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Wackelt die Wiesn wegen Corona? Für Entscheidung «noch zu früh»

„Auszapft is!“ Die Angst vor einem bayerischen Ischgl in XXL

Es war keine Überraschung mehr: Nach einem einstündigen Gespräch verkündeten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstagmorgen in München das Aus für das Oktoberfest 2020 und das angrenzende Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF).

"Das Risiko ist schlicht und einfach zu groß", sagte Söder. Reiter sprach von einem "emotional und ökonomisch schwierigen Moment".

Beide Politiker hatten sich in letzter Zeit immer skeptischer geäußert, ob das größte Volksfest der ...

Jubel

Dreßen überrascht erneut - Dritter bei Super-G in Gröden

Als Thomas Dreßen nach seinem überraschenden dritten Platz im Super-G endlich auf das Podest klettern durfte, waren kaum noch Zuschauer im Zielstadion von Gröden.

Dreßen strahlte trotzdem und spritzte mit Sekt, schließlich hatte er lange auf den Erfolg in Südtirol warten müssen. Insgesamt mehr als zwei Stunden war das Rennen in den Dolomiten wegen Nebels unterbrochen, für alle Beteiligten wurde der Wettkampf zu einem Geduldsspiel.

Für den Kopf war der Erfolg einen Tag vor der Abfahrt am Samstag (11.

Silas Meister (rechts) war mit der SG Argental gegen den SV Seibranz (links Stefan Zollikofer) chancenlos.

Seibranz deklassiert Argental, Heimenkirch souverän

Für beide Mannschaften lief der Saisonstart in der Fußball-Bezirksliga nicht optimal. Aber zumindest der SV Seibranz hat sich im FuPa-Spiel der Woche gegen die SG Argental mit einem deutlichen 6:0-Sieg etwas Luft verschafft. Unangefochtener Tabellenführer bleibt der TSV Heimenkirch, während ein Landesliga-Absteiger in einer tiefen Krise steckt.

Im Grunde war die Partie zwischen dem SV Seibranz und der SG Argental am Samstag bereits zur Halbzeit entschieden.

Vor dem Aufbruch mit den Oldtimer-Schleppern auf große Fahrt (v.li.):Klaus Thiel aus Münsingen, Karl-Eugen Seitter aus Allmendin

Mit alten Schleppern in die Alpen

Die Quecksilbersäule hat es gerademal auf acht Grad geschafft, da bestiegen drei Männer und eine Frau in Orsenhausen ihre Oldtimer-Traktoren, um sich auf große Fahrt zu begeben. Ihr Ziel: die Großglockner-Hochalpenstraße, Entfernung: 370 Kilometer.

„Man macht halt ab und zu mal dumme Sachen“, sagt Klaus Thiel aus Münsingen, der sich wie seine Oldtimer-Freunde pünktlich beim Treffpunkt eingefunden hat, dort, wo sich einst in Orsenhausen das Bulldog-Museum befand.

E-Tretroller

Rote Zonen für E-Tretroller - Städte reagieren auf Probleme

Kreuz und quer geparkte E-Tretroller, verbotenes Slalomfahren an Fußgängern entlang auf Gehwegen, betrunkene Fahrer, Unfälle: Angesichts dieser Probleme wollen Städte die Regeln für Roller verschärfen - zum Beispiel mit Tabuzonen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Die kommunalen Spitzenverbände und die Anbieter von E-Tretrollern verhandeln außerdem nach dpa-Informationen über eine Rahmenvereinbarung. Dabei geht es etwa um Themen wie Abstellzonen oder eine bessere Information der Nutzer über die Regeln.

Der VfL Brochenzell (schwarze Trikots) gewann klar gegen den SV Baindt.

Heimenkirch gewinnt Topspiel

Es könnte die Vorentscheidung im Kampf um den Relegationsplatz in der Fußball-Bezirksliga gewesen sein. Der TSV Heimenkirch besiegte den SV Beuren verdient mit 2:0 und eroberte dadurch Rang zwei. Im Abstiegskampf holten der VfL Brochenzell und der TSV Meckenbeuren wichtige Siege.

Ein so klares Lob für den Gegner, wie es SV Beuren-Trainer Patrick Mayer für den Gegner vom TSV Heimenkirch übrighatte, ist selten: „Es war ein hochverdienter Sieg.

Wies wohl im Paradies aussehen mag? Gleich wirds der Stiegele wissen.

Zur Probe im Paradies

Vor 24 Jahren hat die Laienspielgruppe die Komödie „Das schwäbische Paradies“ schon einmal gespielt, jetzt haben sie das Stück in einer für Laien ungemein dichten, intensiven Inszenierung von Wolfgang Kugele auf die Bühne im Gleis 1 gebracht.

Der Tod gehört für die Menschen untrennbar zum Leben. Was Wunder, dass sie sich seit jeher Gedanken darüber gemacht haben, wie es wohl hinterher weitergeht. Der Autor Manfred Eichhorn hat in einem liebevoll aufgebauten Bilderbogen das Schicksal des Weinbauern Stiegele in den Mittelpunkt ...

 Das Treppensteigen mit Grüngut im Recyclinghof soll bald der Vergangenheit angehören.

Wertstoffe entsorgen wird ab 2020 bequemer

Mehr Klarheit nach einiger Verzögerung. Der Recyclinghof an der Moosheimer Straße in Bad Saulgau wird im kommenden Herbst und Winter zu einem zentralen Wertstoff- und Grünguthof für die Stadt Bad Saulgau erweitert und umgebaut. Bauherr ist der Landkreis, das Personal im künftigen Wertstoffhof stellt die Stadt, die auch für die Gestaltung der Zu- und Abfahrten verantwortlich ist. Geschätzte 1,75 Millionen Euro wird der Landkreis in den neuen bedienerfreundlichen Wertstoffhof investieren, der Anteil der Stadt liegt bei rund 77 000 Euro.

 Unser Autor Heinz Surek (li.) mit Erhard Eppler.

Der schwäbische Pietismus ist ihm „viel zu eng“

Etwas eigenartig ist es schon: Da stehe ich nun vor dem Haus Friedensberg 6 in Schwäbisch Hall, in dem Erhard Eppler lebt. Frau Irene öffnet mir, artig übergebe ich ihr ein leinenes Präsent als Grüßle aus Laichingen, und dann erscheint er auch schon. Ob er mich wohl noch kennt? Früher haben sich unsere Wege öfters gekreuzt. „Ach, du bist das“, begrüßt mich Erhard Eppler freundlich, und dann ist der Bann gebrochen. Unser Mitarbeiter Heinz Surek war unterwegs mit dem SPD-Urgestein Erhard Eppler;

Erwin und Sabrina Blaser wohnen mit ihren vier Kindern in Altensweiler. Seit Sebastian zur Schule geht, ist alles kompliziert ge

Nur für Sebastian gibt es keine Schulbushaltestelle

So schön es die Familie Blaser an ihrem Wohnort in Altensweiler auch findet, beim Schulweg ihres Sohnes Sebastian kommen die Eltern an ihre Kapazitätsgrenzen. Ihr Wunsch, dass der Schulbus auch bei ihnen hält, hat keine Aussichten auf Realisierung. Es gebe keinen gesetzlichen Anspruch auf die Einrichtung eines Beförderungsangebots, heißt es vom Landratsamt. Die Gemeinde Hohentengen will aus Gründen der Gleichbehandlung kein Schülertaxi einrichten und die Suche der Nachbarschaftshilfe nach einem ehrenamtlichen Fahrer blieb ohne Ergebnis.