Jahren ist Maria Bögerl in Heidenheim entführt worden; knapp drei Wochen später fand man die Leiche der 54-Jährigen.

Zehn Jahre nach dem Mord: Akte Maria Bögerl soll nicht geschlossen werden

Es ist ein Vormittag im Mai, an dem Maria Bögerl in ihrem Haus in Heidenheim überwältigt wird. Mit Handschellen wird die Frau des damaligen Sparkassenchefs gefesselt, zu ihrem Auto gebracht und entführt. Kurze Zeit später klingelt das Telefon ihres Ehemanns Thomas Bögerl.

Der Entführer fordert 300 000 Euro Lösegeld, schnell. Der Ablageort soll an der A 7 sein, markiert mit einer Deutschlandflagge. Doch das gelieferte Geld wird nie abgeholt.

Letzte „Gerechte unter den Völkern“ Deutschlands gestorben

Die laut Deutsch-Israelitischer Gesellschaft letzte als „Gerechte unter den Völkern“ Ausgezeichnete Deutschlands ist tot. Gertrud Steinl starb am vergangenen Montag einen Tag vor ihrem 98. Geburtstag in Nürnberg, wie der Geschäftsführer der dortigen Israelitischen Kultusgemeinde, André Freud, am Sonntag erklärte.

Die Gedenkstätte Yad Vashem erinnert seit 1963 an Menschen, die Juden retteten. Ihnen wird der Ehrentitel „Gerechte/r unter den Völkern“ zuerkannt.

Ex-Eishockey-Nationalspielerin Sophie Kratzer

Ehemalige Eishockey-Nationalspielerin Kratzer gestorben

Das deutsche Eishockey trauert um die frühere Nationalspielerin und Olympia-Teilnehmerin Sophie Kratzer. Die gebürtige Landshuterin starb bereits am Montag der vergangenen Woche nach einer schweren Krankheit. Sie wurde nur 30 Jahre alt.

„Wir sind tief berührt und schockiert über den Verlust unserer ehemaligen, außerordentlich verdienten Nationalspielerin und sympathischen Mitarbeiterin Sophie, den man nicht in Worte fassen kann“, sagte Franz Reindl, der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes, in einer Mitteilung auf der ...