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 Sie organisieren den Fairtrade-Samstag am 6. Juli: Von Claudia Wagner, Christine Ostermayer, Bürgermeister Volker Grab, Silvia

Fair genießen auf dem Ellwanger Marktplatz

Seit einem Jahr ist Ellwangen Fairtrade Town. Dass die Stadt diese vom Kölner Verein Transfair verliehene Auszeichnung mit Leben füllt, zeigt eine Veranstaltung, die am Samstag, 6. Juli, beim Wochenmarkt auf dem Marktplatz stattfindet. Partner sind die Stadt, der Weltladen, das Tagungshaus Schönenberg, Sankt Gertrudis und die Eugen-Bolz-Realschule. Ein faires Büfett verführt zum Schlemmen. Eine Modenschau stellt fair gehandelte Kleidung aus Wolle vor.

 Freuen sich über die Erneuerung des Titels „Fairtrade-Stadt“ für Tettnang (von links): Erich Schoepe, Susanne Metzger, Kurt Met

Tettnang ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Die Stadt Tettnang erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Das teilt die Stadtverwaltung in einem Schreiben mit.

Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2011 durch den Verein TransFair verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus. Melanie Friedrich von der Anlaufstelle für Bürgerengagement der Stadt Tettnang freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige ...

Bürgermeister Markus Ehm nimmt eine Kostprobe.

Zum Frühstück gibt es fair gehandelte Produkte

Marktbesucher haben am Markttag nicht nur die samstäglichen Einkäufe erledigen, sondern sich auch noch an einem fairen Frühstück erfreuen können. Die Steuerungsgruppe „Fair-Trade-Stadt Sigmaringen“ veranstaltete mit dem Verein „Eine Welt“ vor dem Weltladen in der Fußgängerzone ein faires Frühstück. Mango-Papaya-Aufstrich, Erdnuss- und Schokocreme, frische Bananen, Kakao, Tee, Kaffee und viele andere fair gehandelte und regionale Bio-Produkte wurden präsentiert und als Häppchen angeboten.

 Produkte mit dem Fairtrade-Siegel – ein schwarzes Männchen auf grün-blauem Grund – gibt es mittlerweile in vielen Geschäften.

Umstritten: Soll Aulendorf Fairtrade-Stadt werden?

Etikettenschwindel wegen viel zu niedrig angesetzter Kriterien – oder ein einfacher Anfang? Das Thema Fairtrade-Town hat im Gemeinderat eine kontroverse Diskussion ausgelöst, an deren Ende eine denkbar knappe Entscheidung stand: Die Stadt Aulendorf nimmt an der Kampagne des Kölner Vereins Transfair teil und strebt den Titel als Fairtrade-Stadt an. Bereits vor gut zwei Jahren hatte der Gemeinderat auf Ansinnen der BUS-Fraktion über das Siegel beraten, damals kam keine Mehrheit zustande.

Landkreis will „Fair-Trade-Landkreis“ werden

Der Landkreis Ravensburg strebt den Titel „Fair-Trade-Landkreis“ an. Das hat der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung in Obereschach mehrheitlich beschlossen. Damit wird der Kreis Teil der Kampagne des Vereins „TransFair“. Der Verein setzt sich für fairen Handel, englisch „fair trade“ ein. Laut Landratsamt unterstützt „TransFair“ seit über 20 Jahren benachteiligte Kleinbauern und Plantagenarbeiter in Entwicklungsländern, damit sie die Armut aus eigener Kraft überwinden und ihre Stellung stärken können.

Probeausschank von Transfair-Kaffee

Die Kolpingsfamilie Ochsenhausen schenkt am Freitag, 23. November, von 8 bis 18 Uhr im Lebensmittelgeschäft Utz in der Bahnhofstraße in Ochsenhausen kostenlos Transfair-Kaffee der Marke „Tatico“ (Kolping-Kaffee) zum Probieren aus.

Die Geschichte des fair gehandelten Tatico-Kaffees, der aus Arabica-Bohnen besteht, beginnt 1994 mit dem Ziel, den Menschen im Anbaugebiet Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen, teilt die Kolpingsfamilie mit. In Zusammenarbeit mit dem Kolpingwerk Mexiko ermögliche dieses Projekt mehr als 116 ...

 Alejandro Palacios-Tovar (links) und Silvia Bregenzer (mitte) von der Lenkungsgruppe Fairtrade-Stadt werden von Birgit Mayer vo

„Sigmaringen ist nicht weit weg von einer Zertifizierung“

Sigmaringen soll Fairtrade-Stadt werden, so zumindest möchte es der Lenkungskreis, der sich seit rund fünf Monaten darum kümmert, die entsprechenden Schritte einzuleiten. Der Weg dorthin führt über eine Zertifizierung, die Hürden, die zu nehmen sind, sind eher niederschwellig, letztlich muss allerdings der Stadtrat zustimmen. Eine Referentin von Transfair – dem deutschen Ableger von Fairtrade international – konnte der Lenkungsgruppe bei einem Besuch Fragen rund um das Thema „Fair-Trade-Stadt“ beantworten.

 Elisabeth Schütze vom Stadtmarketing, Bodo Kreidler, Mitglied des Steuerungskreises, Irish-Pub-Geschäftsführer Michael Steiger

Titel Fairtrade-Stadt für zwei Jahre vergeben

Die Stadt Tuttlingen hat erneut alle Kriterien der Kampagne Fairtrade-Towns erfüllt und darf somit weiterhin den Titel Fairtrade-Stadt tragen. Als neuer Kooperationspartner ist das Fürstenberg Irish Pub in Tuttlingen hinzugekommen.

Dort trafen sich am vergangene Woche unter anderem Oberbürgermeister Michael Beck und Irish-Pub-Geschäftsführer Michael Steiger, der seine eingerahmte Teilnahmeurkunde entgegennahm. „Die Stadt ist schon vor längerer Zeit an mich herangetreten mit dem Thema Fairtrade.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Biberach“ freuen sich über die Verlängerung der Auszeichnun(v. l.) Lucia Au

Biberach darf sich weiterhin „Fairtrade-Stadt“ nennen

Biberach darf sich auch künftig als „Fairtrade-Stadt“ bezeichnen. Bereits seit Oktober 2012 trägt die Stadt diesen Titel. Weil weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt sind, bleibt er für weitere zwei Jahre erhalten.

Vor sechs Jahren erhielt Biberach vo m gemeinnützigen Verein TransFair erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Eine Projekt-Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten.

Fair gehandelte Textilien für Gärtner

Mannheim will Gärtner mit öko-fairer Kleidung ausstaffieren

Die Stadt Mannheim will ihr Engagement für fair gehandelte Waren ausweiten und plant, ihre Gärtner mit Textilien aus gerechter und umweltfreundlicher Produktion auszustatten. Im Jahr 2020 solle der gesamte Bereich Grünflächen und Umwelt Arbeits- und Schutzkleidung aus fairem Handel erhalten, sagte Matthias Krebs vom Referat Strategische Steuerung. Der Bedarf für etwa 180 Mitarbeiter werde europaweit ausgeschrieben. „Wichtig ist, dass die Lieferketten transparent sind bis hin zum Ursprung der Ware“, erläuterte Krebs.