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 Autohändler müssen weiterhin damit rechnen, von der Deutschen Umwelthilfe abgemahnt zu werden, wenn sie ihren Kunden nicht alle

Höchstrichterliches Ja zur Abmahnpraxis der Umwelthilfe

Geklagt hatte ein Autohändler aus dem Rems-Murr-Kreis: Der Geschäftsmann war von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) abgemahnt worden, weil er die Kennzeichnung von CO2-Emissionen und Benzinverbrauch nicht an seinen Fahrzeugen direkt angebracht, sondern die Informationen in einem Leitfaden im Laden bereitgehalten hatte. 229,34 Euro sollte der Händler an Gebühren dafür bezahlen – zu Recht, wie der Bundesgerichtshof am Donnerstag festgestellt hat.

Auch die Aufforderung der Umwelthilfe an den Autohändler, eine Unterlassungserklärung zu ...

Deutsche Umwelthilfe

Gericht urteilt: Deutsche Umwelthilfe darf weiter abmahnen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kann weiter als Verbraucherschutzverband abmahnen und klagen. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied am Donnerstag, dass der Verband nicht rechtsmissbräuchlich mit seiner Klagebefugnis umgegangen sei. Die Bundesrichter stuften deshalb eine DUH-Klage gegen ein Autohaus als zulässig ein. In dem Verfahren ging es nicht um die Klagen der Umwelthilfe auf Diesel-Fahrverbote in Städten, sondern um Klagen wegen Verstößen gegen den Verbraucherschutz.

Jürgen Resch

BGH-Urteil: Umwelthilfe darf weiter abmahnen und klagen

Die umstrittene Deutsche Umwelthilfe (DUH) kann weiterhin ungehindert abmahnen und klagen, wenn Unternehmen gegen Verbraucherschutz-Vorschriften verstoßen.

In einem Urteil sprach der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe die Organisation vom Vorwurf des Rechtsmissbrauchs frei. Dafür gebe es keinerlei Anhaltspunkte, hieß es zur Begründung. (Az. I ZR 149/18)

Ein vom Kfz-Gewerbe unterstützter Autohändler aus dem Raum Stuttgart hatte versucht, der DUH vor den höchsten Zivilrichtern Profitabsichten und unzulässige ...

Wasserstofftankstelle

Autos mit Brennstoffzelle bald so marktfähig wie E-Autos

Das Forschungszentrum Jülich sieht die Brennstoffzelle als große Chance für die deutsche Autoindustrie und ihre Beschäftigten.

Die technischen Probleme seien inzwischen gelöst, und „die noch notwendige Kostenreduktion kann jetzt über die Massenfertigung erzielt werden“, sagte Thomas Grube, Leiter des Bereichs Mobilität am Forschungszentrum Jülich, der „Motortechnischen Zeitschrift“.

Schon in den nächsten Jahren seien Autos mit Brennstoffzelle so marktfähig wie Elektroautos mit Batterie.

VW-Werk Chattanooga

VW steigert US-Absatz kräftig

Volkswagen bleibt auf dem US-Automarkt im Aufwind. Starke Verkäufe des neuen Jettas und des SUV Atlas ließen den Absatz im Juni im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 31 725 Neuwagen mit VW-Logo klettern, wie das Unternehmen mitteilt.

Im bisherigen Jahresverlauf steht ein Plus von 6,8 Prozent zu Buche. Damit holt VW in den USA, wo die Verkäufe nach dem Abgasskandal zeitweise eingebrochen waren, weiter kräftig auf.

Für Volkswagens Tochter Audi bleibt der US-Markt hingegen schwierig.

Das Logo von Ernst & Young in einem Bürogebäude

EY-Studie: Abwärtstrend verstärkt Konsolidierung

Der aktuelle Absatz- und Gewinnschwund bei vielen Autokonzernen dürfte den Trend zu Kooperationen und Fusionen in der Branche nach Ansicht von Experten noch verstärken. „Es steht eine Marktbereinigung bevor“, resümierte der Leiter des Auto- und Transportbereichs beim Beratungsunternehmen EY, Constantin Gall, in einer aktuellen Bilanzanalyse. Im Vorteil seien die Unternehmen, die bei den Zukunftsthemen Elektromobilität und Autonomes Fahren und zugleich finanziell jetzt gut aufgestellt seien.

Waymo

Renault und Nissan arbeiten an Roboter-Fahrdiensten

Die Autobauer Renault und Nissan wollen zusammen mit der Google-Schwesterfirma Waymo selbstfahrende Taxis und Lieferdienste nach Frankreich und Japan bringen.

Die Unternehmen werden dafür gemeinsam die kommerziellen und rechtlichen Fragen klären, wie Nissan in Tokio mitteilte. Geplant seien gemeinsame Unternehmen, die in den beiden Ländern Robotertaxis und fahrerlose Lieferdienste anbieten sollen.

Waymo gilt als führend bei der Entwicklung von Roboterwagen-Technik.

 Wasserstofftankstelle in Hannover

Nach der Explosion einer Tankstelle: Welche Perspektiven Wasserstoff als Treibstoff hat

Vor dem Parkplatz einer schwedischen Möbelhauskette blitzen ein weißes Dach und eine weiße Zapfsäule zwischen der Hecke hervor. Vor ihr aufgereiht steht alles, was der Markt für Wasserstoffautos derzeit zu bieten hat: Ein Toyota, ein Hyundai und ein Mercedes. Auf dem Display der Zapfsäule steht 29,07 Euro. So viel kosten drei Kilogramm Wasserstoff (H2). Das ist etwa die Hälfte, die ein Tank fasst.

Der Gasehersteller Air Liquide hat am Dienstag seine zweite Wasserstofftankstelle in Düsseldorf eröffnet.

Alonso

Alonso erneut Sieger in Le Mans - WM-Titel für Spanier

Mit der japanischen Fahne in der Hand jubelte Fernando Alonso über seinen zweiten Coup beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister aus Spanien setzte sich wie im Vorjahr mit seinen Teamkollegen Sebastién Buemi aus der Schweiz und Kazuki Nakajima aus Japan im Werks-Toyota durch. Dabei profitierten sie auf dem legendären Kurs in Frankreich von zwei späten Reifenschäden am japanischen Toyota-Schwesterauto.

Nakajima zog rund eine Stunde vor Rennende an dessen Schlussfahrer Jose Maria Lopez vorbei.

24-Stunden-Rennen von Le Mans

Favorit Toyota nach 50 Runden in Le Mans vorn

Favorit Toyota hat wie erwartet die Anfangsphase des 24-Stunden-Rennens in Le Mans bestimmt.

An der Spitze lagen am Samstagabend nach drei Stunden (50 Runden) die beiden früheren Formel-1-Piloten Kamui Kobayashi (Japan) und Fernando Alonso (Spanien). Kobayashi hatte etwas mehr als eine Minute Vorsprung auf den zweimaligen Formel-1-Weltmeister. Alonso reicht ein siebter Platz in der Gesamtwertung zum Titelgewinn in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC).