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Manfred Bauer

Trauer um Manfred Bauer

„Manfred Bauer war ein warmherziger Mensch“, sagt Barbara Waibel. „Einer, der von niemandem etwas Schlechtes dachte.“ Wenn die Vorsitzende des Freundeskreises zur Förderung des Zeppelin-Museums über ihren Vorgänger spricht, stellt sie nicht seine Verdienste an erste Stelle, sondern seine Wesensart. „Man musste ihn einfach mögen“, meint sie. Vergangene Woche ist Manfred Bauer in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einer Krebserkrankung erlegen. Er wurde 71 Jahre alt.

Der Kirchenchor unter Leitung von Manfred Enderle gestaltete die Feier zur Segnung vor der Kirche St. Margaretha mit.

Tippspiel: 143 Kilo wiegt das neue Metallkreuz

Ein Baustellenfest verbunden mit der Segnung eines Kreuzes vor der Kirche hat die katholische Kirchengemeinde Hohenstadt am Sonntag begangen. In der Kirche St. Margaretha fand ein Baustellen-Gottesdienst statt, die in diesem Jahr grundlegend saniert und renoviert wird. Die besondere Messe zelebrierte Pfarrer Ralf Baumgartner zusammen mit dem katholischen Diakon Peter Maile vom Baustellenprojekt der Deutschen Bundesbahn. Am Nachmittag ging das Fest weiter, als Architektin Maja Klinzer aus Lonsee über den Stand der Kirchenrenovierung informierte.


Konstantin von Notz

„Das Facebook-Urteil schafft mehr Rechtssicherheit“

Was ist jetzt zu tun? Tobias Schmidt hat über das Facebook-Urteil des BGH mit Konstantin von Notz gesprochen, Netzpolitiker und Vizefraktionschef der Grünen im Bundestag.

Herr von Notz, Grundsatzurteil in Karlsruhe: Facebook muss Eltern Einblick in das Nutzerkonto ihrer verstorbenen Tochter gewähren. Ein richtiges Urteil?

Seit Langem besteht eine erhebliche Rechtsunsicherheit bezüglich des Umgangs mit digital gespeicherten Inhalten im Todesfall.


Die Trauer ist groß: Der Ablacher Horst Strobel ist am Dienstag auf tragische Weise ums Leben gekommen.

Bestürzung und Trauer nach grausamem Todesfall

Der dramatische Tod des Ablacher Landwirts Horst Strobel vom Dienstagnachmittag beschäftigt die Menschen. „Wir sind hier im Ort alle tief getroffen“, sagt Ortsvorsteher Bernhard Fuchs. Der 82-jährige Strobel habe seine Landwirtschaft gemeinsam mit seiner Tochter Roswitha trotz seines Rentenalters immer noch „mit Leib und Seele“ geführt, noch voll im Betrieb gestanden. „Ich bin einfach nur bestürzt“, sagt Fuchs.

Er selbst habe Strobel, der seit 1980 im Ablacher Ortschaftsrat und seit 1984 auch im Krauchenwieser Gemeinderat saß, als ...

Angehörige

Familien der NSU-Mordopfer: „Trauer wird bleiben“

Der Vater von Halit Yozkat schreit auf, als es in der Urteilsverkündung im NSU-Prozess um den Mord an seinem Sohn geht. Gerichtsdiener versuchen, den verzweifelten Mann zu beruhigen.

Andere bleiben äußerlich gefasst, auch wenn ihre Liebsten ebenfalls von der rechtextremistischen Terrorgruppe NSU ermordet wurden. In einem Punkt sind sich die Familien einig: Einen Schlussstrich unter diese Taten darf es noch nicht geben. Viele Fragen bleiben offen.

Zschäpe mit Verteidigern

NSU-Prozess endet mit hohen Strafen

Nach mehr als fünf Jahren NSU-Prozess ist die Rechtsterroristin Beate Zschäpe wegen der Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Das Oberlandesgericht München sprach die 43-Jährige unter anderem des zehnfachen Mordes und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung schuldig. Es stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren rechtlich zwar möglich, in der Praxis aber so gut wie ausgeschlossen.

Michael Roth, Koordinatorin Sybille Wölfle und Gruppenleiterin Ingrid Rauch (im Bild von links) setzen sich für Kinder ein, die

Kontakt zu Gleichgesinnten stärkt trauernde Kinder

Sieben Kinder sitzen oder stehen um einen Tisch im Gemeinschaftsraum des Mehrgenerationenhauses Gänsbühl und belegen Seelen. Sie haben einen Elternteil verloren oder ein Geschwisterkind. Der Vater des siebenjährigen Tom ist letztes Jahr an Krebs gestorben. Ingrid Rauch und Michael Roth suchen mit ihnen einen Weg, mit der Trauer umzugehen. „Ich schenk dir einen Sonnenstrahl“ heißt das Trauerprojekt für sechs- bis zwölfjährige Kinder.

Eifrig streichen die vier Jungen und drei Mädchen bunten Belag zum Überbacken auf die Brote.

Das Blockflötenensemble „Musica chiara“ spielt eine bezaubernde Matinee in der Schlosskirche.

Auf 20 Blockflöten erklingt ein pfiffiges Programm um die Liebe

Zu einer bezaubernden Stunde rund um die Liebe hat das Blockflötenensemble „Musica chiara“ am Sonntagmorgen in die Schlosskirche eingeladen. Das Quintett mit Helgard Braun, Hanna Kaiser, Sibylle Kastner, Saskia Laubenberger und Gabriele Wittnebel spielte mit sichtlicher Freude und in großer Harmonie Stücke auf der Blockflöte.

Man mochte nicht glauben, welche Vielfalt des Klangs auf der Reise von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Komponisten, vom Madrigal bis zum Tango zu hören war Rund zwanzig Blockflöten vom Sopranino bis zum ...


Für sie ist der Tod kein Tabu-Thema: Bärbel Arndt (links) ist die Vorsitzende und Susanne Höfel-Schempp die Koordinatorin des H

Sie kommen, wenn der Tod vor der Tür steht

Es wird nichts beschönigt, die Situation ist klar. Manchmal wird einfach nur zugehört, ein anderes Mal ernst gesprochen und im nächsten Moment auch herzhaft gelacht. Die ehrenamtlichen Sterbebegleiter des Hospizvereins Eleison Ulmer Alb müssen sich auf immer andere Umstände und Situationen einstellen, doch ein Gedanke eint: Würdevolles Sterben soll ermöglicht werden.

Susanne Höfel-Schempp kommt gebürtig aus Esslingen. Doch seit 32 Jahren nennt sie Nellingen ihr Zuhause.

Ilies Abdellah (links) ist Kapitän der E-Jugend der TSG Ehingen. Er und seine Familie sollen nun nach Algerien abgeschoben werde

Behörde bleibt hart: Bestens integrierte Familie soll schon bald abgeschoben werden

Die Familie Abdellah, die seit sieben Jahren in Ehingen wohnt, soll im August abgeschoben werden. Zwei der drei Kinder sind in Deutschland geboren, der elfjährige Sohn Ilies geht auf das Johann-Vanotti-Gymnasium und ist Kapitän der E-Jugend der TSG Ehingen. Die Mutter hilft als Dolmetscherin und der Vater könnte eine Lehre zum Bäcker machen. Doch die Abschiebung ist laut dem zuständigen Regierungspräsidium in Karlsruhe „unausweichlich“.

Souad Abdellah-Harir wischt sich die Tränen aus den Augen.